4.300 Unterschriften für Bischof Tebartz-van Elst

Das „Forum Deutscher Katholiken“ hat für den Limburger Bischof Tebartz-van Elst, als Zeichen der Solidarität, eine Unterschriftenaktion initiiert. Wir halten die bekannten Vorwürfe gegen den Limburger Bischof für einen Vorwand, um einen romtreuen Bischof wegzubringen, der sich der Lehre der Kirche verpflichtet fühlt und danach handelt.       Obwohl sich die Solidaritätsaktion nicht auf Strukturen stützen konnte und einer massiven Desinformationskampagne gegenüberstand, hat sie 4.300 Stimmen für Bischof Tebartz-van Elst erbracht! Hinzu kommt, dass sich die Sprecher der 40.000 katholischen Migranten von Frankfurt mit deutlichen Worten für Bischof Tebartz-van Elst erklärt haben.

Erzbischof Gerhard Ludwig Müller, der Präfekt der Glaubenskongregation, hat die Anschuldigungen gegen den Limburger Bischof als ein „sich selbsttragendes Lügengebäude“ bezeichnet“. Der von Papst Franziskus nach Limburg gesandte Kurienkardinal Giovanni Lajolo äußerte nach einem einwöchigen Besuch in einem Interview gegenüber KNA auf die Frage „Wo liegt nach Ihren Erkenntnissen die Ursache für die Krise im Bistum Limburg?“: „Dass hier auch eine Medienkampagne vorliegt, ist nicht zu übersehen. Das merken auch die Gläubigen. Die Ursache für die gegenwärtigen Konflikte liegen aber viel tiefer. In meinen Gesprächen konnte ich feststellen, dass die Spannungen latent schon über Jahrzehnte existieren und jetzt offen zutage treten“. (Tagespost 17.9.13)

Bernhard Mihm, Stadtrat- und Stadtverordnetenvorsteher von Frankfurt, der von 1978 bis 2001 in der Diözese Limburg lebte, hält einen „großen Teil des Limburger Klerus“ verantwortlich für die Vorgänge gegen den jetzigen Limburger Bischof: „So und nur so allein ist erklärbar, dass die Presse fortwährend munitioniert und instrumentalisiert wird gegen einen Bischof, den ich als katholische Befreiung für diesen unglücklichen Kirchensprengel ansehe. Die Fehlentwicklung des  Limburger Diözesanklerus ist verursacht ganz sicher durch die Hochschule St. Georgen, die in den vergangenen Jahrzehnten alle Fehlwege der Gesellschaft Jesu mitgegangen ist. Große Verantwortung haben auch die Bischöfe Kempf und Kamphaus. Kempf hat die Zeit des II. Vatikanums dazu benutzt, um durch römische Ausnahmegenehmigungen und ad experimentum ad infinitum eine Synodalverfassung einzuführen, wie es sonst in der Kirche wohl kaum noch gibt“. Weil Bischof Tebarzt-van Elst diese Fehlentwicklungen korrigieren muss, ist er in das Kreuzfeuer der Medien und bestimmter Kirchenkreise gekommen und soll nun weggemobbt werden.

Prof. Dr. Hubert Gindert

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58 Antworten auf 4.300 Unterschriften für Bischof Tebartz-van Elst

  1. ♡☂ sagt:

    Daniel 6,5+6: Derhalben trachteten die Fürsten und Landvögte darnach, wie sie eine Sache an Daniel fänden, die wider das Königreich wäre. Aber sie konnten keine Sache noch Übeltat finden; denn er war TREU, daß man ihm keine Schuld noch Übeltat an ihm finden mochte. 6 Da sprachen die Männer: Wir werden keine Sache an Daniel finden außer seinem Gottesdienst.

    Gehst du in die Kirche, um mit Fingern auf andere zu zeigen und zu kritisieren? Machst du das Gleiche mit Gott?

