In der Todestunde Christi

Wer hat dich so geschlagen,
mein Heil und dich mit Plagen
so übel zugericht’t?
Du bist ja nicht ein Sünder
wie wir und unsere Kinder,
von Missetaten weisst du nicht.
Ich, ich und meine Sünden,
die sich wie Körnlein finden
des Sandes an dem Meer.
Die haben Dir erreget,
das Elend, das Dich schläget,
und das betrübte Marterheer.
(J.S.Bach. Johnnespassion)

Herr Jesus Christus, in der Stunde Deines Todes beten wir Dich an und lobpreisen Dich
und bitten, umfange mit Deinem barmherzigen Herzen die ganze Menschheit, besonders die armen Sünder und die Sterbenden. Amen.

Mein teurer Heiland, laß dich fragen,
da du nunmehr ans Kreuz geschlagen
und selbst gesaget: Es ist vollbracht!
Bin ich vom Sterben frei gemacht?
Kann ich durch deine Pein und Sterben
das Himmelreich ererben?
Ist aller Welt Erlösung da?
Du kannst vor Schmerzen ja nichts sagen,
doch neigest du das Haupt
und sprichst stillschweigend: Ja!  (J.S.Bach)

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Liebe Freunde des Kongresses “Freude am Glauben”,

in wenigen Tagen feiern wir Ostern, das Fest unserer Erlösung von der Versklavung durch die Sünde und von allen Irrtümern und Ideologien unserer Zeit. Wir denken dabei auch an die Genderideologie, die Papst Franziskus als „dämonisch“ bezeichnet hat.
„Der Mensch ist gefährdet“ sagt unser Papst. Wir fragen „Was rettet ihn?“ auf unserem Kongress, der das Motto „Freude am Glauben“ hat. Helfen Sie mit, dass viele Menschen ihrer Umgebung diese „Freude am Glauben“ in Fulda wieder neu erfahren können.
Ein frohes und gesegnetes Osterfest!

Ihr Hubert Gindert

(Um Näheres zum Kongress zu erfahren, klicken Sie bitte in der Leiste oben auf Forum Deutscher Katholiken und gehen sie mit dem Cursor auf Kongress 2014 und/oder klicken Sie hier:   http://blog.forum-deutscher-katholiken.de/?p=2645#more-2645   )

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Sollten wir nicht eine vergessene Tugend wieder beleben?

Der Fall Uli Hoeneß ist mit dem rechtskräftigen Urteil abgeschlossen. Was aber zu seinem Absturz geführt hat, ist wert, weiter diskutiert zu werden. Gemeint ist eine Eigenschaft, die tief in unserer Gesellschaft sitzt, nämlich die Maßlosigkeit, die uns ein Heer von Suchtkranken beschert hat.
Die katholische Kirche nennt vier besonders wichtige Tugenden, die sie auch den Mächtigen stets vor Augen gehalten hat, nämlich Gerechtigkeit, Tapferkeit, Klugheit und Mäßigung. Die wichtigste Eigenschaft besteht im Maßhalten. Viele Große dieser Welt sind zu Fall gekommen, weil sie das nicht beachtet haben.
Uli Hoeneß hatte das Zeug, um im Leben vorwärts zu kommen: Talent, strategisches Denken, Ausdauer und Willen. Er hatte zudem die Fähigkeit, seinen Willen auf andere zu übertragen. Seine Karriere begann er als Fußballer. Fußball ist ein Mannschaftssport, wo auch der Beste Anspielpartner braucht, wenn er erfolgreich sein will. Weiterlesen

