Die katholische Kirche handelt

Die Augsburger Allgemeine Zeitung (AZ) vom 26. Mai 2015 berichtete in ihrem Artikel mit der Überschrift „Die Iren sagen ‚Yes‘“ zur Abstimmung über die Einführung der Homo-Ehe mit einer gewissen Süffisanz: „Noch vor 22 Jahren konnten Schwule und Lesben in Irland im Gefängnis landen, Homosexualität war bis 1973 als Straftat eingestuft. Doch die Kirche hat seitdem nach zahlreichen Skandalen um Gewalt an Kindern und sexuellem Missbrauch an Autorität verloren“.
Die katholische Kirche hat am 21. April 2015 ein vom Papst unterschriebenes Statut für den Schutz der Minderjährigen beschlossen. Das ist in der Welt einzigartig. Es belegt, dass die Kirche neben der Nulltoleranz gegen diejenigen, die sich an Jugendlichen vergangen haben, auch die entsprechenden Maßnahmen eingeleitet hat. Von den unabhängigen Gutachtern, z.B. Prof. Pfeifer wissen wir, dass die bedauernswerten Vorfälle im Bereich der katholischen Kirche eine äußerst geringe Zahl an Priestern betrifft. Wir fragen, was mit der überwältigenden Zahl der Kinder und Jugendlichen, die in Vereinen, Schulen und Familien Schaden erlitten haben, in der Zwischenzeit geschehen ist. Über die Aufarbeitung dieser Fälle hört man kaum etwas.

Hubert Gindert

Veröffentlicht unter Der Fels | Hinterlasse einen Kommentar

Bitte um Unterstützung für die Seligsprechung von Erzbischof Dyba von Fulda.

Liebe Freunde,
mit dieser Aussendung möchten wir Sie informieren, dass auch das Forum Deutscher Katholiken Adressen mit Unterschriften sammelt, um die Initiative zur Einleitung des Seligsprechungsverfahren für Erzbischof Dr. Johannes Dyba zu unterstützen. Wir bitten Sie, sich über den Link:
http://forum-deutscher-katholiken.de/
einzuloggen und das Anliegen mit den notwendigen Angaben zu unterstützen. Dort auch weitere Informationen. Das “Formblatt” ist digital leicht auszufüllen und abzuschicken. Begleiten Sie bitte das Anliegen mit dem Gebet. Wir sind überzeugt, dass Bischof Dyba all unser Bemühen im Dienst der Kirche und des Glaubens mit seiner Fürsprache begleitet. Mit vielen Grüßen auf dem Weg zum Kongress Freude am Glauben in Fulda vom 31. Juli bis 2. August

Gerhard Stumpf

Veröffentlicht unter Allgemein | Hinterlasse einen Kommentar

Wo steht die katholische Nachrichtenagentur KNA?

