Limburg als Testfall

„Bischöfe werden nicht vom Papst, sondern von Heiligen Geist ernannt.“ Dieses Wort von Alt-Bischof Kamphaus ist seit vielen Jahren in der Diözese Limburg fast schon ein geflügeltes Wort geworden und wird viel zitiert.Über den Inhalt kann man getrennter Meinung sein. Wir würden es gerne so verstehen: Die Bischöfe werden vom Heiligen Geist durch den Stellvertreter Christi auf Erden ernannt. Wenn man denn aber schon das Wort von Bischof Kamphaus so oft in der Diözese im Munde führt, dann müssen sich schon viele Geistliche und Funktionäre, vor allem aber der Stadtdekan von Frankfurt, die dem Führungsstil, der Pastoral und der Auffassung von Katholisch-Sein von Bischof Kamphaus nachtrauern, fragen lassen, wie sie denn dieses Wort auf den derzeitigen von Heiligen Geist ernannten Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst verstehen. Gilt das für diesen nicht? Galt das nur für Bischof Kamphaus? Die Medienkampagne gegen den Limburger Bischof war zu einem großen Teil geschürt von führenden Geistlichen und Funktionären der Diözese Limburg, vor allem, wie in der Presse auch berichtet wurde, durch den Stadtdekan von Frankfurt, Dr. Johannes zu Eltz, über dessen persönliche Gründe bis hin zu seinem eigenen Karrierewunsch viel spekuliert wurde.

Es wurden aber auch mehr und mehr Stimmen laut, die sich gegen diese inszenierte Kampagne wandten und einige Medien zu einer größeren Vorsicht mahnten. Man muss genau hinhören und sehr genau lesen auch zwischen den Zeilen. Noch am Freitag den 6.9.13 hieß es in der tagesschau24 der ARD, dass Bescheidenheit und Demut nicht die Eigenschaften zu sein scheinen, die dem Bischof vom Limburg nachgesagt werden. Scheinen….nachgesagt werden! Man drückt sich vorsichtig aus in dem vollen Bewusstsein, dass die große Mehrheit der Zuhörer nicht so genau hinhört und nicht differenziert. Hängen bleibt, und diese Absicht darf man beim Tenor der meisten Medien der Kirche gegenüber durchaus unterstellen, dass es dem Bischof Tebartz-van Elst an Demut und Bescheidenheit mangelt.

Aber auch die Frankfurter Allgemeine Zeitung rudert offensichtlich auf Proteste zahlreicher Abonnenten und Leser insofern zurück, dass sie nun auch Stimmen für den Bischof und manches Nachdenkliche zur Kenntnis und zu Papier bringt. Da ist einmal das Interview mit der Diözesanrätin Barbara Wieland, Mitglied im ZdK, vom 27.8.13 das außerordentlich aufschlussreich ist. Auf die Frage des FAZ-Interviewers Töpfer woher die Probleme kommen, antwortet Frau Wieland kompetent mit Klartext: Im Bistum gebe es quer durch alle Ebenen eine unterschiedliche Vorstellung von Kirche, ohne dass darüber gesprochen würde. Hier hat doch – so meinen wir – ein klare geistliche Führung durch die beiden Vorgänger des jetzigen Bischofs gefehlt.

Frau Wieland fährt fort: „Außerdem führt die Bistumsverwaltung ein Eigenleben, öffnet sich viel zu wenig. Sie ist offensichtlich nicht fähig, Strategien zur Lösung des gegenwärtigen Konflikts zu erarbeiten. Die Idee des Bischofs, die Verwaltung möge sich als Dienstleister für die Gemeinden begreifen, ist nur sehr partiell verwirklicht worden. Daran dürfte sich auch mit einem anderen Bischof nichts ändern.“

Hier spricht Frau Wieland das Problem des „Eigenlebens der Verwaltung“ an, das es auch in den meisten anderen deutschen Diözesen gibt, das aber nirgendwo so ausgeufert war und ist wie in Limburg. Bischof Kamphaus hat hier sehr wenig eingegriffen.

Das Forum Deutscher Katholiken ist über die Verhältnisse in Limburg besonders gut informiert, weil es dort seit vielen Jahren gewichtig vertreten ist. Die Berichte an uns stammen auch von Pfarrern, Gemeindeleitern (eine Besonderheit für Limburg), Gemeindereferenten und Pfarrgemeinderatsmitgliedern.

