Sommer 2018 – Heilung von bösartigem Krebs. Ein Zeugnis von Willi Schreiber

„Und ihr sollt meine Zeugen sein bis an die Enden der Erde.“ „Geh hin und berichte, was Gott Großes an dir getan hat.“ Auftrag Christi an uns. Und hier ein solcher Bericht:

Bei einer Routineuntersuchung mittels Lungen-CT am 4. Juli 2018 wurde festgestellt, daß auf dem linkem Leberlappen ein schnell wachsendes, raumforderndes Gewächs vorliegt. Da ich aber gute bis sehr gute Leberwerte hatte und auch keine Leberzirrhose erkennbar war, konnte man den Krebs noch nicht genau diagnostizieren. Nach 3-tägigem Aufenthalt im Kath. Klinikum in Mainz, in Kooperation mit der Uni Klinik Mainz, erkannte man, daß ein seltener Krebs vorhanden ist und das Ergebnis einer Leberpunktion ergab dann auch nach ca. 9 Tagen, daß der Krebs bösartig und schnell wachsend ist. Am 20.8.2018 erfolgte dann die OP in der Uni-Klinik Mainz durch Herrn Prof. Dr. Lang. Auf dem linken Leberlappen saß der ca. 6 x 8 cm große Krebs, der zum Erstaunen der Ärzte aber sauber abgepackt – wie in einer Plastikfolie – vorlag. Er konnte mitsamt eines größeren Stückes des linken Leberlappens gut entfernt werden, denn er hatte noch nicht gestreut. Daher benötigte ich hinterher weder Chemotherapie noch Bestrahlung. Nach 14 Tagen konnte ich mein kleines Einzelzimmer, wo ich ungestört viel beten konnte, dankbar wieder verlassen, obwohl ich noch etwas wackelig auf den Beinen war.
Nun aber das Entscheidende: Wie fühlt man sich, wenn man eine Diagnose erhält die lautet: Tod – langsames Siechtum und nur „vielleicht“ eine Heilung !? Zunächst ist dies schon ein ordentlicher Dämpfer. Da ich aber seit jeher wünschte und bete: „Herr, bewahre mich vor einem unvorhergesehenen Tod“, war ich der Auffassung, daß dieser Wunsch jetzt wahrscheinlich in Erfüllung gehen wird. Die mehr als 6-wöchige Wartezeit vom Verdacht auf Krebs bis zur Bestätigung und dem OP-Termin am 20.8.2018 verbrachte ich ganz normal ohne Panik. Ich dachte oft an die Hl. Schw. Faustyna – die Botin der Göttlichen Barmherzigkeit – und fügte allen Gebeten hinzu: „Jesus, ich vertraue auf dich!“ Nur leicht wehmütig aber nicht anhaltend waren einige Momente wo ich dachte: „Dies alles erlebst du jetzt zum letzten Mal“. Es waren dies noch Burgenbesuche in der Pfalz und am Rhein mit einigen meiner Enkel, die Fatimatage im Wallfahrtsort Marienthal/Rheingau, die Wallfahrt an Maria Heimsuchung nach Bodenheim/Rheinhessen (große Marienkapelle in den Weinbergen mit Blick über die Rheinebene bis nach Frankfurt/Main) Alle Personen, die mich bedauern wollten oder gar Tränen in den Augen hatten begegnete ich aufmunternd und mit lachendem Gesicht – als rheinische „Frohnatur“.fiel mir das nicht schwer. Manche wurden sprachlos, wenn ich den Tod als ein lebensabschließendes Erlebnis schilderte. Diese Fähigkeit verlieh mir unser kath. Glaube und seine Sakramente. Dankbar sei noch erwähnt, daß Freunde und Bekannte für mich beteten und die Franziskaner-Patres von Marienthal sowie Kloster Bornhofen am Mittelrhein Hl. Messen gelesen haben (beide Wallfahrtsorte verehren besonders die Schmerzhafte Muttergottes). Am 10.8.2018 legte ich – nach gründlicher Gewissensprüfung – bei meinem Beichtvater H.H. Pater Elias im Wallfahrtsort Marienthal/Rheingau eine Generalbeichte ab und erhielt die Krankensalbung. Bereits auf der Heimfahrt stellte sich bei mir eine innere Ruhe ein, die etwa zu vergleichen ist wie ein Gefühl vor einem unbekannten Ereignis mit göttlicher Fügung. Ich dachte den ganzen Abend an „Maria Vesperbild“ (Schmerzensmutter). Da ich schon seit jeher ein großer Marienverehrer bin faßte ich spontan den Entschluss: wenn dieser Krebs noch nicht mein Ende sein wird, sondern nur zur Läuterung dienen soll, daß ich dann im Mai 2019 mit meiner Frau in „Maria Vesperbild“ einen 2-wöchigen Dankesurlaub verbringen werde. So geschah es dann auch und wir kamen uns dort öfter vor als seien wir im „Vorhimmel“. Anmerkung: Seit 2017 wohnt unsere jüngste Tochter in Landsberg/Lech – dadurch lernte ich ab dieser Zeit „Maria Vesperbild“ näher kennen und war sofort im Bann dieses Gnadenortes.

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Eine Antwort auf Sommer 2018 – Heilung von bösartigem Krebs. Ein Zeugnis von Willi Schreiber

  1. Wolfgang Hube sagt:

    Ja lieber Willi, wie groß und gut ist doch eine Krankensalbung. Sie ist ein großes Geschenk vom Himmel. Freuen uns schon auf das nächste Treffen in Marienthal.

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