2. Aufruf zur Teilnahme am “Marsch für das Leben” am Samstag den 20. September 2014

Wir gehen am 20. September in Berlin für das Lebensrecht aller Menschen auf die Straße,
für das Leben von Beginn bis zum natürlichen Ende! Unsere Solidarität gilt den ungeborenen Kindern und ihren Müttern, ebenso wie den Behinderten, den Kranken und den Alten.
Lassen wir nicht zu, dass unsere Gesellschaft zu einer Wegwerfgesellschaft wird, in der Geschäftemacher unter dem Vorwand der Selbstbestimmung die Not von Menschen ausnutzen und diejenigen selektiert werden, die als eine Belastung angesehen werden oder der Selbstverwirklichung im Wege stehen.
Helfen Sie mit, dass unsere Gesellschaft menschenwürdig und human bleibt. Nehmen Sie teil am Marsch für das Leben!

Prof. Dr. Hubert Gindert
1.Vorsitzender des „Forums Deutscher Katholiken“

Beginn der Kundgebung 13:00 vor dem Bundeskanzleramt.
Information und Anmeldung beim Bundesverband Lebensrecht e.V., Fehrbelliner Str. 99, 10119 Berlin, Tel: 030-644 940 39, Email: berlin@bv-lebensrecht.de

Anmerkung der Redaktion: Wir weisen Sie auf unseren 1. Aufruf am 9.September auf dieser Seite hin. Dort haben wir einen Artikel der größten Tageszeitung Berlins, der B.Z., von Gunnar Schupelius verlinkt, der den unflätigen Angriff der Berliner SPD-Abgeordneten Mechthild Rawert gegen die Lebenschützer treffend aufs Korn nahm. Über diesen Artikel stimmten 1.730 Leser ab. Etwas über 60 % der Leser sprachen sich für den ausgezeichneten Artikel von Schupelius aus. Für Berlin ein sehr bemerkenswertes Ergebnis, das hoffnungsvoll stimmt!

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Erschreckendes aus der Ukraine

Kürzlich zurückgekehrt von der Mitarbeit in einem geistlichen Zentrum der Diözese Mukachevo, nahe der ungarischen Grenze, berichtet eine Mitarbeiterin Erschreckendes sowie Unerklärliches.
Mitte Juli wären unangemeldet Polizei und Militär in die Häuser der grenznahen Dörfer eingedrungen, um die jungen Männer teilweise aus den Betten zu holen zum Waffendienst im Osten des Landes. Achtzehn Männer aus Mukachevo seien im Sarg wiedergekommen und zum Entsetzen der Angehörigen hätte man festgestellt, dass den Toten Organe entnommen worden wären. Wie und warum blieb rätselhaft. Am 20. Juli 2014 demonstrierten Ehefrauen und Mütter in großer Zahl auf zwei Hauptstraßen, in dem sie – wie auf unserem Foto zu sehen ist – die Straßen dadurch blockieren, dass sie wie auf einem Zebrastreifen hin und her laufen und damit den Verkehr zum Erliegen bringen. Ihr Protest gilt vor allem den Militärfahrzeugen, auf denen ihre Söhne und Männer an die Front gebracht werden.
Der Vorgang ist ein erschreckendes Zeichen für die Lage und die Zustände in der Ukraine und zeigt, dass auch auf ukrainischer Seite nicht alles in Ordnung ist, wie von den verschiedenen Menschenrechtsorganisationen schon wiederholt festgestellt worden ist.
Das entschuldigt nicht die Separatisten und ihre Hintermänner im Ostteil des Landes, sollte uns aber noch einmal darauf hinweisen, dass wir sehr genau hinschauen müssen, bevor wir Partei ergreifen.
Wir bitten alle Gläubigen um unermüdliches und starkes Gebet für die Ukraine und alle Verursacher dieses Konfliktes, der zu einem Massenbrand zu werden droht.