    Hat König David gelogen und die Schaubrote der Priester gegessen und ist ein Mann nach dem Herzen Gottes?!
    1.Samuel 21,6+7: David antwortete dem Priester und sprach zu ihm: Es sind die Weiber drei Tage uns versperrt gewesen, da ich auszog, und der Leute Zeug war heilig; ist aber dieser Weg unheilig, so wird er heute geheiligt werden an dem Zeuge. 7 Da gab ihm der Priester von dem heiligen Brot, weil kein anderes da war denn die Schaubrote, die man vor dem HERRN abhob, daß man anderes frisches Brot auflegte des Tages, da man sie wegnahm

    Ja, und wenn du das nächste mal lügst und den lieben Bischof dafür anklagst, dann wird dich der lebendige Gott hoffentlich daran erinnern, AMEN!

  2. backinchurch sagt:

    Provokation
    1) Wäre ohne die Aufdeckung der Kindermissbrauchfälle in der kath. Kirche der stattgefundene Mißbrauch und die Befürwortung der Pädophilie im Bereich der „Grünen“ bzw. in der Gesellschaft schlechthin überhaupt (wenn auch vergleichsweise gering) medienwirksam thematisiert worden?
    2) Könnte die Causa Limburg – auch durch Bischof Tebartz v. Elst – evtl. ein „Meilenstein“ zur Entweltlichung i.S. B XVI sein? Z. B. der Wegfall der Kirchensteuer mit allen Folgen und weg vom Taufscheinchristentum zu echter Nachfolge Christi?
    Wirkt hier – auf seine Weise – der hl. Geist?

  3. tebartz der elch sagt:

    ach kinder, weder die tebartz-fans noch die tebartz-treiber können wirklich überzeugen.
    der mann hat fehler gemacht wie DU und ICH und muss diese mit seinem gewissen ausmachen. es steht uns nicht zu ihn zu verdammen und es steht uns nicht zu ihn bockig-trotzig in schutz zu nehmen trotz ( !!! ) dieser fehler.
    mal abwarten, was am ende herauskommt.
    betet für ihn, wie für alle sünder, aber hört auf mit aufrechnungen, vergleichen, anschuldigungen, parteinahmen……ohne fundierte kenntnis der einzelheiten.
    tebi ist weder engel noch teufel, er ist mitfahrer auf dem grossen schiff KATHOLISCHE KIRCHE. dass er eine „offiziersposition“ darauf einnimmt, macht ihn nicht besser oder schlechter.
    franziskus wird schon etwas angemessenes einfallen.
    lebt hier und heute nach christi gebot. das ist wichtiger.
    gottes segen für alle.
    und lachen nicht vergessen.
    bin mal gespannt, ob hier genug gelassenheit und humor „unterwegs“ sind, um auch solche beiträge zu veröffentlichen.
    würde mich freuen.

    • Michael Schneider-Flagmeyer sagt:

      Lieber Elch,
      Sie dürfen gewiss sein, dass uns weder die Gelassenheit noch der Humor ausgeht. Ich wiederhole, was ich weiter unten schon geschrieben habe: In diesem Wust von Verdächtigungen und Beschimpfungen hilft jetzt nur noch, so schnell wie möglich, und nicht im (kirchen)beamtlichen Schneckentrott, die wahren Fakten und Verantwortlichkeiten auf den Tisch zu legen.
      Sie haben mit Ihrem Kommentar durchaus recht. Aber inzwischen kommen sogar aus der Presse ähnliche Töne, die zu mehr Wahrhaftigkeit und Besonnenheit aufrufen.
      Nicht humorvoll ist allerdings, dass hier ein Bischof, der sicher auch Fehler gemacht hat und jetzt am Boden liegt , noch völlig totgretreten wird.

