Das „Märchen“ von den Verschwörungstheoretikern?

Es gibt weltweite „geistige Pandemien“, die unter „Freiheit“ laufen: Geisteshaltungen, die Menschen nach ihrem Nutzwert taxieren, wie das für den Kapitalismus typisch ist. Zu diesen Pandemien gehören auch die globalen Abtreibungskampagnen, Menschenhandel und Prostitution, etc.. Sie laufen unter „Freiheit“ auf Kosten anderer. Es gibt auch die globalen Kampagnen, welche die menschliche Identität zerstören. Dazu zählen in unserer Zeit die Genderideologie und Formen der Sexualität, welche die Grundlage jeder menschlichen Gesellschaft, d.h. die Familien zerstören.
Wer solche Zustände, in welcher Form auch immer, wissenschaftlich analysiert oder in der Jedermannsprache anspricht, wird als „Feind der Freiheit“ denunziert. Da solche Kampagnen weltweit vom positiven Medienecho flankiert sind, gelingt es leicht, solche Stimmen mundtot zu machen. Einer der Vorwürfe lautet, hier seien „Verschwörungstheoretiker“ am Werk. Nun gibt es zweifellos auch solche. Sie sind aber meist leicht zu identifizieren.
Es gibt aber auch jene, die unter dem Dach von Nichtregierungsorganisationen (NGOS) ihre demokratisch nicht legitimierte Politik effizient, weil mit Milliardensummen, betreiben. Sie geben „Hilfen“ gekoppelt an ihre Ziele und lassen sich als „menschenfreundlich“ in den Medien feiern. Um konkret zu werden, ein solcher Menschenfreund ist George Soros. Ihn beschreibt Gregor Peter Schmitz in der Augsburger Allgemeinen Zeitung (29.11.18) als „Weltenveränderer“ und einen der „größten Wohltäter der Welt“. Der Untertitel des Artikels lautet „George Soros ist einer der reichsten Menschen, aber er will mehr sein: Ein politischer Missionar“ (siehe auch der Fels 2/2019, S. 61). Peter Gregor Schmitz versucht in seinem Artikel Sympathien für Soros zu sammeln, z.B. mit Formulierungen wie „einer der größten Wohltäter der Welt … der viele Milliarden Euros über Jahrzehnte in seine Stiftungen nach Osteuropa, Russland und in die Europäische Union aber auch in die USA für die Integration von Armen und Minderheiten“ gegeben habe. „Er will eine offene und liberale Gesellschaft fördern“ … „Soros gehört zu den größten US-Wahlkampfspendern“, nämlich für Barak Obama und Hilary Clinton.
Soros sagt von sich „ich möchte die Welt umstürzen“. Schmitz fügt an… „dass ihm (Soros) schon in jungen Jahren klar geworden sei, er müsse sich an Menschen wie Leonardo da Vinci messen oder an Albert Einstein. Menschen, die halt was verändern“. Es ist das Geld, das ihm, dem „25fachen Milliardär die Mittel an die Hand gibt, Politik zu machen“ … „ihn interessiert, Geld zu machen als Spielgeld für seine wahre Mission, die politische Philosophie“, so Schmitz, der „vor fünf Jahren ein Buch über ihn schrieb“. Ist die Story von Soros auch eines der Märchen der Verschwörungstheoretiker?

Hubert Gindert

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