Bischöfe, wie wir sie brauchen.

Den Namen des Bischofs Ambrosius von Mailand kennen noch viele. Er ist einer der vier abendländischen Kirchenlehrer. Sein Standbild ist in Kirchen häufig anzutreffen. Weniger bekannt ist, warum Ambrosius eine der bedeutendsten Bischofsgestalten der Kirche und ein Vorbild, gerade in der heutigen Zeit, ist.
Von seiner Herkunft schien sein Lebensweg vorgezeichnet zu sein. Ambrosius wurde 339 in Trier als Sohn des kaiserlichen Präfekten für Gallien geboren. Nach seinen klassischen und juristischen Studien stand er vor einer glänzenden politischen Karriere. Tatsächlich war Ambrosius bereits mit 30 Jahren kaiserlicher Stadthalter in Mailand. Weiterlesen

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Start einer Unterschriften-Aktion des Forum Deutscher Katholiken für die kommende Bischofssynode: “Wir bitten um hilfreiche Worte”

Glaubenstreue Katholiken sind durch die mit der Weltsynode der Bischöfe entstandenen Diskussionen verunsichert. Viele stellen sich der Frage, ob die Treue zum Wort Christi „Was Gott verbunden hat, darf der Mensch nicht trennen“ weiterhin gilt. Die Lehre der Kirche über das Ehesakrament scheint künftig zur Disposition zu stehen. Wie soll man in der Familie die Lehre der Kirche über die Ehe an die Kinder und Enkel vermitteln, wenn mit dem Verweis auf die „Barmherzigkeit“ die Bedeutung des lebenslangen Treueversprechens relativiert wird?
Die Bischöfe, die den Glauben der Kirche in der Synodendebatte kraftvoll verteidigt haben, sind eine Stütze für die Ehepartner, die ihrem Versprechen treu geblieben sind und nicht wieder geheiratet haben. Unsere Kinder und Jugendlichen sehnen sich nach der Ermutigung zur lebenslangen Treue, welche die katholische Kirche verkündet.
Wir bitten den Heiligen Vater um hilfreiche Worte, damit Verwirrung und Lähmung unter den Katholiken nicht weiter um sich greifen.
Wenn Sie unterschreiben wollen, drücken Sie bitte in der oberen Leiste unter dem Papstbild ganz rechs auf “Forum Deutscher Katholiken” Petition “Wir bitten um hilfreiche Worte”.   http://forum-deutscher-katholiken.de/petition-hilfreiche-worte/

Prof.Dr.Hubert Gindert, Forum Deutscher Katholiken

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Nachlese zur Amtsenthebung des Pfarrers von Beckingen in der Diözese Trier