      • tebartz der elch sagt:

        @ michael schneider-flagmeyer

        da stimme ich voll mit ihnen überein, lieber michael s.-f.
        es gibt in grossen teilen der presse seit jahren die tendenz, alles katholische runterzuputzen. von dem wunderbaren benedikt, den ich für einen der spirituellsten lebenden menschen halte und der auch im persönlichen umgang freundlich, offen, bescheiden und klug war….wurde das bild des kalten, rückschrittlichen, undiplomatischen „panzerkardinals“ gezeichnet. franziskus “ kommt besser rüber“,
        er ist als „marke“ besser zu verkaufen, mit r4 auf dem parkplatz und barmherzigkeitsbekenntnis zu homosexuellen.
        dass er und benedikt kaum auseinanderliegen in grundsatzfragen interressiert kaum jemanden. die oberflächlichkeit und der billige populismus vieler medien sind erschreckend, auch im fall des limburger bischofs.
        was mich allerdings auch etwas frösteln lässt….und ich erlaube mir ausdrücklich das zu sagen, auf die gefahr hin mich unbeliebt zu machen….sind solche äusserungen wie die von Judith in diesem blog, diese art von selbstgerechter frömmelei
        und heiligenverehrung hat etwas leicht gruseliges, so wie
        die pressehatz auf tebartz van elst etwas selbstgercht-triumphierendes hat. persönlich finde ich beides unangemessen
        und der sache nicht dienlich.
        mit herzlichen grüssen
        der elch

        • ARoem sagt:

          Was ist an Judiths posting selbstgerecht? Dass sie einen anderen Stil hat als Sie ist unverkennbar, aber warum macht Ihnen das Angst?

          • tebartz der elch sagt:

            @ ARoem

            lieber ARoem,
            na ja, angst macht es mir nicht gerade. was ich etwas gruselig finde sind formulierungen der art, dass hier jemand von einer „heuchlerischen rotte……gehetzt“ , von der „welt…bespuckt und verhöhnt“ wird, dass assoziationen zum kreuzweg jesu geweckt werden und dass das beschwören der wachsenden inneren nähe zum bischof einen – für mich, und ich sage nicht, dass es tatsächlich so intendiert oder empfunden ist – unangenehmen, latent erotischen beigeschmack hat.
            es ist mein subjektives empfinden. ich räume auch gerne ein, dass mein stil einigen unangemessen erscheinen mag.so etwas hat immer auch mit dem umfeld, in dem man lebt und arbeitet, mit der herkunft und biografie zu tun. mein opa, bergmann aus dem kohlenpott,
            der mir seine bibel aus dem frühen 19.jhdt. geschenkt hat, ist derjenige, der mir die anfänge des glaubens vermittelt hat. er war das, was man wohl einen „kernigen burschen“ nennen darf. vielleicht erklärt das unter anderem meine vielleicht gelegentlich flapsige art. ich möchte niemandem zunahetreten und halte meinen stil auch nicht für besser als den von judith und es gefällt mir, dass sie sie in schutz nehmen.
            mit besten grüssen
            b.w.

        • Judith sagt:

          Wer heutzutage im „Spiegel“ das skandallüsterne „Bild“ der gefallenen „Welt“ erblickt und meint, mit der „Zeit“ auf seinem eigenen „Stern“ den richtigen „Focus“ zu bekommen, sei hiermit eines Besseren belehrt:
          Wir Christen lesen frühmorgens erst einmal die „Gute Nachricht“, damit wir uns nicht zu den pöbelhaften „Kreuzige“-Rufen des medialen Mobs hinreißen lassen, und wir tun gut daran…
          Judith, übrigens Protestantin

          • tebartz der elch sagt:

            Ach, Judith. Es gibt so viele verschiedene Christen. Da gibt Ordensfrauen, die in Afrika aids-kranke Kinder behandeln, da gibt es Unternehmer, die versuchen im Rahmen des Kapitalismus Gerechtigkeit und Fürsorge für ihre Mitarbeiter walten zu lassen, da gibt es langmähnige Rockmusiker, die die Botschaft des Herrn auf ihre Weise verkünden usw.usw.
            Und sicher gibt es da auch solche, die „Spiegel“, „Zeit“, „Focus“, „Bild“, „Welt“ und anderes lesen. Das macht sie nicht böse und schlecht. Und auch nicht alle Journalisten, die für die genannten Blätter schreiben sind schlechte Menschen. Sicher gibt es unter ihnen auch Christen.
            Natürlich müssen wir uns vor Relativismus und Beliebigkeit, Glaubensverlust und Sensationsheischerei hüten, aber ein völliges Verdammen der genannten Presse ist kaum zielführend. Hier ist nicht nur ein „medialer Mob“ am Werk, bei einzelnen der genannten Publikationen werden Sie ausgewogene und seröse Berichterstattung finden.
            Alles Gute für Sie und Gottes Segen wünscht
            B.W. ( es gibt handfeste Gründe, warum ich hier nicht mit Klarnamen „auftauche“, jedenfalls im Moment)

    • ARoem sagt:

      … und genau deshalb muss man ihn bockig-trotzig in Schutz nehmen, weil das zum Leben nach Christi Geboten gehört. Was für die Ehebrecherin in Joh 8 recht war, muss es auch für den tollpatsch… äh, unglücklich agierenden Bischof sein.

  4. W.R. sagt:

    Alles Schönreden hilft nichts: Das Unternehmen sollte ursprünglich 2,5 Millionen Euro kosten, jetzt wird es exorbitant mehr. Die Kenntnis davon hatte Tebartz-van-Elst bereits länger und ist nicht dagegen vorgegangen.

    Alles „die-Kirche-darf-schöne-Sachen-bauen“ ist nicht an der Sache ausgerichtet argumentiert. Dass es Fürsprecher für den Bischof gibt — na klar! Allerdings ist deren Blick auf das Problem meiner Ansicht nach nicht ungetrübt. Verschwendung, Umgehung von Kontrollgremien, falsche Eidesstattliche Versicherungen — was darf sich ein Bürger unseres Landes und ein oberer Kirchendiener noch alles erlauben?

    Tebartz ist nicht mehr haltbar.

    • ARoem sagt:

      Für Verschwendung und Umgehung von Kontrollmedien fehlen die belastbaren Belege. Die eidesstattliche Versicherung war sicher eine Dummheit, denn die Aussage „wir sind business-class“ geflogen“ war ja wohl spontan gegeben, weil business-class gebucht worden war. BTW – der Ministerpräsident von RLP hat es sich erlaubt, 300 Millionen zu verschwenden. Ich hab kein zdf-Spezial deswegen bemerkt.

      • W.R. sagt:

        @Aroem: Für Verschwendung und Umgehung von Kontrollmedien fehlen die belastbaren Belege, so schreiben Sie. Sie brauchen Belege, um die Verschwendung zu erkennen? Wenn die Kontrollgremien nicht umgangen worden wären (und das wird öffentlich behauptet), dann wäre es doch in der Tradition dieses Bischofs zu erwarten, dass dem mit einer eidesstattlichen Versicherung entgegen tritt, oder? Noch nicht mal das passiert.

        Wenn als Rechtfertigung für das Verhalten von Tebartz-van Elsts jetzt schon andere „Sünder“ wie Beck herhalten müssen, dann gehen offensichtlich die Argumente aus.

        „Wir können uns nicht vorstellen, mit dem Bischof weiter zusammenzuarbeiten“, sagte der Vorsitzende des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend. In Limburg treten Menschen vermehrt aus der katholischen Kirche aus — alles aufgrund von unhaltbaren Vorverurteilungen?

        Was muss eigentlich noch passieren, um manche Menschen von ihrem blinden Glauben an diesen Bischof zu kurieren? Den konservativen Kirchenbewahrern ist offenbar nichts zu peinlich, um eine rückwärtsgewandte Kirche zu verteidigen.