Frau Wieland stellt in der FAZ die Frage, ob der Bischof immer den richtigen Personen vertraut hat und vertraut. Nach ihren eigenen Aussagen über die Verwaltung und nach der Kenntnis vieler Mitteilungen an uns ist es wohl auch sehr schwierig für den Bischof, Personen innerhalb des Kirchenapparates zu finden, denen er völlig vertrauen kann. Frau Wieland betont, dass sie aus ihrer Funktion für die Gesamtdiözese nicht nur die Frankfurter Perspektive im Blick hat und die Strategie des Frankfurter Stadtdekans nicht nachvollziehen kann, die aber dort geäußerten Sorgen teilt.

Am 1.9.13 hat der Ressortleiter der FAZ, Peter Lückemeier einen viel beachteten Kommentar geschrieben „Und der Bischof bewegt sich doch“. Hier macht er sehr kompetent die Unterschiede zwischen dem sehr katholischen Bistum Münster, aus dem der neue Bischof kommt und dem noch relativ jungen „liberalen“ Bistum Limburg deutlich. Er weist mit Recht darauf hin, dass schon unter dem Vorgänger von Bischof Kamphaus das Verhältnis zu Rom problematisch war und auf den Konflikt zwischen dem Heiligen Stuhl und Bischof Kamphaus in der Schwangerenkonfliktberatung, der von einem großen Teil des Limburger Klerus und dem kirchlichen Apparat mitgetragen wurde.

Wir erinnern uns, dass sich Bischof Kamphaus bis zuletzt gegen die Anordnung des Papstes zum Ausstieg wiedersetzt hat, dann aber doch beigeben musste. Damals sagte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz Lehmann im Fernsehen: „Wenn ich mich dem Papst widersetze, bin ich kein katholischer Bischof mehr.“

Bischof Tebartz-van Elst betont nun in seiner Leitung der Diözese und in seiner Theologie und Pastoral das, was selbstverständlich zum Katholischsein gehört: nämlich die Verbundenheit mit dem Nachfolger Petri. Das gefällt natürlich den zahlreichen Romkritikern in Limburg nicht. Außerdem hat Limburg wieder Priesterberufungen und darf sich über Priesterweihen freuen, die unter Kamphaus fast völlig zum Erliegen gekommen waren. Auch dieses ist den Klerikern und Funktionären, die für eine Laienkirche eintreten, ein Dorn im Auge. In der Liturgie bringt der Bischof wieder das katholische Mysterium zum Ausdruck und den feierlichen Hinzutritt seines Bistums zur himmlischen Liturgie, wie es die kirchlichen Vorschriften vorsehen. Das wird ihm von denen als Pomp und Prunk ausgelegt, die in der Liturgie das gemacht haben, was sie wollten und mitunter die für die Weltkirche verbindliche Liturgie auf den Kopf gestellt haben.

Uns sind Berichte zugekommen, in denen Familien darüber klagten, dass sie sonntags 50 km in eine andere Diözese fahren mussten, um noch einen wirklich katholischen Gottesdienst zu haben. Eine Familie mit vier Kindern berichtete, dass sie nicht weit fahren könnten und deshalb zwei mal im Monat zu den Baptisten gingen, damit die Kinder in der Verkündigung noch etwas über Jesus Christus und seine Erlösungstat erfahren und nicht nur von der Kanzel Politik und Polemik gegen Rom und Anklagen gegen die Kirche hören mussten.

Bischof Tebarzt-van Elst bemüht sich nun seit Jahren all dies Dinge abzustellen, die Bischof Kamphaus, dessen Bemühen um eine menschengerechte Pastoral wir keineswegs kleinreden wollen, einfach hat laufen lassen trotz zahlloser Beschwerden von Gläubigen.

