Kommentare aus dem Bistum Limburg 3

Die hier wiedergegebenen wenigen und ausgewählten Kommentare aus der großen Zahl der, die uns von Gläubigen aus dem Bistum Limburg erreichen, sind nicht die unsrigen, sondern wir geben sie wörtlich so wieder, wie sie bei uns eingehen. Nur Tippfehler werden verbessert und in einigen Fällen wird die Interpunktion nachgeholt.
Immer wieder drücken Menschen uns ihre Dankbarkeit aus, dass wir Bischof Tebartz-van Elst unterstützen.    Die Redaktion

Ein Herr schreibt:
„Ich habe beruflich mit dem Bischof zu tun und kann keineswegs von einer Atmosphäre der Angst oder Dergleichen sprechen. Gespräche laufen offen und transparent ab. Wenn es Kritikpunkte meinerseits gibt, kann ich diese äußern und der Bischof geht professionell darauf ein.“
Ein weiterer Herr aus der Diözese schreibt:
„Selten habe ich eine so unsachliche Diskussion d.h Debatte erlebt. Wer einen Bau zuende führt, den andere begonnen haben und den die Denkmalbehörde knebelt, hat einfach keine Chance, ein Budget einzuhalten. Er kann nicht einmal dafür verantwortlich sein.“
Ein Ehepaar schreibt:
„Wir haben den Bischof in Königstein gesehen und gehört. Wir sind sicher: alles ist eine bösartige Kampagne. Aus welchen Gründen???“
Eine Arzthelferin:
„Ich möchte unseren Bischof behalten. Er ist ein warmherziger, toller Mann. Laßt ihn endlich in Ruhe!! Er hat nichts Unrechtes getan! Kehrt alle vor der eigenen Haustür!
Ein Lokführer schreibt:
„Ich denke, der Bischof wird durch die Medien ganz schön aufs Korn genommen und von vielen Seiten angeklagt. Aber viele Entscheidungen hat er nicht alleine zu treffen und deshalb sollte man nicht nur ihn angreifen!!!! Ich möchte, dass die ganze Sache ein Ende hat und der Bischof sich endlich wieder auf seine geistliche Arbeit konzentrieren kann; denn da hat er schon viel erreicht.“
Besonders aufschlußreich für die Situation im Bistum ist ein Kommentar aus der Umgebung von Wetzlar:
„Bischof Dr. Franz-Peter Tebartz-van Elst von Limburg ist ein ausgezeichneter Seelsorger und Bischof. Diese Haßatacken gegen den Bischof wurden kurz nach seiner Amtseinführung eingeleitet. Besonders beschämend und herabwürdigend ist das Verhalten von Priestern aus dem Bistum, welche die Gläubigen aus der Kirche vertreiben. Viele Gläubige verlassen nach dem Gottesdienstbeginn die Kirchen, wenn sie erkennen, dass dieser oder jener Priester die Feier leitet.
Die erste…Frechheit war die, als der ehemalige Bezirksdekan genau eine Woche nach dem Antrittsbesuch des Bischofs in Wetzlar eine kirchliche Schwulenehe (vorher im Standesamt) segnete. Dieser Dekan stellte sich dann dumm und frech, als er angesprochen wurde, warum er den Bischof bei dessen Besuch davon nicht unterichtet hat. Er stellte dies so hin, als sei dies ein ganz normaler und priesterlicher Dienst.
Möge die Liebe Gottes uns davor schützen, dass der Heilige Stuhl mit diesem Hirten nicht umgeht wie mit dem ehemaligen Erzbischof von Augsburg, H.H. Mons. Mixa oder dem neu ernannten Weihbischof von Linz.
Dort ist nicht immer die Wahrheit zu finden, wo viele Hunde bellen. Die Wahrheit hat auch die Sprache des Heiligen Geistes, und das ist oftmals nur ein Säuseln.“

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2 Antworten auf Kommentare aus dem Bistum Limburg 3

  1. Diakon Michael Deimel sagt:

    Der „Fall“ Limburg ist mittlerweile leider in jedem Bistum möglich. Auch wenn es viele ( auch Bischöfe) nicht wahr haben möchten. Wir befinden uns vor allen Dingen im Klerus und in den sogenannten pastoralen Teams, in einem impliziten Schisma zwischen den „Progressiven“ und den „Treuen“. Dabei ist nun wirklich unverkennbar, dass die „Progressiven“ unter dem Deckmantel von „Dialog auf Augenhöhe“ und ähnlichem „Käse“, letztlich eine vollkommen andere Kirche wollen. Wie das Beispiel Limburg zeigt, beginnt sofort der Aufstand dieser ach so liberalen Kräfte, wenn ein Bischof sich lediglich an die originäre katholische Lehre hält. Das ist der größte Skandal und zeigt „wie der Hase“ mittlerweile in vielen Bistümern läuft. Denn das „Endprodukt“ dieser „Progressiven“ ist eine deutsche Nationalkirche synodaler Prägung ohne Rom! Mit all den „tollen“ Sachen die dazu gehören. ( Frauenordination
    Sakramente zum Schleuderpreis, sonntägliche Wortgottesfeiern anstatt Heiliger Messe und einer kirchliche Ethik, die doch bitte gefälligst „zeitgemäß“ sein sollte)
    Na dann gute Nacht katholische Kirche –
    Oder wie Pfarrer Braun im TV einmal sagte; “ Die Kirche muß mit der Zeit gehen – wenn sie mit der Zeit geht – dann muß sie bald gehen“!

  2. Walter Richter sagt:

    Ich bin ein ganz „normales“ katholisches Gemeindemitglied in Frankfurt am Main. Das, was ich seit Wochen in Presse, Rundfunk und Fernsehen erleben mußte und noch muss, ist eine beispiellose, gegen Bischof Tebartz-van-Eltz gerichtete Kampagne, die permanent vom Frankfurter Stadtdekan und vom Stadtparlament der Frankfurter Katholiken durch Statements und Interviews befeuert wurde. Selbst klare Aus- und Ansagen von Kardinal Lajolo werden so interpretiert, dass sie den eigenen Standpunkt zu bestätigen scheinen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass zukünftig Ruhe im Bistum einkehren wird, egal wie sehr sich unser Bischof auch bemühen wird. Eine Lösung sehe ich nur in personellen Konsequenzen in Richtung Stadtdekan und dem Königsteiner Priesterkreis. Denn nicht der Bischof ist das Problem. Außerdem sollte sich das Stadtparlament neu konstituieren und vor allem einen neuen Vorstand wählen. Die Kirche, die unsere sog. Progressiven gerne hätten, ist nicht die Kirche der leider schweigenden Mehrheit der Katholiken im Bistum Limburg.

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