Auf einer Sitzung des Pfarrgemeinderates von St. Ludwig in Saarlouis erläuterte heute abend eine Referentin des Bistums Trier die Arbeitshilfe zur “Entwickelung einer Ehrenamtskultur im Bistum Trier”. Sie überliess uns, den Pfarrgemeinderäten die Arbeitshilfe. Man hat sich in Trier viel Arbeit und auch Mühe gemacht, brauchbare Ideen für die Ausübung eines Ehrenamtes in der Kirche zu entwickeln. Aber davon soll hier nicht die Rede sein. Das ist eine besondere Betrachtung wert.
Was auffällt, ist das Vorwort, das Bischof Stephan Ackermann zu dieser Arbeitshilfe geschrieben hat an die “lieben Mitchristen”. Dort schreibt der Bischof:
“Dieser Auftrag, der uns als Christen mit auf den Weg gegeben ist, gilt unabhängig von einer Unterscheidung in Kleriker und Laien oder Haupt- und Ehrenamtliche. Die Botschaft, dass Jesus jeden und jede von uns in seine Nachfolge ruft und mit Gaben beschenkt, damit wir sie zum Aufbau seines Reiches einsetzen, verbietet es, einander als Hilfskräfte zu sehen und zu behandeln. Es gilt die gleiche Würde aller Getauften und es gilt der unverzichtbare Wert aller Dienste. Dieser Haltung fühle ich mich als Bischof verpflichtet und so freut es mich, dass die vorliegende Handreichung dazu beitragen kann, eine Ehrenamtskultur aufzubauen oder zu überprüfen, damit schon in der Art und Weise wie wir zusammenarbeiten Reich Gottes erfahrbar wird.”
Wohlgesetzte und gute Worte, die aber nicht nur die Räte in der Pfarreiengemeinschaft Beckingen im Saarland Mühe haben werden anzunehmen, sondern alle, die von den Vorgängen dort Kenntnis erhalten haben. Denn wie der Bischof sich gerade den ehrenamtlichen, gewählten Vertretern der Gemeinde gegenüber verhalten hat, ist ja nun in den letzten Tagen überdeutlich geworden bei der – vorsichtig ausgedrückt  – ungewöhnlichen und rabiaten Weise der Amtsenthebung des Pfarrers, dem die Bistumsleitung bescheinigt, dass ihm persönlich kein Fehlverhalten vorzuwerfen sei.
Was die Räte der Pfarrei und viele Gemeindemitglieder von der krassen Diskrepanz zwischen den wohltönenden Worten des Bischofs und seinem Handeln in Beckingen halten, haben sie auf einer Demonstration vor dem Bischofshaus, in dem keine Tür oder ein Fensteer geöffnet wurde, deutlich gemacht, indem eine Sprecherin der Räte eine Erklärung an den Bischof verlas und dessen Einheit in Wort und Tat einforderte. Der Inhalt dieser Erklärung kann hier noch einmal eingesehen werden:
http://www.kath.net/news/48358
Mit Recht fordern sie und auch wir, dass zum Christsein und vor allem zur Nachfolge im Apostelamt zumindest das aufrechte Bemühen um Wahrhaftigkeit, Güte, Geduld und Barmherzigkeit gehört; denn so schildert uns das “Buch der Weisheit” zu Beginn des 15. Kapitels die Eigenschaften Gottes. Wer also am Reich Gottes mitarbeiten will und als Oberhirte die “Herde” dazu anregen will und ihr vorausgehen muss, sollte sich wirklich und tatkräftig bemühen – auch wenn wir alle immer wieder straucheln – diese Eigenschaften Gottes nachzuahmen, wobei die Wahrhaftigkeit den gleichen Platz einnimmt wie Geduld, Güte und Barmherzigkeit.

Michael Schneider-Flagmeyer

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Wie kommt man zum Glauben an Christus den König? Was sind die Merkmale dieses Glaubens?

In der Apostelgeschichte wird uns im 16. Kapitel (14-15) in wenigen Sätzen eine große Geschichte erzählt. Als der heilige Paulus zum ersten Mal europäischen Boden betritt, kommt er nach Philippi und trifft dort in einer Gruppen von Frauen die Purpurhändlerin Lydia, die aus der Stadt Thyatira stammt. Was tut sie in Philippi? Dort ist eine große römische Garnison. Und da Lydia eine Purpurhändlerin ist, muss sie da sein, wo man Purpur braucht. Und das ist bei den Römern.
Wir haben im Untericht gelernt, dass man den Glauben nicht “machen” kann, sondern dass er ein Geschenk, eine Gabe Gottes ist. Für diese muss man allerdings bereit sein. Und nun erzählt uns der heilige Lukas in der Apostelgeschhichte in einem Satz, wie die Lydia zum Glauben an Jesus Christus kam. Als Paulus predigte, “öffnete der Herr der Lydia das Herz”. So kommt man zum Glauben. Gott ist der Handelnde. Er sieht in unser Herz und er kann es für seine Botschaft öffnen, so dass wir “sehend” und “hörend” werden mit den Augen und den Ohren unseres Herzens.
In meiner Kindheit gab es in meiner Heimat, dem Bergischen und dem Niederbergischen einen großen evangelischen Erweckungsprediger, den Pastor Wilhelm Busch, der aus meiner Heimatstadt Wuppertal (für die Katholiken Diaspora) stammte und in Essen 40 Jahre lang Pfarrer war, davon 30 Jahre Jugendpfarrer. Er füllte mit seinen Predigten immer wieder ein ganzes Stadion mit jungen Menschen. Das war auch die große Zeit von Pater Leppich, der auf katholischer Seite ähnlich wirkte. Weiterlesen

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“Teilen ist schön – Eine grausame Aktion des Bistums Trier”

