Leserbrief an den Münchner Merkur zu „Zukunft der Kirche ist ökumenisch“ von Bedford Strohm (veröffentlicht)

Wenn die Kirchenführer merken, dass ihnen die Gläubigen davonlaufen, dann sollten sie selbstkritisch über die Ursachen nachdenken. Was haben sie noch mit Christus zu tun? Ihre Seenotrettung fördert auch die Schlepper, die verantwortungslos Flüchtlinge in ungeeigneten Schlauchboten auf die hohe See hinausschicken. Dabei müssen viele ertrinken. Damit die Schlepper nicht so schnell für Nachwuchs sorgen können, sollten auch die Kirchen mehr in Afrika helfen. In Afrika und Asien werden jedes Jahr Tausende von Christen wegen ihres Glaubens ermordet. Warum machen diese Kirchenführer Bedford-Strohm und Marx in München keine Solidaritätskundgebung für ihre verfolgten Glaubensgeschwister? Haben sie Angst davor, dann als islamophob beschimpft zu werden. Dann wären sie am falschen Platz. Um bei den Gläubigen als glaubwürdig zu gelten, braucht es auch Mitleid mit den verfolgten Christen. Sonst gehen beide Kirchen gemeinsam unter und viele Menschen werden es nicht einmal bemerken..

Dr. Eduard Werner

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Eine Antwort auf Leserbrief an den Münchner Merkur zu „Zukunft der Kirche ist ökumenisch“ von Bedford Strohm (veröffentlicht)

  1. Dori Maria Münnich sagt:

    Lieber Dr. Eduard Werner,
    für ihren Brief bin ich sehr dankbar. In unserem katholischen Freundeskreis sind leider mehrere aus der Kirche ausgetreten. Auch Verwandte, die uns immer wieder auffordern, den gleichen Schritt zu tun. Ihre Begründungen sind vor allem die Themen, die sie in ihrem Leserbrief an die Kirchenleiter ansprechen. Alle vermissen deren mitreissende Glaubenszeugnisse, z. B. über die Tatsache, dass Gott allein Herr über Anfang und Ende der Welt ist, und sonst niemand, auch nicht sogen. Klimaaktivisten, selbst wenn sie noch so laut schreien. Sie meinen, die deutschen Grosskirchen biedern sich dem mainstream an, lassen sich instrumentalisieren in Richtung political correctness. Die Thematisierung „Verfolgung unserer Glaubensgeschwister durch den Islam“ wird ausgeblendet evtl. aus Feigheit?
    Aber ich kann nicht austreten, denn ich selbst bin Kirche.

    Doris Maria Münnich

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