Michael Schneider-Flagmeyer

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Einladung nach Frankfurt zur Feier des Festes “Mariae Geburt”

Die muttersprachlichen Gemeinden und Pfarreien im Bistum Limburg laden ein zur Marienprozession am Samstag den 20. September 2014 um 17:00 Uhr in Frankfurt. Sie feiern an diesem Tag das Fest “Mariae Geburt” und die Muttergottes als “Mutter aller Völker”. Das Pontifikalamt hält Weihbischof Dr.Thomas Löhr in der Frauenfriedenskirche,  Zeppelinstr. 101 in Frankfurt-Bockenheim.
Nach dem Pontifikalamt Marienprozession mit sakramentalem Segen. Anschließend Begegnung mit internationalen Speisen. Die Frauenfriedenskirche ist zu erreichen mit der Straßenbahn 16, Haltestelle: Frauenfriedenskirche. U6/U7 Haltestelle: Kirchplatz, ca. 8 Minuten Fußweg.

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Warum brauchte man so viele Wochen, die Terrormiliz IS in Deutschland zu verbieten?

Der Bundesinnenminister Thomas de Maiziere (CDU) hat am Freitag dem 12.9.2014 die Betätigung der Terrormiliz “Islamischer Staat” IS in Deutschland verboten. Das kann jeder Bürger nur begrüßen. Denn wer diese Terrorgruppe ist, die sich nicht einmal scheut Kinder zu köpfen, weiss hierzulande nun wirklich jeder. Bereits im August hatten Anhänger von IS in Herford Jesiden mit Messern bedroht und in Berlin Marienfelde hatten teilweise bewaffnete IS-Anhänger ein Asylheim überfallen und einige Menschen schwer verletzt. siehe:
http://www.kath.net/news/47519
In Saarbrücken konnte allzulange die IS-Fahne ungehindert von einem Hause wehen. Viele Bürger, die den Beschluß des Bundesinnenministers durchaus willkommen heissen, fragen sich nun, warum es so viele Woche dauerte, bis man dieses Treiben hier in Deutschland endlich verboten hat. Müssen die demokratischen Mühlen wirklich so langsam mahlen angesichts der unbeschreiblichen Greueltaten dieser Terroristen, die den Namen Gottes für ihr möderisches Treiben missbrauchen und vor nichts zurückschrecken?
Und was wird nun geschehen, um diese Menschen schnell aus unserem Land zu entfernen? Und was wird mit den deutschen Mitläufern? Müssen wir nun damit rechnen, dass bis zum Ende der Legislaturperiode im Parlament über die rechtlichen Grundlage, die dieser neuen Situation gerecht werden, diskutiert wird, während IS in unserem Lande weiter intensiv im Untergrund seine “Mission” betreibt und die geistesverwandten Salafisten mit ihrer Scharia-Polizei deutsche Strassen kontrollieren und eifrig “missionieren”? Wird man endlich statt des schulterklopfenden Dialogs sich wirksam damit beschäftigen, was in manchen Moscheen hierzulande so betrieben wird? Weiterlesen

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“Pfoten weg” – eine Veranstaltung des Weissen Rings in Mainz zur Prävention von sexueller Gewalt besonders gegen Kinder.

Kinderschutz geht uns alle an! Der WEISSE RING und die Konstanzer Puppenbühne veranstalten einen „Pfoten weg!“ Aktionstag in Mainz zur Prävention von sexualisierter Gewalt. Am 14. September 2014 findet um 15:00 Uhr in Mainz ein großer kostenfreier Aktionstag zur Prävention von sexualisierter Gewalt im Haus der Jugend, Mitternachtsgasse 8, in Mainz statt. Im Mittelpunkt steht das Theaterstück „Pfoten weg!“ der Konstanzer Puppenbühne, das bundesweit bereits weit mehr als über 30 000 Kinder gesehen haben. Auf spielerische und interaktive Weise stärkt es die Persönlichkeit der Kinder und macht ihnen Mut „Nein“ zu sagen. Das Präventionsstück richtet sich an Kinder ab vier Jahre und deren Eltern. Herr Polizeipräsident Karl-Heinz Weber hat die Schirmherrschaft für den Aktionstag übernommen.
Zum Weissen Ring siehe: http://de.wikipedia.org/wiki/Wei%C3%9Fer_Ring