        • ARoem sagt:

          Und jetzt, wo sich herausstellt, dass er es nicht am Vatikan vorbei geschmuggelt hat, was sagen Sie jetzt? Was muss eigentlich noch passieren, damit Menschen ihren blinden Glauben an die Medien verlieren

          • W.R. sagt:

            Nun, warten wir doch auf „belastbare Belege“, ob der Vatikan tatsächlich Kenntnis hatte. 😉

            Wenn jemand, der an anderer Stelle offensichtlich ein Lügengebilde zimmert (Business Class), sich aber nicht gegen die Behauptung wehrt, dass die Kontrollgremien umgangen wurden, dann ist da etwas faul. oder?

            Und, übrigens: Ich habe keinen blinden Glauben an die Medien. Vielmehr vertraue ich manchen Medien nicht. Ich mache mir aber ein Bild. Und ich denke, dass ich differenzieren kann.

  5. Staudenmaier Joachim sagt:

    Zum Kommentar von Eduard Werner vom 10. Okt. 2013:
    Natürlich hat der Bischof gelogen, weil er behauptete, er sei Businessclass geflogen. tatsächlich ist er aber 1. Klasse geflogen. Also bitte keine Falschmeldungen und weitere Lügen!!
    Das Bistumshaus in Rottenburg hat die Arbeitsplätze von 320-350 Mitarbeitern des Bischöflichen Ordinariats geschaffen, das Diözesanarchiv völlig neu gebaut nach den höchsten Standards des Archivwesens, das bisher marode Jesuitenkolleg restauriert usw. Hier gibt es keine Badewanne und keine Privatkapelle, keine teuren Türgriffe. Das Bauprojekt wurde permanent durch die diözesanen Gremien kontrolliert und war für die Gläubigen der Diözese völlig transparent. Das dafür erforderliche Geld wurden über viele Jahre angespart und nicht dem ominösen „Bischöflichen Stuhl“-Vermögen still und heimlich und portionsweise entnommen. Dieses Vermögen ist kein Privatvermögen des Bischofs! Es überschreitet also die Grenzen der Frechheit, da irgendeine Parallele zu Limburg und seinem Bischof herzustellen.
    Im Übrigen: Es ist äußerst traurig, wie durch das uneinsichtige, eitle und rechthaberische Verhalten eines Bischof das nach dem Missbrauchsskandal langsam wiederaufgebaute Vertrauen in den Klerus (und um diesen handelt es sich ja) wieder zunichte gemacht wurde. Wie kann man so etwas auch noch verteidigen??
    Hoffentlich zieht Papst Franziskus schnellstens die Konsequenzen, holt ihn nach Rom und zeigt ihm, wie eine glaubwürdige Kirche sein muss.

    • Michael Schneider-Flagmeyer sagt:

      Wit sollten jetzt erst einmal die Untersuchung der eingesetzten Kommission abwarten und die Entscheidung des Papstes.
      Es hat keinen Zweck, dass Sie die Hetze der Medien wiederholen. Objektivität ist jetzt gefragt und nicht das ständige Wiederholen der in den Medien noch nicht bewiesenen Vorwürfe. Bis dahin empfehle ich Ihnen ein Interview des sehr bekannten Unternehmensberaters Hasso Mansfeld mit dem Manager-Magazin: „Die Debatte ist hysterisch und auf Krawall gebürstet.“
      Hier stellt Mansfeld die Frage, ob die Limburger Mitarbeiter durch Anklagen die eigene Haut retten wollen.
      Klicken Sie bitte diesen Link an, über den Sie auch das Original-Interview anklicken können: kath.net/news/43263
      Wir sollten uns alle in unserer Meinungsbildung von der veröffentlichten Meinung in Presse, Rundfunk und Fernsehen unabhängiger machen.