Immer wieder hören wir auch von führenden Persönlichkeiten unserer Kirche das zu Recht fast schon geflügelte Wort „Wo katholisch draufsteht sollte auch katholisch drin sein“.
Die katholische Nachrichtenagentur KNA wurde auch einst zu genau diesem Zweck gegründet und auf ihrer eigenen Webseite steht unter KNA-Zentralredaktion der gewichtige Satz:
„Bei ständig steigendem Nachrichtenfluss berichtet KNA kompetent und aktuell über alle Ereignisse, von denen die Kirche in Deutschland und in der Welt tangiert ist.“
An diesem Satz sollte man die Arbeit der KNA messen und sie beim Wort nehmen. Was hat denn aber dann eine Meldung: „Neue ARD-Serie über eine Kuhflüsterin“ mit der Tangierung der Kirche in Deutschland und der Welt zu tun? Oder darf man aus dieser Meldung lesen, dass die Zentralredaktion mit den Problemen der Kirche hier bei uns und in der Welt und vor allem mit der Botschaft der Kirche so viel zu tun hat wie „die Kuh mit dem Sonntag“?
Wir wollen der KNA kein Unrecht tun. Natürlich berichtet sie aus wichtigen Ereignissen der Kirche in Deutschland und der Welt.
Was wir ihr allerdings heute vorwerfen, ist die Einseitigkeit, mit der sie das tut und die Verschweigung wichtiger Ereignisse und Stellungnahmen aus der Kirche, die nicht nur aus der der Redaktion genehmen Ecke kommen.
So wurde  manche qualifizierte Kritik aus der Kirche heraus verschwiegen, die nicht in  die Richtung passte, die die KNA in der Kirche vertritt. Dazu gehören auch zahlreiche, ja fast unzählbare Beispielen, die sich nur eben mit „romtreuer Publizistik“ (Ring-Eifel) und deren Inhalten in Verbindung bringen lässt. Man will ja schließlich auf der Höhe der Zeit sein und mit deren Strom schwimmen.
Weiter lesen wir auf der KNA-Webseite, dass diese mit ihrer aktuellen Tagesberichterstattung „Akzente auf Feldern wie der Sozial- und Familienpolitik, der Bioethik und Entwicklungshilfe (setzen will). Weitere Schwerpunkte sind die Berichterstattung über Papst und Vatikan, über Europa-Themen, Kulturereignisse und die Ökumene.“
Hier bleibt nur anzumerken, dass Papst und Vatikan und damit die Weltkirche keineswegs den ersten Platz einnehmen. Was unter Kulturereignissen verstanden wird, lässt die Meldung über die Kuhflüsterin erahnen.
Nun hat das bedeutende katholische Internetportal kath.net etwas sehr Hilfreiches getan, nämlich eine Seite „KNA-Watch“ auf seinem Portal installiert, die uns hilft zu verstehen, was die KNA-Redaktion so unter „Kultur“ versteht, „von denen die Kirche in Deutschland und in der Welt tangiert ist“. Und das, verehrte Leser, halten Sie sich fest, finden sie hier:
http://www.kath.net/news/cat/kna
Das Ganze spricht für sich und braucht nur noch von Ihnen, liebe Leser, beurteilt werden.
Es bleibt noch zu erwähnen, dass die Katholische Nachrichtenagentur KNA GmbH zu gut 90 % dem „Verband der Diözesen Deutschlands“ gehört. Den Rest halten Mitgliedsverlage des Katholischen Medienverbandes und die Caritas.

Michael Schneider-Flagmeyer

Veröffentlicht unter Allgemein | Hinterlasse einen Kommentar

Das rettende Seil der Entweltlichung.

Die Herabkunft des Heiligen Geistes an Pfingsten ist mit der Zusage Jesu verbunden „Er wird euch in alles einführen, was ich euch gesagt habe“. Ein solches Wort Jesu ist „Passt euch nicht dieser Welt an!“ Was ist mit „Welt“ gemeint? Es sind die Gott abgewandten Menschen, die im Widerspruch zu Gott stehen, ihn ablehnen. Ihr Verhalten wird in der Rede der „Gottlosen“ im Buch der Weisheit, ca. 50 vor Christus, beschrieben. Dort heißt es: „Kurz und traurig ist unser Leben … Und es gibt keine Rückkehr an unserem Ende. Wohlan denn! Lasst uns das Leben genießen und die Schöpfung auskosten wie in der Jugend“ (Weish 2,1,5,6). Das Wort Jesu wurde vor 2000 Jahren gesprochen. Was hat sich inzwischen an der im Buch der Weisheit beschriebenen Geisteshaltung geändert? Was ist hinzugekommen? Da ist einmal der Fortschrittsglaube. Die Meinung durch Wissenschaft und Technik ließen sich alle Probleme lösen. Die Errungenschaft von Wissenschaft und Technik stoßen aber an immer neue Grenzen. Und weil die Moral nicht Schritt hält, können Fortschritte sogar zur Bedrohung werden: Die Atombombe stellt eine größere Gefahr als die Steinschleuder dar. Was kommt noch hinzu? Es ist die Forderung nach absoluter Freiheit und Selbstbestimmung gegenüber allen Normen, Bindungen und Traditionen.
Dem in die Welt tief verstrickten Menschen hat Papst Benedikt XVI. in seiner Freiburger Rede das rettende Seil der „Entweltlichung“ zugeworfen. Benedikt spricht hier von der Kirche. Sie umfasst die Gemeinschaft der Gläubigen. Das Wort Papst Benedikts XVI. wurde nicht aufgegriffen. Tatsächlich haben wir in jüngster Zeit eine Reihe von Beispielen der Anpassung an den Zeitgeist aus der deutschen Ortskirche:
Auf der Frühjahrskonferenz der deutschen Bischöfe hat der Vorsitzende mit Blick auf die Familiensynode im Oktober in Rom das Bemühen der Bischöfe unterstrichen „neue Wege zu gehen“ und „mitzuhelfen, dass Türen geöffnet werden“. Die Bischöfe möchten nach der Synode ein eigenes Hirtenwort zu Ehe und Familie veröffentlichen. „Aufgabe der Bischöfe sei es nicht, auf Erlaubnis zu warten. Wir sind keine Filiale Roms“.
Im April haben die Bischöfe der deutschen Ortskirche „zu gut zwei Drittel“ die bisherigen Loyalitätsanforderungen an Mitarbeiter in kirchlichen Einrichtungen an den Wünschen der veröffentlichten Meinung und den im ZDK vertretenen katholischen Organisationen neu ausgerichtet. Der ZDK-Präsident sprach von einem „substantiellen Paradigmenwechsel“.
Im Mai hat das ZDK einstimmig die Segnung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften und einer zweiten kirchlich nicht anerkannten Ehe, sowie die vorbehaltlose Akzeptanz des Zusammenlebens in festen gleichgeschlechtlichen Partnerschaften gefordert. Diese Forderungen widersprechen eindeutig der Lehre und Tradition der Kirche.
In dieser Situation halten gläubige Katholiken Ausschau nach Hirten, die sich nicht mit der Krise abfinden, in der die deutsche Ortskirche steht. Sie haben dankbar begrüßt, dass eine Minderheit der Bischöfe der Anpassung an den Zeitgeist widersprochen hat, damit Hoffnungslosigkeit und Lähmung nicht das letzte Wort haben.