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Aufruf zum Marsch für das Leben am 20. September in Berlin – Beginn 13:00 Uhr vor dem Bundeskanzleramt

Der Kampf für das Leben, um das Leben wird mit sehr unterschiedlichen Mitteln und Argumenten geführt. Da sind die Lebenschützer, die sich getragen von vielen Organisationen, unter anderen das Forum Deutscher Katholiken, jährlich in Berlin zum Marsch für das Leben mit steigenden Teilnehmerzahlen versammeln und da sind die, die in der Öffentlichkeit ständig nach Recht auf Leben nach den eigenen Vorstellungen rufen und immer mehr mit wütender Gewalttätigkeit die Verteidigung vor allem des im Mutterleib werdenden Lebens bei diesem Marsch bekämpfen. Nun hat sich die Partei, die aus der eigenen Geschichte in der DDR nichts gelernt hat, die Linke, politisch ins Zeug geworfen, um den Marsch für das Leben zu verhindern und zu bekämpfen. Dazu stellt die Parteileitung der Linken den Störern des Lebensmarsches 1.500 Euro zur Verfügung. Dabei ist sie unter anderen mit linken Teilen der SPD, der grünen Jugend und dem Schwulen- und Lesbenverband verbunden, die lieber einen Marsch für Abtreibung vorziehen, der ja dann wohl als Marsch für den Tod zu bezeichnen wäre. Denn wie soll man anders die Behinderung des Rechts auf Leben für die Ungeborenen und die Forderung auf uneingeschränktes Recht auf Abtreibung bezeichnen? Zu den Vorgängen gegen den Marsch für das Leben siehe:
http://www.kath.net/news/47435
http://www.kath.net/news/47467
http://www.bz-berlin.de/berlin/kolumne/spd-politikerin-beleidigt-abtreibungsgegner
An der Abstimmung bei der BZ-Berlin haben sich bis jetzt über 1.500 Menschen beteiligt. (Teilnahme hier im Link)
http://www.marsch-fuer-das-leben.de/
Es ist ermutigend, dass die BZ als große und meinungsbildende Zeitung eine solche Haltung einnimmt und auch mal der Lebensrechtsseite eine gewichtige Stimme zuteil werden läßt. Zu der Teilnahme des Schwulen- und Lesbenverbandes muß man immer wieder sagen, dass es sich hier um eine selbsternannte sehr kleine Gruppe von Aktivisten handelt, mit der viele Schwule und Lesben nichts zu tun haben wollen; denn auch unter denen gibt es Lebensschützer, sowie viele treue Kirchgänger beider Konfessionen.
Nach all diesen Gegenaktionen, die der Leser über die Links hier verfolgen kann, rufen wir den Menschen zu: JETZT ERST RECHT! Kommen Sie mit vielen Freunden und Verwandten am 20. September nach Berlin, um gemeinsam mit uns für das Leben am Anfang und am Ende zu demonstrieren; denn wie Leo Tolstoi in “Krieg und Frieden” sagt: “Gott ist das Leben und das Leben zu lieben heisst Gott zu lieben:”

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Starke und aufrüttelnde Worte aus Prag zur Lage der Familie