  6. Edduard Werner sagt:

    Auch wenn der Bischof Fehler gemacht haben sollte, so ist doch klar, dass die mediale Lynchjustiz, die jetzt gesteuert wird, einfach abstoßend wirkt. Abgeschossen wird er nicht wegen großer Bausünden – siehe Rottenburg-Stuttgart – sondern wegen der Absetzung eines Pfarrers, der eine nicht natürliche Ehe besiegelt hatte.

    • ARoem sagt:

      Übrigens hat Papst Franziskus Ende September genau dasselbe getan. Ein australischer Priester, der homosexuelle Paare gesegnet hatte, wurde zu seinem großen Erstaunen exkommuniziert. Sein Kommentar an die Presse: „Ich dachte, die Kirche sei jetzt anders.“ Er wurde darauf hingewiesen, dass der Papst nach wie vor katholisch ist.

    • Judith sagt:

      Wenn hier jemand im Moment wirklich auf dem Kreuzweg Jesu geht, dann ist es Franz-Peter Tebartz-van Elst. Verhöhnt, bespuckt von der Welt, gehetzt von der heuchlerischen Rotte Limburgs, verfolgt und vernichtet von der Presse und fallen gelassen selbst von seinen engsten Vertrauten.
      Doch das letzte Wort wird nicht die Presse haben, sondern der alleinige Weltenrichter, der noch weit über dem Papst steht und vor dem sich jeder, aber auch wirklich jeder einmal für sein Tun verantworten muss.
      Gott höchstpersönlich wird Gericht halten und die wahren Zusammenhänge ans Licht bringen. Bis dahin hoffe ich nur inständig, dass der bis an die Grenzen gequälte Bischof durchhält und sich nicht zerbrechen lässt, bevor Gott sein Machtwort spricht in diesen unsäglichen medialen Gewittersturm hinein.
      Ich glaube jedenfalls an einen Gott, der noch viel mächtiger ist als die Heerscharen der Finsternis, und ich hoffe, dass der Bischof, der mir von Tag zu Tag innerlich näher steht als sonst irgendein Teil am Corpus Christi, seinen Glauben daran nicht verliert.

  7. Joachim Dampf sagt:

    Es geht nicht um Tebartz-van Elst, es geht um die katholische Kirche, sie hat es seit Jahrtausenden verstanden den Armen und Ärmsten Geld und Leistung abzuverlangen um es dann in Protz und Prunkbauten zu installieren. Selbst in den ärmsten Ländern schreit der Protz aus den Portalen. Gott braucht kein Gold, reißt das Gold aus den Kirchen und gebt es denen, denen es gehört, den Armen!

    • ARoem sagt:

      Hat Judas auch schon gesagt. Jesu Antwort ist nachzulesen Mt 26,9; Mk 14,5 und Joh 12,5.

    • Helena sagt:

      So ein sozialistischer Blödsinn Herr Dampf,
      Die Kirchen wurden meistens aus der Stiftung Wohlhabender finanziert und haben vielen Menschen, bzw. Handwerkern der verschiedenen Zünfte einen guten Lohn und Arbeit gegeben mit denen diese ihre Familien ernähren konnten und diese durch ihren Konsum wieder anderen Menschen Lohn und Arbeit verschafft haben. Dann noch durch Kultur, Kunst und Kirchenmusik. Den Menschen kultiviert. Das war eine verteilte Teilhabe. Viele helfende Hände generieren weitere helfende Hände.
      Als allerwichtigste natürlich den christlichen Glauben vermittelt, in den Begegnungsstätten zusammengekommen, Multiplikatoren dieses christlichen Glaubens und Handelns. Dieses in die Welt in den Alltag tragen. Das war Überwindung von Armut und Gewalt durch Arbeit, christlichen Glauben und Kultur.