Dieser Spruch, den wir als Titel gewählt haben, ist groß und plakativ auf der Webseite der Pfarreiengemeinschaft Beckingen vom Pfarreienrat gesetzt zu lesen. Was ist geschehen?
Der Pfarrer von Beckingen wurde von Bischof Ackermann aus “pastoralen Gründen” seines Amtes enthoben. Er musste innerhalb von kurzer Zeit seine Dienstwohnung verlassen und kam mit dem Nötigsten versehen bei 50 km entfernten Familienangehörigen unter. Er konnte sich nicht einmal von lieben Menschen verabschieden.
Nanu, der muss ja Schlimmes getan haben. Oder? Über einen Teil des Hintergrundes hat Peter Winnemöller dankenswerterweise heute noch einmal auf kath.net berichtet unter dem Tiel “Grundkurs Zynismus”. siehe hier:
http://www.kath.net/news/48312
Es gibt aber dazu, wie oben beschrieben noch einiges zu ergänzen. Was sind denn nun die so schwerwiegenden “pastoralen Gründe”, die den Bischof von Trier Dr. Stephan Ackermann veranlassen, einen Pfarrer mit der so schwerwiegenden Maßnahme der Amtsenthebung zu bestrafen und ihn praktisch auffzufordern, fluchtartig das Pfarrhaus zu verlassen? Das Kircherecht sieht dafür sehr genau beschriebene Gründe vor. Dem Schreiber dieser Zeilen ist Pfarrer Eckert seit 20 Jahren bekannt. Es mag sein, dass dieser zu Beginn seines priesterlichen Wirkens ein wenig übereifrig das Klerikale betont hat. Aber spätestens seit er nun vor über 10 Jahren Pfarrer in Beckingen wurde, hat sich dieses ganz abgeschliffen und verloren. Er hat in Beckingen eine Pfarrei übernommen, in der der Gottesdienstbesuch erbärmlich abgenommen hatte und der Vorgänger Werktagsgottesdienste absagte, wenn dort nur 3 oder 4 Gläubige waren. Pfarrer Eckert nahm die Aufforderung Jesu ernst, einem jeden Schaf nachzugehen. Er feierte jeden Tag das Messopfer egal ob einer oder zehn Gläubige in der Kirche waren. Er hielt auch abends Messe, wenn im Tagesverlauf schon ein Sterbeamt in der Kirche stattgefunden hatte. Weiterlesen

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Noch 4 Tage bis zur großen Demo in Hannover!

Bezugnehmend auf unseren vorstehenden Artikel “Auftreten statt Leisetreten” vom 3. November bittet das Forum Deutscher Katholiken alle Mitglieder, Freunde und Leser – wennn eben möglich – um die Teilnahme an der “Demo für Alle” am 22. November in Hannover um 14:00 Uhr. Der Anlass für die Demo ist der im niedersächischen Landtag anstehende Entschließungsantrag “Schule muss der sexuellen Vielfalt und geschlechtlicher Identitäten gerecht werden”. Dass Protest der Bürger, vor allem der Eltern und Familien, ernst genommen wird, zeigt die Tatsache, dass die Hamburger Schulbehörde das als Handbuch daherkommende Machwerk “Sozialpädagogik der Vielfalt” von ihrer Literaturliste genommen hat und zugesagt hat, diese Liste zu überprüfen. In den Verlinkungen in unserem Artikel “Auftreten statt Leisetreten” können Sie sich über den Inhalt dieses “Handbuches” informieren.
Wir kritisieren oft die Medien, deshalb freuen wir uns, dass in dieser schwerwiegenden politischen Fehlhaltung auch in den genannten Leitmedien die Sache ähnlich gesehen wird. Wichtig aber bleibt auch für die Haltung der Medien, dass die Bürger immer mehr in großer Zahl “auftreten statt leisetreten”! Deshalb bitten auch wir alle Leser, das Thema in ihrer Umgebung zu thematisieren und eindeutig Stellung zu nehmen sowie in großer Zahl nach Hannover zu kommen.
Über die Demo am 22. November in Hannover können Sie sich ausführlich informieren und auch anmelden hier:
http://www.familien-schutz.de/auf-zur-demo-fur-alle-am-22-nov-nach-hannover-der-norden-braucht-unsere-unterstutzung/#more-12062

Update am 23.11.14    http://www.kath.net/news/48362

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Kardinal Brandmüller zu den Begrifffen “konservativ” und “liberal”