Hubert Gindert

Dieser Beitrag erscheint auch in der katholischen Monatszeitschrift “Der Fels” im Juliheft. Probehefte dieser Zeitschrift können angefordert werden unter der Telefonnummer 08191-966744 oder per E-mail: Hubert.Gindert@der-fels.de

Veröffentlicht unter Der Fels | 2 Kommentare

Wiederholte Diskriminierung von Christen im Bayerischen Rundfunk BR.

In der BR-Sendung “Der Funkstreifzug” hat die Journalistin Veronika Wawatschek alle Christen, die nicht in ihr ideologisches Weltbild passen in die rechtsextreme Ecke gestellt und suggeriert, dass sie eine Gefahr für die Demokratie darstellen. Obwohl Wawatscheks erster Beitrag vom Rundfunkrat kritisiert wurde, hat sie nun wieder in das gleiche Horn gestoßen. Sie ist wie alle fanatischen Ideologen offensichtlich auch nicht zu stoppen, weil Ideologie und Fanatismus jede Objektivität zerstören. Wir sollten uns das auf keinen Fall gefallen lassen und auch die so lange in Bayern alleine regierende CSU sollte nun begreifen, dass auch bei ihren Wählern angesichts solchen unjournalistischen groben Fehlverhaltens, das ganz offensichtlich von Intendanz und Chefredaktion gedeckt wird, langsam der Geduldsfaden reißt, zumal auch der BR von ihren zwangsweise erhobenen Beiträgen lebt. Wir bitten deshalb alle Freunde und Leser den hier im Link angezeigten Protest zu unterzeichnen und sich auch hier über die Einzelheit zu informieren.
Eine wahre Gefahr für unsere offene Gesellschaft geht von solchen Beiträgen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk und Fernsehen aus, in denen jede freie Meinungsäußerung verunmöglicht wird, durch solch eine Diskriminierung. Der Fall Wawatschek sollte nun endlich personelle Konsequenzen haben. Das gleiche gilt für den SWR mit seiner Berichterstattung, die keine war sondern ein ideologischer Tendenzbericht, über die letzte “Demo für Alle” in Stuttgart.
Zum Fall Wawatschek im BR können Sie sich ausführlich hier informieren, und hier haben Sie auch die Möglichkeit, sich durch Unterschrift unserem Protest anzuschließen.
http://www.citizengo.org/de/26007-beschwerde-gegen-erneuten-tendenzjournalismus-beim-bayerischen-rundfunk?sid=MzEzMzgyNzEzMTk3Ng%3D%3D

Michael Schneider-Flagmeyer

Veröffentlicht unter Allgemein | Hinterlasse einen Kommentar

“Humor ist, wenn man trotzdem lacht”.