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“Hosanna dem Sohne Davids”,

so haben wir heute am Palmsonntag bei der Palmenprozession gesungen, mit der wir heute in die Karwoche eingetreten sind, um des Leidens, Sterbens und der Auferstehung unseres Herrn und Heilands Jesu Christi nicht nur zu gedenken, sondern Ihn auf diesem Weg zu begleiten und uns von Ihm begleiten zu lassen. Wir haben die ganze Leidensgeschichte nach dem Evangelisten Matthäus vernommen und davor die Worte des Propheten Jesaja gehört: “Gott der Herr gab mir die Zunge eines Jüngers, damit ich verstehe die Müden zu stärken durch ein aufmunterndes Wort. Jeden Morgen weckt er mein Ohr, damit ich auf ihn höre wie ein Jünger.”
Diese Verse sind mir heute besonders ins Herz gegangen zumal der Heilige Vater in seiner Palmsonntagpredigt gefragt hat: “Wer bist du vor Jesus”?
Bin ich ein Jünger, der sich von Gott so in Dienst nehmen lässt, dass er die Müden stärkt durch ein aufmunterendes Wort? Höre ich auf ihn wie ein wahrer Jünger?
Der Prophet fährt fort: “Gott, der Herr, hat mir das Ohr geöffnet.” Wirklich? Habe ich es mir öffnen lassen? “Ich aber wehrte mich nicht und hielt meinen Rücken hin denen, die mich schlugen. … Mein Gesicht verbarg ich nicht vor Schmähungen und Speichel. Doch Gott der Herr wird mir helfen: darum werde ich nicht in Schande enden. Deshalb mache ich meine Gesicht hart wie einen Kiesel; ich werde nicht in Schande geraten”, fährt der Prophet Jesaja fort (Jes 50,4-7).
Das bringt mich dazu, einige Überlegungen anzustellen darüber, wie wir, die oft so gescholtenen und verspotteten “Papsttreuen” mit unserer Jüngerschaft umgehen. Weiterlesen

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Das trojanische Pferd heißt Gender!

Jeder PC-Benutzer weiss, was ein Trojaner ist: nämlich eine Malware, die den PC ausspionieren und beschädigen bzw. in seiner Funktion zerstören soll. Was das trojanisch Perd war und ist, wissen heute meist nur noch die älteren Leute, die in der Schule noch Homer gelesen haben.
Das Heer der Griechen belagerten vor über 3000 Jahren die Stadt Troja an der Küste der heutigen Türkei. Diese erwies sich als uneinnehmbar. So ersann der listenreiche Odysseus einen Plan, um die Stadt doch noch zu erobern. Er baute ein riesiges hölzernes Pferd, in dessen Bauch er erprobte Krieger in der Nacht verbarg, während die griechische Flotte mit ihren Heerscharen sich ausser Sichtweite auf das Meer zurückzog und scheinbar abgezogen war. Am anderen Morgen fanden die Trojaner das hölzerne Pferd vor und brachten es nach einigen Diskussionen aber auch Warnungen im Triumph als Zeichen ihres Sieges in die Stadt.
In der folgenden Nacht verließen die feindlichen Krieger das Pferd und öffneten an den siegestrunkenen Trojanern vorbei die Tore der Stadt dem in der Nacht zurückgekehrten griechischen Heer, das nun leichtes Spiel hatte das durch die lange Belagerung geschwächte Troja zu überwältigen und zu zerstören.
Soweit die uns von Homer erzählte Geschichte. Was hat denn das noch mit unserer heutigen Zeit und Wirklichkeit zu tun? Weiterlesen

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Charlotte Holubars ging aufrecht ihren Weg.

Wer heute über Vorgänge und Personen in der NS-Zeit urteilt, hat oft keine Ahnung von den Schwierigkeiten, denen Christen damals ausgesetzt waren und auch keine Ahnung davon, wie viele Christen den Pressionen der Nationalsozialisten heldenhaft widerstanden haben. Die Schicksale von Tausenden von heute vergessenen Märtyrern belegen sowohl die totale Überwachung durch das System, als auch die Standhaftigkeit vieler Christen damals. Ein Beispiel dafür ist das Leben und Sterben der Lehrerin Charlotte Holubars.
Sie wurde 1883 in der niederschlesischen Kreisstadt Striegau geboren. Sehr früh verlor sie ihre Mutter. Nach acht Jahren Volksschule erreichte sie schließlich doch noch die Ausbildung zur Volksschullehrerin. Weil ihr Vater 1906 nach Westfalen versetzt worden war, wollte sie ebenfalls nach Westdeutschland übersiedeln. So kam sie nach Heusweiler bei Saarbrücken. Dort arbeitete sie wieder als Lehrerin. Weiterlesen

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Orientierung und Maßstab oder Kapitulation vor dem Zeitgeist?