Der „BILD am Sonntag“ gab Walter Kardinal Brandmüller“, der emeritierte Chefhistoriker des Heiligen Stuhls ein sehr interessantes Interview, das Paul Badde führte. Badde führte das Interview sehr geschickt, indem er dem Kardinal sehr provokativ die richtigen Fragen stellte, die der Kardinal knapp und treffend, wie gewohnt souverän und hervorragend beantwortete. Kath.net. gab dieses Interview heute unter dem Stichwort wieder: „Warum sind Konservative Dunkelmänner, Herr Kardinal?“ Wir erinnern uns, dass vor einiger Zeit papst- und lehramtstreue Katholiken von „liberaler“ katholischer Seite als Dunkelkatholiken bezeichnet wurden. Diese Bezeichnung stammte von dem Jesuitenpater Klaus Mertes in einem Gespräch ausgerechnet mit dem Spiegel im Juli 2011, nachdem er 2010 eine Minute vor 12 die Flucht nach vorne angetreten hatte, und kurz vor der platzenden Bombe bei der Presse die zahlreichen schweren Missbrauchsfälle in Deutschland in der Gesellschaft Jesu „aufdeckte“ und gleichzeitig für das Versagen bei den Jesuiten und bei anderen schuldig gewordenen Priestern die Sexuallehre der Kirche verantwortlich machte und seine Kritiker als „pöbelnde Dunkelkatholiken“ bezeichnete. Siehe Hierzu: „Lichtkatholik“ Mertes und die “pöbelnden Dunkelkatholiken“: http://www.kath.net/news/32444
Auf die Frage von Badde, warum konservative Katholiken so hart und unbarmherzig seien, antwortete der Kardinal, dass es barmherzige und unbarmherzige Liberale und Konservative gäbe. Wie wahr! Weiterlesen

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Hat “Donum Vitae” etwas zu verschleiern?

In der Augsburger Allgemeinen Zeitung vom 29. September 2014 wird unter der Überschrift „Donum Vitae mit neuer Spitze“ berichtet: „18.537 Frauen und Männer kamen 2013 erstmals zur Beratung. Gut 1000 mehr als im Vorjahr. Auch die Gesamtzahl der Beratungskontakte lag mit 30.604 höher“. In den Zahlenangaben des o.a. AZ-Artikels fehlt die Angabe über die ausgestellten Beratungsscheine im Jahr 2013. Auf die Anfrage vom 30.9.2014 wie viele Beratungsscheine, die zur gesetzwidrigen aber straffreien Abtreibung von „Donum Vitae“-Bayer im Jahr 2013 ausgestellt wurden, kam bis 22.10.2014 keine Antwort. Auf eine zweite Anfrage vom 22.10.14 an „Donum Vitae“, in dem die Nichtbeantwortung moniert wurde, antwortete der Landesgeschäftsführer von „Donum Vitae“, Konrad Schwarzfischer am 30.10.14: „Inhaltlich können wir Ihnen keine Antwort geben, da uns die Erhebung von Statistiken zur Ausstellung von Beratungsscheinen aus Gründen des Schutzes der Betroffenen und des Datenschutzes nicht erlaubt ist.“
Die Aussage von Herrn Schwarzfischer erschien nicht glaubwürdig, da anzunehmen ist, dass „Donum Vitae“ die Zahl der ausgestellten Beratungsscheine an staatliche Stellen meldet, die „Donum Vitae“ mitfinanzieren. Eine Recherche bei Bernward Büchner, von der „Juristen – Vereinigung Lebensrecht“ ergab folgende Stellungnahme: „Nach § 7 Absatz 1 SchKG ‚hat‘ die Beratungsstelle nach Abschluss der Beratung der Schwangeren eine Beratungsbescheinigung (mit dem gesetzlich beschriebenen Inhalt) auszustellen. Es handelt sich also um eine gesetzliche Pflicht, auf deren Erfüllung die Schwangere allerdings verzichten kann. Dass ein Beratungsträger aus Gründen des Datenschutzes über die Zahl der erteilten Beratungsbescheinigungen keine Auskunft geben kann, halte ich für abwegig, ebenso die Auffassung, dass hierdurch der Schutz der Betroffenen berührt sein könnte.“
Die Bundesgeschäftsführerin von „Donum Vitae“ Andrea Redding führt in einem Beitrag „Dem Leben Zukunft geben“ (Salzkörner, 31. Oktober 2014) aus: „Ziel allen Engagements sind der unbedingte Schutz des ungeborenen Lebens, die Zusage an die Unverfügbarkeit menschlichen Lebens und die Unantastbarkeit der Würde jedes Menschen stehen unverrückbar im Mittelpunkt.“
„Der unbedingte Schutz des ungeborenen Lebens“? Der Beratungsschein, den „Donum Vitae“ ausstellt, berechtigt zur „gesetzwidrigen aber straffreien Abtreibung“!
Frau Redding weiter: „‘Donum Vitae‘ als bürgerlich-rechtlicher Zusammenschluss katholischer Laien und vieler anderer, die sich dem Schutz des ungeborenen Lebens verpflichtet fühlen, ist eine unkonventionelle, aber im Sinne des Zweiten Vatikanischen Konzils tragfähige Lösung für ein gleichsam unlösbares Thema: den Schwangerschaftskonflikt“. „Tragfähige Lösung im Sinne des Zweiten Vatikanischen Konzils“? Das Zweite Vatikanische Konzil bezeichnet Abtreibung als ein „verabscheuungswürdiges Verbrechen“!
So sieht also Kommunikationspolitik von „Donum Vitae“ aus.