Was ist eine gute Karikatur? Sie ist beißend, treffend aber nicht beleidigend oder persönlich herabsetzend. Und vor allem, man muss von Herzen über sie lachen können und sie soll der Wahrheit sehr nahe kommen. Genau das hat der Karikaturist Heiko Sakurai in einer wirklich humorvollen Karikatur geliefert, die eine gewisse Kritik an realen Verhältnissen treffend darstellt und sehr viele Menschen zum Lachen bringt.
Die folgende Karikatur macht zur Zeit als Renner in Facebook die Runde. Wir haben sie natürlich auch auf unsere Facebookseite übernommen. Sie erschien auf der Facebook-Seite des Bistums Münster/Westfalen und wir sind sicher, dass auch Kardinal Marx, dem der westfälische Humor nicht fehlt, darüber herzlich lachen kann.
Allen Lesern einen fröhlichen Sonntag!

Veröffentlicht unter Allgemein | 2 Kommentare

Bibelarbeit: Das Bild der Taube in der Heiligen Schrift

Vor ein paar Jahren war von dem suspendierten Priester und Theologen Gotthold Hasenhüttl im Fernsehen zu hören, dass die Taube ein Symbol der Göttin Venus sei. Eine für einen Priester und Theologieprofessor erstaunliche Bemerkung. Immer wieder treffen wir auf eine so unglaubliche Ignoranz von Theologen, so dass ein wenig Bibelarbeit not tut. Ich gebe hier einen Vortrag wieder, den ich auf den Ilbenstädter Tagen gehalten habe und der seinerzeit in Rundbrief der Charismatischen Erneuerung erschien.

Einst hörten fromme Menschen aus dem Gurren der Taube “Kürri’, Kürri’” das Wort “Kyrie” heraus. Die Taube ist eines der ältesten Gottessymbole. Archäologische Funde zeugen davon, was die Taube im religiösen Leben der alten Welt bedeutete. Im römischen Reich erreichte der Taubenkult seinen Höhepunkt. Es gab Tausende von Kolumbarien in Form von hohen, mächtigen Türmen, die jeweils Tausende von Tauben fassten.
Die Taubenliebe der Alten wurzelte tief im Religiösen. Durch Jahrtausende war die Taube in der vorderasiatischen Welt und später auch im Mittelmeerraum durch Mythos, Sage und Kult mit dem Göttlichen verbunden. Der Grund dafür war die Vogelnatur der Taube überhaupt. Ist doch der am strahlenden Himmel dahinschwebende Vogel, der aus den irdischen Niederungen nach oben dem göttlichen Bereich zustrebte, schon an sich ein Symbol des Göttlichen.
Die Taube galt als der Lichtvogel, der sein Nest zur Sonne hin baute. Als fruchtbar und vermehrungsfreudig war die Taube besonders den altorientalischen Muttergöttinnen geweiht, die mit ihren Gefährten, den in Baum und Pfahl repräsentierten Lebensbaumgöttern, zusammen das Prinzip des Lebens darstellten.
Die Beziehung der am Himmel im Sonnenlicht silbern-golden schillernden Tauben zum Glanz der Gottheit war nicht nur den Heiden geläufig, sondern auch das alttestamentliche Gottesvolk pries die Lichtherrlichkeit der Taube.
“Was bleibt ihr zurück in den Hürden? Du Taube mit silbernen Schwingen, mit goldenen Flügeln?” (Ps 68,14).
Auch für die Armen war der Goldglanz des Taubengefieders von Bedeutung, wenn sie Tauben als Jahwes Lieblingsvogel als Brand- und Sühneopfer am Eingang des Bundeszeltes opferten (Lev 1 ,14; 12,6.8).