Wenn einer die Lage als „ernst“, aber als „nicht hoffnungslos“ bezeichnet, ist das keine stabile Aussage. Das kann sich rasch ändern. Ein Manager, der im Unternehmen längere Zeit rote Zahlen schreibt, oder der Trainer eines Fußballclubs, der mit seiner Mannschaft aus den letzten Rängen der Tabelle nicht herauskommt, kann schnell zum „hoffnungslosen Fall“ werden. Bei Gott ist das anders. Als Petrus den Herrn verleugnete, war das menschlich gesprochen, ein ziemlich hoffnungsloser Fall, aber nicht bei Jesus. Petrus wurde, als er sich wenig später bekehrt hatte, sogar in seinem Amt bestätigt.
Als im Februar ein deutscher Bischof die Ehelehre und Sexualmoral der Kirche öffentlich infrage stellte und sie auf ein „menschliches Maß“ reduzieren wollte, bedeutete das eine ernste Lage. Ein Grund zur Hoffnungslosigkeit war es nicht. Eine Reihe von Bischöfen widersprachen dieser Kapitulation vor dem Zeitgeist. Im Übrigen ist die katholische Kirche in Deutschland nur ein kleiner Teil der Weltkirche, und diese ruht auf dem soliden Fundament der Botschaft Christi. Weiterlesen

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Auf nach Stuttgart!

Ein breites Bündnis mit vielen Familien demonstriert am Samstag den 5.4.2014 um 15.00 Uhr in Stuttgart unter dem Motto: ELTERNRECHT WAHREN! Stoppt Gender-Ideologie und Sexualisierung unserer Kinder per Bildungsplan.” siehe hierzu
http://demofueralle.wordpress.com/
Wir schließen uns der Bitte um rege Teilnahme an sowie der Bitte um Unterstützung jeglicher Art: Gebet, Spende, Gespräche mit Freunden, Kollegen, Verwandten.
Zum zunehmenden Widerstand gegen den Gender-Wahnsinn siehe auch aktuell: “Die Katze ist nun aus dem aus dem Sack. Die Genderei verliert ihre Maske.”
http://www.kath.net/news/45490

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Die Krise der Kirche unumkehrbar – oder “gewaltige Chance zur Bekehrung?

Die christlichen Kirchen müssen nach Einschätzung von Wissenschaftlern selbst bei intensiven Reformbemühungen weiter mit sinkenden Mitgliederzahlen rechnen. „Der Mitgliederschwund ist nahezu unaufhaltsam. Auch Reformsignale von Papst Franziskus und Neuerungen in den evangelischen Landeskirchen halten den Trend nicht auf“, erklärte der Religionssoziologe Detlef Pollack vom Exzellenzcluster „Religion und Politik“ der Universität Münster. (Kath.Net, 02.11.13)
Schwerer als der Einfluss aller kirchlichen Bemühungen wiege die gesellschaftliche Entwicklung. „Das Wohlstands- und Bildungsniveau ist so hoch und die soziale Absicherung so gut, dass immer weniger Menschen die seelsorgerlichen und sozialen Angebote der Kirchen nachfragen“ .Ein entscheidendes Motiv für die Kirchenaustritte sind finanzielle Erwägungen. (Pollack)
Diejenigen in der Kirche, die sowieso nichts von Neuevangelisierung halten, weil sie dann von ihren Fleischtöpfen aufbrechen müssten, werden sich in ihrer Haltung vielleicht bestätigt sehen. Die Frage bleibt, ob die Analyse der Soziologen den Kern des Problems sieht. Weiterlesen

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Zum vierten Fastensonntag “Laetare”

Alljährlich im Frühjahr, liebe Schwestern und Brüder, findet in Hannover die größte Computermesse der Welt, die Cebit, statt. Man kann dort die sich so rasant entwickelnden Erzeugnisse einer technischen Welt sehen. Der Mensch erobert die Technik. Oder aber erobert die Technik und die virtuelle Welt den Menschen?
Eine Welt ohne Computer-Technik ist mittlerweile undenkbar. Ein Fünft-Klässler macht vielen Älteren etwas vor auf diesem Gebiet. Und auch im Bereich von Pfarrei und Kirche gibt es kein Pfarrbüro ohne Computer. Predigten auf Disketten sind im Handel und statt eines Organisten kann ein technischer Computer-”Organist” für Musik im Gotteshaus sorgen. Die Sinne des Menschen werden langsam aber sicher computerisiert.
Haben wir – so stellt sich die Frage – angesichts solcher Technisierung unsere Sinne noch im Griff?
Nutzen wir es noch aus sehen, fühlen, hören, riechen, denken und schmecken zu können? Wann habe ich Gott zum letzten Mal gedankt für diese meine Sinne, für diese Gaben Gottes, für meine Gesundheit und meine Zufriedenheit? Weiterlesen

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