Die Auflösung der Familie sei ein “ziviles Hiroshima”, sagt der Erzbischof von Prag und Vorsitzende der tschechischen Bischofskonferenz Kardinal Duka. Er spricht das aus, was hierzulande niemand hören will und was auch in der Kirche nur relativ wenige zu berühren scheint: Der Untergang der Familie sei geplant durch bestimmte ideologische Strömungen. Er nennt dies “eine größere und schmerzhaftere Realität als irgendeine Wirtschasftskrise.”
http://www.kath.net/news/47446
Das sind nun wirklich starke Worte, die  hier in Deutschland  so wohl kein Oberhirte zu sagen wagt. Warten wir doch noch immer auf eine gemäß dem Vorbild des Papstes deutliche Positionierung der Deutschen Bischofskonferenz gegen die Genderideologie. Denn dass diese von Kardinal Duka gemeint war mit “bestimmten ideologischen Strömungen”, dürfte wohl jedem klar sein.
Man muss wohl in einer brutal verfolgten Untergrundkirche gelebt haben, um den Mut zu solchen wahren Worten aufzubringen. Und wahr sind sie wahrhaftig. Der Untergang der Familie ist geplant durch die Genderideologie und damit durch ihre Protagonisten. Und eine der stärksten Befürworterinnen regiert ausgerechnet bei uns im Familienministerium. Auch weist der Prager Kardinal auf die dramatischen Folgen hin, wenn er  von einer größeren und schmerzhafteren Realität als irgend eine Wirtschaftskrise spricht. Kardinal Duka, der der Bischofskonferenz eines Landes vorsteht, das genau wie wir der Europäischen Union angehört und genau wie wir den dort bestimmenden Ideologien ausgesetzt ist, weiss natürlich wovon er spricht; denn sein Land ist von diesem zerstörerischen Werk genauso betroffen wie unser Land. Weiterlesen

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Vorwürfe an Papst Franziskus ausgerechnet aus der Türkei

Man traut seinen Augen kaum, wenn man liest, dass der Leiter des staatlichen Religionsamtes in der Türkei Mehmet Görmez, der unmittelbar dem Regierungschef untersteht, Papst Franziskus vorwirft, er tue nicht genug zur Verteidigung des Islam und fortfährt, dass es Versuche gäbe, die Existenz des Islam in Frage zu stellen und zu einem “Sicherheits- und Legitimationsproblem” umzudeuten, was ja wohl ebenso an die Adresse des Papstes gerichtet ist.
http://www.kath.net/news/47433
Görmez verwies auf die  steigende Zahl der Anschläge auf Moscheen in Deutschland und besaß die Geschmacklosigkeit zu erklären, es reiche nicht, “jungen Mädchen die Füße zu waschen und ein interreligiöses Fußballturnier zu organisieren”.
Man reibt sich die Augen und staunt, dass ein Mitglied der türkischen Regierung, das als Geistlicher für die Religion zuständig ist, so etwas an Ignoranz und Polemik von sich gibt. Ist das einfach nur Unwissenheit oder steckt mehr dahinter? Das Letzere muss man ja wohl bei einem Regierungsmitlied annehmen, denn so unwissend kann in der türkischen Regierung niemand sein.
Herr Görmez sollte eigentlich wissen, dass in Deutschland mehr Anschläge auf christliche Kirchen als auf Moscheen stattfinden und sich an die Anschläge auf das Christentum und dessen Vertreter in seinem eigenen Land erinnern, die zahllos sind und deren Aufklärung und Bekämpfung mehr als zu wünschen übrig lässt. Statt gegen den Papst zu polemisieren sollte er, der höchste Vertreter des Islam in seinem Land, sehr deutlich und international wahrnehmbar sich vom Islamismus jetzt besonders in der Form des mörderischen IS-Terrors distanzieren und klar machen, dass dieser Terror nicht zum Islam gehört. Er ist als hoher Geistlicher qualifiziert, um hier deutliche Worte zu sprechen. Auch sollte er sich an das gute Einvernehmen mit Papst Benedikt bei dessen Besuch in der Türkei erinnern.
Warum also jetzt der Angriff auf Papst Franzikus, der in diesem Jahr noch die Türkei besuchen will, um im Phanar, dem Amtssitz des ökumenischen Patriarchen, am Fest des heiligen Apostels Andreas teilzunehmen? Befürchtet er eine starke Unterstützung für die in der Türkei sehr benachteiligte Orthodoxie durch den weltweit so beliebten und hoch angesehenen Papst Franziskus? Oder liegen ihm immer noch die Aufforderungen Papst Benedikts XVI. seit der Regensburger Rede im Magen, dass der Islam sein Verhältnis zu Ratio und zur Gewalt klären müsse? Gerade diese päpstliche Forderung ist heute mehr den je aktuell.
Und schließlich sollte sich der Leiter des türkischen Religionsamtes fragen, was er denn zur Verteidigung des Christentums innerhalb und ausserhalb seines Landes tut.