Die Bibel beginnt ihren Schöpfungsbericht mit einem Bild, das den Geist Gottes als einen Vogel erahnen lässt. In Genesis 1,1 (Übersetzung Buber-Rosenzweig) heißt es: “Im Anfang schuf Gott den Himmel und die Erde. Und die Erde war Wirrnis und Wüste. Finsternis über dem Abgrund. Braus Gottes über den Wassern.”
(Einheitsübersetzung: “…Finsternis lag über der Urflut und der Geist Gottes schwebte über dem Wasser.”)
Hier also rühren wir bereits an das göttliche Geheimnis der Taube, indem die ruah Jahwe (was wir unzulänglich als Geist Gottes übersetzen) als das Leben hervorbrütend beschrieben wird.
Das Buch Genesis (1. Mose) zeigt uns später in der Geschichte von Noah die Taube als Lebensboten (Gen 8,11 ff). Sie zeigte Noah und den Seinen an, dass das Verderben von der Erde gewichen und das Leben zurückgekehrt war. Welcher Fingerzeig ins Neue Testament zur Taufe Jesu! Die Taube weist auf das Leben hin, ja sie zeigt den Weg zum Leben: “Du tust mir kund den Weg zum Leben” (Ps 16).
Die Taube heißt auf hebräisch Jona. Auch Jona war ein Bote Gottes, nach Ninive gesandt, um die Menschen dort vom Tod der Sünde zum Leben zu rufen. Weiterlesen

Veröffentlicht unter Allgemein | Hinterlasse einen Kommentar

Singletag in Fulda auf dem Kongress “Freude am Glauben”

Liebe Mitglieder, Freunde und Leser unseres Blogs,
in Zusammenarbeit mit kathTreff.org Blog laden wir herzlich alle interessierten Singles ein, die hier nachfolgend aufgezeigte Veranstaltung auf unserem Kongress zu besuchen:

10 Gründe für katholische Singles am Singletag in Fulda teilzunehmen

June 22, 2015 by Gudrun Kugler
Singletag Fulda
Am Singletag Freunde finden und den Glauben vertiefen

Von 31. Juli bis 2. August findet in Fulda der Kongress „Freude am Glauben“ statt. Erstmals enthält das Programm einen eigenen Singletag. Liebe katholische Alleinstehende, kommt zahlreich zum Hauptprogramm und zum Singletag!
10 Gründe für katholische Singles am Singletag teilzunehmen:

1. Der Kongress inklusive Singletag ist eine gute Gelegenheit, den eigenen Glauben zu vertiefen und zu erneuern.
2. Der Sommer ist lang – zwei Tage für Glaube, Austausch und Kennenlernen zu investieren, tut nicht weh!
3. Der Singletag greift die Fragestellungen von katholischen Alleinstehenden auf. Vortrag, Diskussion und Austausch zeigen neue Wege auf!
4. Am Singletag gibt es ausreichend Gelegenheit zum Kennenlernen und um neue Freunde zu finden… vielleicht ist ja auch jemand für Sie dabei!
5. Singletag und Kongressteilnahme sind mit 10 Euro pro Tag sehr günstig!
6. Großartige Referenten: Vom Autor, Priester, Psychologe Paul Weingartner persönlich erfahren, wie man „Klarheit findet, die von innen kommt” und vom bekannten Prediger Winfried Abel Wege hören, wie man “heil wird“ und damit „frei für Beziehung“. Das Ehepaar Maria Jeanette und Georg Karbig gibt praktische Tipps für Singles, die sich vorbereiten wollen: “Was muss ich in die Ehe mitbringen, damit Liebe gelingt?” Martin Lohmann kann man persönlich kennenlernen und mit ihm diskutieren. Auch das Liebes-Geheimnis von Jürgen und Martine Liminski, die 10 Kinder miteinander großgezogen haben und gemeinsam durch dick und dünn gegangen sind, werden wir erfahren!
7. kathTreff-Gründer Gudrun und Martin Kugler (Gudrun ist die Autorin des Single-Ratgebers „Niemand ist eine Insel”) sind während des ganzen Singletages dabei und freuen sich auf ein persönliches Kennenlernen und gute Gespräche.
8. Gelegenheit zum Beten, Beichten, Messe feiern: Dusche für die Seele!
9. Das Esperanto-Kongresshotel hat eine super Wellness-Anlage, inklusive Pool am Dach.
10. Fulda ist eine schöne und geschichtsträchtige Stadt, die man besucht haben sollte!