Hier liegt der wahre Grund für den inszenierten Aufstand gegen den Bischof. Es ist leicht 4000 Unterschriften zu sammeln in Pfarreien, die von ihren Pfarrern und Laienräten in dem Sinne des hier Beklagten beeinflusst werden und zur Unterschrift aufgefordert werden. Es sind nicht äußerliche Vorkommnisse wie der Bau des Bischofshauses. Auch hier ist die FAZ zurückgerudert, indem sie dankenswerterweise am 5.9.13 einen Bericht über den Tag der offenen Tür in dem neuen Bau für Besucher und Presseleute veröffentlichte und berichtete, dass der Bischof selber durch das Haus und die Kapelle führte. Es wurde betont, dass von Protz und Prunk keine Spur zu finden ist. Ein Mann aus Koblenz (Diözese Trier) sagte der FAZ beim Blick in das Arbeitszimmer des Bischofs: „Da ist ja mein Büro größer.“

Der wahre Grund für die Kampagne ist, dass hier ein Bischof von einflussreichen Personen und Gruppen vertrieben werden soll, der in seiner Theologie, Pastoral und Katechese sich ganz nach dem Lehramt der Kirche ausrichtet. Es mag ja sein, dass Bischof Tebartz-van Elst Fehler begangen hat. Welcher Bischof hat das nicht? Und wer von uns hat das nicht? Aber gefragt werden darf doch wohl, ob man das gleiche Theater in Limburg unter Bischof Kamphaus in Szene gesetzt hätte.

Hier soll ein Präzedenzfall, ein Testfall, geschaffen werden, indem man einen lehramtstreuen, mit Rom verbunden Bischof los werden will. Und deshalb ist es auch völlig unverständlich, warum hier die Deutsche Bischofskonferenz ihrem Familienbischof nicht tatkräftig zur Seite steht.

Dieses alles hat das Forum Deutscher Katholiken veranlasst, alle Katholiken aufzurufen, mit ihrer Unterschrift dem Bischof beizuspringen und den genannten Absichten eine klare Absage durch ihre Unterschrift zu erteilen. Zahlreiche bedeutende  Persönlichkeiten aus Kirche und Gesellschaft, bis jetzt zwei Bischöfe, haben neben allen Schichten der Bevölkerung davon Gebrauch gemacht. Darunter sind viele Junge und besonders viele Pfarrer, Diakone, und kirchliche Mitarbeiter aus der Diözese Limburg und ganz besonders aus der Stadt Frankfurt. Wir wollen dabei nicht mit organisierten Massenunterschriften konkurrieren. Zur Frankfurter Aktion erreichte uns am 6.9.13 eine Mail von W.R. aus Frankfurt: „Vielen Dank für die Unterstützung, die unser Bischof von Limburg vom Forum erfährt. Heute werden die Unterschriften, über 4300, in Limburg übergeben. Es wäre gut zu wissen, wie der aktuelle Stand unserer Unterschriftenliste ist. (täglich auf unserem Blog nachzulesen: die Redaktion) Übrigens hat unser PGR das Auslegen der Liste des Forums verweigert mit Rücksicht auf den Stadtverband und dessen Vorsitzenden. Gott segne unseren Bischof.“  Das spricht für sich!

Nun meldet die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung FAS, dass der Heilige Stuhl auf den Besuch von Bischof Tebartz-von Elst in Rom und auf die Lage in der Diözese reagiert und am Montag den 9.9.13 den ehemaligen Apostolischen Nuntius und jetzigen Kurienkardinal Giovanni Lajolo nach Deutschland senden will, damit dieser sich im Gespräch mit Bischöfen, den Verantwortlichen in Limburg und der Diözese ein Bild machen kann. Kardinal Lajolo, der ein sehr aktiver Nuntius war, ist genau der richtige Mann für eine Unterstützung des Limburger Bischofs; denn er kennt die kirchlichen Verhältnisse in Deutschland sehr genau.

Auch ist Bischof Tebartz-van Elst auf seine Gegner zugegangen, was wir sehr begrüßen, und wird doch nun ganz offensichtlich besser beraten, was die Öffnung des neuen umstrittenen Bischofhauses für Presse und Gläubige und die Öffentlichkeit beweist. Das erkennt auch die FAZ an.

Zum Schluss möchten wir doch noch aus der Flut von Kommentaren, die uns erreichen , vier aus der Diözese Limburg wörtlich wiedergeben. Zunächst begrüßen die Menschen immer wieder, dass ihnen mit unserer Unterschriftenaktion für den Bischof Gelegenheit gegeben wird, auch einer anderen Meinung als der einseitig veröffentlichten, Ausdruck zu verleihen; denn der Bischof hat viel mehr Freunde in ganz Deutschland und besonders in der Diözese Limburg als allgemein bekannt.