Michael Schneider-Flagmeyer

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Was ist uns die heilige Messe wert?

Immer wieder ereichen uns Klagen darüber, dass zu viele Messen ausfallen. Viele Gläubige berichten, dass sie einen rüstigen priesterlichen Pensionär fragen: “Können Sie uns nicht eine heilige Messe halten?” Und immer häufiger müssen Sie die Antwort hören: “Ich würde ja gerne, aber ich darf nicht.”
Was veranlasst eigentlich Pfarrer dazu, pensionierten Mitbrüdern zu verweigern, in ihrem Pfarrverband die Messe zu lesen?
Vor einigen Jahren erzählte mir ein Pfarrer, dass seine Ärzte ihm dringend rieten, seine Veranwortung als leitender Pfarrer eines Pfarrverbandes abzugeben und in den Ruhestand zu gehen, um sein Herz zu schonen. Aber der Pfarrer sagte, dass er sich dazu noch nicht entschließen könne; denn wenn er pensioniert sei, habe er keinen Altar mehr, an dem er die heilige Messe feiern könnte. Noch einmal stelle ich die Frage: Was bewegt amtierende Pfarrer dazu, ihren pensionierten Mitbrüdern die Erlaubnis zur Zelebration zu verweigern?
Sind die Priester nicht dazu verpflichtet, täglich die heilige Messe zu feiern? Arbeitsüberlastung erscheint mir manchmal ( nicht immer) nur vorgeschoben, um die Messe nicht lesen zu müssen. Steckt nicht oftmals dahinter die Frage, was manchem Priester die Messe eigentlich noch bedeutet? Weiterlesen

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Eine Antwort auf Ignoranz und Polemik – erschienen im “Münchner Merkur” am 1.9.2014

Leserbrief
An den Münchner Merkur E-Mail: leserbriefe@merkur-online.de
zum Leserbrief von Wolfgang Eiba in MM 29.08.2014 „Die Erde ist eine Scheibe.“ Seite 11

Herr Eiba spottet über Kardinal Brandmüller, weil sich dieser für die Beibehaltung des Zölibats ausgesprochen hat. Herr Eiba meint, dass Brandmüller die Erde noch für eine Scheibe halten würde. Aber es waren Männer der Kirche, welche die Wissenschaft so weit entwickelt haben, dass vorwissenschaftliche Vorstellungen überwunden wurden. Papst Silvester II. (999 – 1002) war beispielsweise Mathematiker. Er hat die Übernahme der indischen Ziffern (fälschlicherweise als arabisch bezeichnete Ziffern) eingeleitet. Erzbischof Nikolaus Oresme hat schon um 1350 erkannt, dass das Universum unbegrenzt ist. Es waren auch Mönche, die die mechanische Räderuhr erfunden haben. Und es war Papst Gregor XIII., ein Mathematiker und Astronom, der 1582 gegen den heftigen Widerstand aus Nordeuropa die Kalenderreform durchgesetzt hat. Leider haben Funktionäre der so genannten Aufklärung 1803 die Klosterbibliotheken und die astronomischen Institute der Klöster zerstört. Und schließlich war auch der Begründer der Urknalltheorie, Abbe Georges Lemaitre (1894 – 1966) ein katholischer Priester. Die Reihe der zölibatär lebenden Forscher ließe sich noch lange fortsetzen. Klischees klingen zwar witzig, können aber falsch sein.

Dr. Eduard Werner, Andechs

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