Zur Anmeldung für den Kongress und den Singletag…
http://forum-deutscher-katholiken.de/kongress-freude-am-glauben-2015/

Forum deutscher Katholiken in freundlicher Zusammenarbeit mit: http://www.kathTreff.org

Veröffentlicht unter Allgemein | Hinterlasse einen Kommentar

Kommentar zur “Demo für Alle” am Sonntag den 21.6.15 in Stuttgart

Zunächst ist einmal als besonders erfreuliches Ergebnis die Rekordbeteiligung von 4.600 Menschen zu betonen. Auch das Forum Deutscher Katholiken hat teilgenommen. Besonders erwähnt werden muss das Grußwort von Weihbischof Thomas Maria Renz aus dem Ortsbistum Rottenburg-Stuttgart. siehe:
http://www.kath.net/news/51020

Eine sehr stattliche Zahl von Persönlichkeiten aus Politik, Kirche und dem öffentlichen Leben sowie die Vertreter der französischen Massenbewegung “La Manif Pour Tous” traten hier mit klaren unmissverständlichen Worten für die Verteidigung von Ehe und Familie ein und gegen die Bevormundung durch den Staat.
http://www.kath.net/news/51018
Was uns aber besonders wichtig erscheint, ist der Stuttgarter Polizei-Bericht zur Veranstaltung.
Es ist schon erschreckend und sollte jeden Bürger in unserem Lande alamieren, dass eine so friedliche Familienveranstaltung von einem Riesenpolizeiaufgebot geschützt werden muss, weil man für das Natürlichste der Welt, die Familie aus Vater, Mutter und Kindern gezwungen ist, auf die Straße zu gehen und gegen ihre Zerschlagung durch den Staat zu protestieren. Dabei zeigte sich, wie hier die Proportionen verteilt sind.
4.600 Demonstranten standen maximal 300 zum Teil gewaltbereite Gegendemonstranten aus dem links-grünen Lager gegenüber die versuchten, die Ansprachen durch Trillerpfeifen und Lärm zu verhindern, obwohl ihre Vertreter und Hintermänner/frauen immer wieder die Meinungsfreiheit einfordern. Das gibt auch ein gutes Bild der Stimmung in der Gesellschaft wieder. Einer kleinen Gruppe von Genderfanatikern ist es gelungen mit Hilfe aus den links-grünen Parteien und deren alles dominierenden Helfern in den meisten Leitmedien mit ihrer Ideologie, die auch vor Hass und autoritären Maßnahmen des Staates nicht zurückschreckt, eine breite Mehrheit der Bevölkerung an die Wand zu drücken.
Und wem das Wort “gewaltbereit” als polemisch und übertrieben erscheint, der möge in den bei kath.net veröffentlichten Polizeibericht schauen. Mit massiven Polizeikräften musste die Abschlußkundgebung auf dem Schillerplatz gegen knapp 300 “Gegendemonstranten” aus dem dauernd Frieden, Freiheit und Toleranz predigenden links-grünen Lager verteidigt werden. Schon im Vorfeld und während des Demonstrationszuges mussten 11 Platzverweise erteilt werden. Zwei Personen wurden wegen Widerstand gegen die Staatsgewalt, vier Personen wegen Körperverletzung und zwei Personen wegen Beleidigung angezeigt. Darüber hinaus beschlagnahmte die Polizei ein Einhandmesser, Pfefferspray und Schals zur Vermummung. Die Polizei war mit mehreren Hundertschaften im Einsatz, was den Steuerzahler eine Unsumme kostet. Das Erschreckende ist, dass die Polizei immer häufiger ihre Köpfe hinhalten muss, um unsere Demokratie zu verteidigen und hier, wie im Fall Stuttgart gegen die autoritäre Bevormundung einer Landesregierung, die längst ihre Legitimation durch die Bevölkerung verspielt hat.
Bleibt nur zu hoffen, dass 2016 bei der Landtagswahl der rot-grünen Landesregierung in Baden-Württemberg, um die es genauso schlecht steht wie um die links-grüne Regierung im NRW, durch den Wählern auf breiter Front der Ausgang gezeigt wird.

Michael Schneider-Flagmeyer

Veröffentlicht unter Allgemein | 1 Kommentar

Wichtige Infos zur DEMO FÜR ALLE am Sonntag, 21. Juni 14 Uhr

Das Forum Deutscher Katholiken erinnert alle Freunde und Leser an “Demo für Alle” Sonntag in Stuttgart. Das Forum wird dort vertreten sein.