Eine Gemeindereferentin aus dem Taunus schreibt: „Danke für den Aufruf zur Solidarität mit unserem Bischof.“

Eine Dame schreibt: „Von 1999-2010 wohnhaft im Bistum Limburg, war ich im Mitglied im Pfarrgemeinderat von NN in Frankfurt und habe beruflich in der kirchlichen Verwaltung gearbeitet. Die unter Bischof Kamphaus eingerissenen Missstände, das dortige Desinteresse vieler kirchlicher Mitarbeiter am Glauben und die positiven Initiativen von Bischof Tebartz-van Elst kenne ich aus eigener Anschauung.“

Ein Mann aus dem Taunus schreibt: „Als langjähriges Pfarrgemeinderats-Mitglied habe ich die unseriösen, diffamierenden Kampagnen von manchen Kirchenfunktionären und Medien gegen unseren Bischof hautnah miterlebt und musste immer wieder feststellen, dass sämtliche Vorwürfe unwahr sind, oder es handelt sich um allgemeine Behauptungen, die nicht belegt oder nachprüfbar sind.“

Eine Bürokauffrau schrieb: „Ich möchte darum bitten, dass unserem Limburger Bischof in Ehrfurcht, Respekt und geschwisterlicher Solidarität begegnet wird und dieser als Stellvertreter der von Christus eingesetzten Apostel anerkannt wird. Darum bete ich und vertraue ihn der Gottesmutter Maria an.“  Diese Dame hat sicher im Gegensatz zu vielen Limburger Amtsträgern und Funktionären das eingangs genannte Zitat von Bischof Kamphaus verinnerlicht.

Noch viele persönliche, sehr anrührende Kommentare wären anzuführen. Am Ende werden sie alle dem Bischof übergeben.

Auch angesichts der jüngsten Entwickelung möchten wir unsere Unterschriftenaktion weiterführen und weisen hier noch einmal sowohl auf die Unterzeichnung der Online-Liste auf diesem Blog hin, als auch auf die Möglichkeit, sich hier Unterschriftlisten auszudrucken. Wir bitte die Katholiken sich unserer Aktion anzuschließen.

Michael Schneider-Flagmeyer

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6 Antworten auf Limburg als Testfall

  1. Konrad Kugler sagt:

    Leider ist mir die Stellungnahme von @ Lutz Starke erst nachträglich noch einmal in Erinnerung gekommen. Herzlichen Dank dafür.

  2. Konrad Kugler sagt:

    @ alfons,

    ich bin erst heute auf diese Seite gestoßen.

    Ihre Gedanken sind sehr empfehlenswert. Klare Sprache, klare Kommentare.

    Leider ist es keineswegs so: Die Pressefreiheit, die Freie Marktwirtschaft, usw. sind eigentlich nur für anständige Menschen. Weil aber genau die gegenteilig Interessierten sich auch dieser bedienen, deshalb ist größte Aufmerksamkeit geboten.

  3. Lutz Starke sagt:

    Ich bin kein Katholik und übe katholische Gepflogenheiten nicht, doch das unverantwortliche Pressebasching eines berufenen Bischofs durch Leute, die aus dem Untergrund gegen ihn intrigieren, ist unerträglich und schadet nicht nur dem Ansehen der Kirche, sondern vor allem dem HERRN, den sie glaubhaft leben und verkündigen will! Wer sich einer überwiegend antichristlich eingestellten und agierenden Presse in diesem Land bedient, um personelle Differenzen auszutragen, hat selbst jede Glaubwürdigkeit verloren! Paulus verbietet eine öffentliche Behandlung von internen Problemen in der Herausgerufenen vehement! Die Presse sollte hier nur noch informiert werden, wenn das wirklich zwingend nötig ist (z.B. Christenverfolgung im eigenen Land), ansonsten ist sie mit Sicherheit zu meiden! Die Hexenjagd der Grünen und Sozis gegen Bundespräsident Wulff war ja wohl ein Tiefpunkt deutscher Journalistik und ist ein Schandmahl der hiesigen Presse, die sie für ausgewogene und objektive Berichterstattung für Jahre diskreditiert hat! Dieses Kainsmal abzuwaschen, wird den Presseführern noch schwere Selbststudien und – eingeständnisse abverlangen, falls sie überhaupt noch ein Gewissen haben! Alles in allem: Meine Stimme für den Bischof, schon, um ihn vor ungerechter Anklage zu schützen!
    In Jeschuas Namen! AMEN!