Hubert Gindert

Dieser Beitrag erscheint auch in der katholischen Monatszeitschrift “Der Fels” . Probehefte dieser Zeitschrift können angefordert werden unter der Telefonnummer 08191-966744 oder per E-mail: Hubert.Gindert@der-fels.de

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Dekan Willibald Strohmeyer : “Gott ist der Herr! Haltet die 10 Gebote!”

Der Nationalsozialismus war doppeltes Gift. Der extreme Nationalismus richtete sich gegen die universale Heilslehre der Kirche, nach der Gott die Menschen aller Rassen und aller Zeiten zum Heil berufen  hat. Und der extreme Sozialismus, vor allem in der Form des Kommunismus, ließ nur die totalitäre Klasse gelten und raubte dem Einzelnen die persönliche Freiheit. Dagegen lehrte Dekan Strohmeyer  den Wert der Einzelseele vor Gott. In der Mischung von Nationalismus und Sozialismus sah Strohmeyer das Übel schlechthin. Als Hitler Reichskanzler wurde, notierte Strohmeyer in sein Tagebuch: „Hat Gott das deutsche Volk vergessen?“  Seine grundsätzliche Ablehnung des NS-Systems brachte ihm schließlich den Tod wie viertausend anderen Priestern in Europa auch. Dekan Strohmeyer war Pfarrer von St. Trudbert im Münstertal im Schwarzwald.  Dort lagerte in den letzten Kriegsmonaten 1945 eine SS-Einheit unter dem Kommando des Untersturmbannführers Perner. Diese Leute waren auf SS-Kampfschulen speziell  für kaltblütiges Handeln ausgebildet worden. Der SS-Führer wetterte im Dorfgasthaus gegen die kirchentreuen Bewohner des Tales. „Das halbe Tal gehört umgelegt, diese schwarze Bande!“ Die Stimmung zwischen der SS-Besatzung und den Dorfbewohnern war  frostig. Weiterlesen

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Erinnerung! Auf nach Hannover am 22. November 2014!

Bezugnehmend auf unseren vorstehenden Artikel “Auftreten statt Leisetreten” vom 3. November bittet das Forum Deutscher Katholiken alle Mitglieder, Freunde und Leser – wennn eben möglich – um die Teilnahme an der “Demo für Alle” am 22. November in Hannover um 14:00 Uhr. Der Anlass für die Demo ist der im niedersächischen Landtag anstehende Entschließungsantrag “Schule muss der sexuellen Vielfalt und geschlechtlicher Identitäten gerecht werden”. Dass Protest der Bürger, vor allem der Eltern und Familien, ernst genommen wird, zeigt die Tatsache, dass die Hamburger Schulbehörde das als Handbuch daherkommende Machwerk “Sozialpädagogik der Vielfalt” von ihrer Literaturliste genommen hat und zugesagt hat, diese Liste zu überprüfen. In den Verlinkungen in unserem Artikel “Auftreten statt Leisetreten” können Sie sich über den Inhalt dieses “Handbuches” informieren.
Wir kritisieren oft die Medien, deshalb freuen wir uns, dass in dieser schwerwiegenden politischen Fehlhaltung auch in den genannten Leitmedien die Sache ähnlich gesehen wird. Wichtig aber bleibt auch für die Haltung der Medien, dass die Bürger immer mehr in großer Zahl “auftreten statt leisetreten”! Deshalb bitten auch wir alle Leser, das Thema in ihrer Umgebung zu thematisieren und eindeutig Stellung zu nehmen sowie in großer Zahl nach Hannover zu kommen.
Über die Demo am 22. November in Hannover können Sie sich ausführlich informieren und auch anmelden hier:

http://www.familien-schutz.de/auf-zur-demo-fur-alle-am-22-nov-nach-hannover-der-norden-braucht-unsere-unterstutzung/#more-12062

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