Die Kundgebung startet pünktlich um 14 Uhr auf dem Schillerplatz. (Nähere Infos zu Reden und Grußworten werden morgen bekanntgegeben.) Da der Verkehr in und um Stuttgart erfahrungsgemäß sehr dicht ist, empfehlen wir, zusätzliche Zeit für die Anreise einzuplanen. Gleiches gilt, wenn Sie mit dem Zug fahren. Bei unserer letzten Demo kamen nicht wenige verspätet an, da es kurz vor dem Bahnhof Verzögerungen auf der Strecke gegeben hatte.
Die Erfahrung von vier Demonstrationen zeigt, daß Familien mit Kindern problemlos teilnehmen können. Ein großes Polizeiaufgebot sorgt dafür, daß niemand gefährdet wird. Die Gegendemonstranten werden während der gesamten Veranstaltung durch die Polizei von uns abgeschirmt. Um die anwesenden Kinder nicht zu irritieren, wird auf sie in den Reden sprachlich Rücksicht genommen. Wer mit seiner Familie in der Mitte der Demo läuft, muß nicht befürchten, daß die Kinder Unpäßliches mitbekommen.
Plakate, Schilder und Transparente werden – wie bei den letzten Malen – vor Ort ausgegeben. Selbstgeschriebene Schilder und Transparente können gern mitgebracht werden, sofern sie Aufschriften/Slogans enthalten, die dem Geist der DEMO FÜR ALLE entsprechen und nicht aggressiv und verunglimpfend sind und keine Logos und Namen der eigenen Organisation, Gruppierung oder Partei enthalten. Weitere Infos dazu siehe hier.
https://demofueralle.wordpress.com/fan-artikel/schilder-und-transparente/

Ein Ausflug nach Stuttgart lohnt sich allemal und da die Demo erst um 14 Uhr beginnt, bleibt noch viel Zeit z.B. für einen Gottesdienstbesuch und ein Familienprogramm.

KATHOLISCHE GOTTESDIENSTE
- Alter Ritus, Petrusbruderschaft, www.petrusbruderschaft.de, 9:00 Beichtgelegenheit, 9:30 Uhr Hl. Messe; anschließend gemeinsames Grillen (Selbstverpflegung; Geschirr wird gestellt)
- Neuer Ritus, Schönstatt-Bewegung auf der Liebfrauenhöhe an der A 81 bei Rottenburg, www.liebfrauenhoehe.de, 7:00 und 9:00 Uhr

PROTESTANTISCHE GOTTESDIENSTE
- Die Apis, www.api-jugend.de, 17:30 Uhr, junge Gemeinschaft mit Kinderprogramm
- Brüdergemeinde, www.bruedergemeinde-stuttgart.de, Wortgottesdienst um 10:30 Uhr (oder mit Abendmahl schon um 09:30 Uhr) jeweils mit Kinderprogramm
- Offener Abend, www.offenerabend.de, moderner Gottesdienst um 10:30 Uhr mit Kinderprogramm
- Baptisten, www.efg-feuerbach.de, 09:30 Uhr und 11:30 Uhr, jeweils mit Kinderprogramm (und im 2. mit Teensprogramm)
- Reformierte Gemeinde, www.stuttgart.reformiert.de, 10:00 Uhr
- Gospelforum, www.gospel-forum.de, 8:30 Uhr Frühgottesdienst, 10:30 Uhr Familiengottesdienst

DEMO ALS FAMILIENAUSFLUG
Hier die Top 10 der Familien-Events in der Landeshauptstadt. Besonders empfehlen wir die aktuelle Römer-Ausstellung für Kinder.
Es gibt keinen Grund, nicht zu kommen. Wer heute nicht protestiert, braucht sich nicht zu wundern, wenn Ehe und Familie morgen ein Aschenputteldasein fristen.

Mit herzlichen Grüßen, Ihre

Hedwig Beverfoerde
P.S.:
- Bitte unterstützen Sie unsere Arbeit zum Schutz der Ehe und der Kinder mit einer Spende: Hier oder direkt bei PayPal:       http://www.familien-schutz.de/spenden/

________________________________________________________________________

Initiative Familienschutz, Büro Berlin, Zionskirchstr. 3, 10119 Berlin,
Tel. 0 30/88 62 68 96, Fax. 0 30/34 70 62 64,
Spendenkonto IBAN: DE88100500006603150377, BIC: BELADEBEXXX
www.familien-schutz.de

Veröffentlicht unter Allgemein | 1 Kommentar