    • Gertraud Neldner sagt:

      Ich danke Ihnen, Herr Starke, für Ihre Antwort!
      Obwohl Sie selbst kein Katholik sind, haben Sie sich doch in einfühlsamer Weise zum Problem geäussert.
      Sie sagen richtig: „Wer sich einer überwiegend antichristlich eingestellten und agierenden Presse in diesem Land bedient, um personelle Differenzen auszutragen, hat selbst jede Glaubwürdigkeit verloren!“
      Dies ist ein ganz wichtiges Argument, welches Sie da vorbringen.
      Weiss man doch, wie sehr von bestimmten Presseorganen anti-christliches, genauer anti-katholisches genüsslich weiterverbreitet wird, ist es geradezu unfassbar, dass man sich in diesem Fall eben dieser Presse-Erzeugnisse bedient hat.
      Füttert man das Tier, welches einem am Ende genüsslich fressen wird?

    • Tanja Wendl sagt:

      Herzliches Dankeschön und meinen aufrichtigen Respekt für diese gerechte und klare Rede! Gottes Segen

  4. alfons sagt:

    Besten Dank für diese tiefergehenden Hinweise. Als Nichtdiözesanem war mir klar, dass das Gewese um Geld und das unsubstantiierte Gefasel von autoritärer Bistumsleitung die in Wahrhewit zugrundeliegende Sachthematik verdeckten. Es wird jetzt präziser. Was mich methodisch interessiert: Laut Google und Spiegel usw. hat FAS einmal verbreitet, es komme ein Apostolischer Visitator. Diese Passage finde ich nicht mehr – jetzt sei es ein Schlichter. Es werden also nachträglich ( selbsterkannte) Fehler weggelöscht und geändert, unerkennbar. Zweitens: Wo war das in formationsmäßige „Loch“, das die Redaktion / den Redakteur der FAS zu der im Kern zutreffenden, in der Qualifizierung als Visitator unzutreffenden Aussage befähigte, Lajolo werde kommen ? In Rom? In Limburg ? Wo sonst ? Drittens: Wenn von Geheimnistuerei die Rede ist – warum offenbaren sich die Redaktionen nicht ? Heiliger als Beichtgeheimnis und EDV-Datengeheimnis wird das sog. Redaktionsgeheimnis gehandelt – mit den bösartigsten Folgen, Schutz von Manipulateuren und Falschberichtern. Welche Fehler sehe ich bei s. Exzellenz, Bischof Prof. Dr. Tebartz-van Elst? Zunächst denselben, dem ersichtlich auch die DBK oder sonstige Heißsporen erliegen: Gegen die (deutsche) Presse sollte man nie und unter keinen Umständen weltliche deutsche Gerichte in Anspruch nehmen. Die Torheit, den Papst durch Selbstunterwerfung zur deutschen Prozesspartei zu machen ( der im Unterliegensfall sich wohl mindestens der Prozesskostenentscheidung hätte unterwerfen müssen – „Papa a nomine iudicatur“ ?? Wenn man selbst zum Gericht zieht ? Ich hätte es zuvor für undenkbar gehalten, dass eine derartige Dummheit angestetllt würde.) Und zweitens: Man sagt entweder nichts ( was kratzt es den Mond, wenn der Hund ihn anbellt?). Wenn nan aber etwas sagt – warum dann nicht kühl, klipp und klar und unmissverständlich die interessierende Wahrheit ( ja, erster Klasse. übrigens: auf Dienstkosten richtliniengemäß business-class, Herr Generalvikar hat mir das upgrade auf Erste Klasse geschenkt; bei letzterer Aufklärung folgt natürlich die Neugierde des Journalisten, woher der soviel hat. Eventuell einfach: upgrade nicht auf Dienstkosten ).

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