Ohne Weihnachten keine Hoffnung.

Weihnachten ist das Fest des Lebens. Denn Jesus Christus ist der Erlöser über das irdische Leben hinaus. Das relativiert alles, was der Hoffnung im Wege steht. An dieser Hoffnung, die von der Geburt Jesu ausgeht, können alle Anteil haben.
Am 10. Oktober wurde der 15jährige Carlo Acutis in Assisi selig gesprochen. Carlo war ein fröhlicher, normaler junger Mann. Er war ein Computer-Genie. Seine überragenden Fähigkeiten setzte er ein, um im Internet die frohe Botschaft zu verbreiten. Carlo besuchte täglich die heilige Messe und betete den Rosenkranz. Das gab ihm die Kraft, seine tödliche Krankheit zu ertragen und sie für die Kirche aufzuopfern. Carlo Acutis gab der Kirche ein junges Gesicht. Er ist ein Hoffnungsträger!
Die Menschen sehen sich in der Corona-Pandemie nach Hoffnungsträgern um. Viele Politiker und etliche Wirtschaftsführer sowie Medienschaffende wollen die Krise ohne Gott bewältigen. Das Wort „Gott“ kommt ihnen nicht über die Lippen. Was die Menschen brauchen, ist die Zuversicht, die von Weihnachten ausgeht. Denn der Mensch lebt nicht vom Brot allein. Weihnachtsgeschenke und die Anwesenheit lieber Menschen können einen stimmungsvollen Abend bescheren. Das darf man nicht kleinreden. Ob dabei die Geburt unseres Erlösers bewusst wird, ist nicht gesichert.
Die katholische Kirche in Deutschland ist in dieser Situation keine große Hilfe. Sie ist mit den Auswirkungen der Corona-Epidemie für das kirchliche Leben und mit dem „Synodalen Prozess“ beschäftigt.
Aber auch der „Synodale Weg“ kann zur neuen Hoffnung führen, wenn die Synodalen die Weihnachtshoffnung aufleuchten lassen: „Heute ist euch der Erlöser der Welt geboren.“
Die Freude, die von der Geburt Jesu ausgeht, können wir all jenen als ein „christliches Lebensmodell zeigen, das eine lebbare Alternative zu den immer leerer werdenden Vergnügungen der Freizeitgesellschaft bietet, weil sie die Dürftigkeit der gewohnten Freuden satt“ haben. (Joseph Ratzinger)
Mit dieser Weihnachtsfreude können wir hoffnungsvoll in das neue Jahr gehen.
Ein frohes Weihnachtsfest und ein gesegnetes Jahr 2021 wünscht Ihnen

Ihr Hubert Gindert und die Redaktionsteams des „Fels“ und des Internets.

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