  8. Ewed Adonai sagt:

    Ich finde es eine Frechheit von Ihnen die PTH Sankt Georgen verantwortlich zu machen, was in Limburg passiert.
    Die Theologie ist getreu des Lehramt, wie zwei Kreierung in Sankt Georgen ehemalig lehrenden zeigt. Dazu waren wir immer auch von Bischof Tebatz-van-Elst und Papst Benedikt XVI. hochgeschätzt.
    Der Bischof hat eindeutig Fehler gemacht. Das muss eingeräumt werden. Dass aber das Verhalten einiger Priester im Bistum nicht ganz im Sinne Ignatius von Antiochien ist stimmt auch. Das kritische Auseinandersetzen mit Autoritäten, aber auch der Gehorsam gegen die Hierachie gehört beides zum Lehrplan an der PTH. Es soll konstruktiv vorgegengen werden und nicht mit Anschuldigungen. Dazu müssen Sie auch bereit sein!

    • Michael Schneider-Flagmeyer sagt:

      Wir haben die Meinung des ehemaligen langjährigen Stdtverordnetenvorstehers von Frankfut wiedergegeben. Ich gestehe Ihnen aber zu, dass man das Wort „auch“ einfügen sollte. Dass in St. Georgen hervorragende Lehrkräfte tätig waren und sind, kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen. Aber es gab auch andere. Einer der Patres, der aus mancherlei Gründen von seinen Oberen gemaßregelt wurde und alles andere als gut kathoisch war und auch trotz Verbot weiter seinen Abstand zum Lehramt publizierte und sehr großen Einfluß ausübte an der PTH und in Gesellschaft und Wirtschaft. Man denke weiterhin an die unsäglichen Aussagen von Friedhelm Hengsbach SJ trotz der klaren Linie von Papst Franziskus SJ.
      Auch gab es bei einigen maßgeblichen theologischen Lehrern der PTH starke Vorbehalte gegen die Theologie der Päpste Johannes Paul II. und Benedikts XVI. Das ist ja nun kein Geheimnis. Aber noch einmal: In St. Georgen gab und gibt es ganz hervorragende Lehrer im Sinne des päpstlichen Lehramtes.

  9. Donald Fiebing sagt:

    Van Elst ist ein ganz hervorragender Mann! Er verband die Idee, das Vorhandensein von Geld, die Kreativität des Architekten und der genialen Handwerker, um das Gebäude, welches in einem unglücklichen Zustand war, geometrisch auszugleichen und verlieh ihm auf Grund seines Mutes einen Stil. Keiner sagt, dass Bauen billig wäre! Aber 99 von 100 Bauherren bekommen eben nur Fusch hin. Es gehört Einfallsreichtum dazu etwas Glückliches zu schaffen. – Van Elst ist genial! Er tat das Richtige! Daumen hoch! Donald Fiebing

    • Knapp sagt:

      Seltsam, dass urplötzlich die Welt sich auf die Kirche stürzt. Ich bin kein Katholik, das hat auch hier nichts zu suchen. Es geht mir darum, den scheinheiligen Bürgern, Medien, Politikern die Leviten zu lesen, dass sie nach Belieben über Kunst urteilen, wie es eben gerade opportun ist. Wenn bei diesem Projekt die Kosten gestiegen sind (Stuttgart, Berlin usw.) dann aus GANZ anderen Gründen. Dies wird hervorragend dargestellt auf dem Goldseitenblog. Mir schwant, dass Herr Tebartz-van Elst POLITISCH in Ungnade gefallen zu sein scheint und jetzt die Returkutsche folgt. Das ist logisch, denn in dieser Republik kann man eine Meinung, die nicht die staatstragende ist, nicht mehr aussprechen. Wir erinnern uns an unseren Bundespräsidenten Wulff! Auch er hatte Stellung bezogen hat zu Themen, die man in der Regierung und v.a. bei den Grünen Faschisten nicht hören will. Es ist also eine Art von spätem Rachefeldzug. Da dieser eben spät einsetzt, hat jeder vergessen, dass Mißverhalten dem Staat gegenüber bestraft wird. Demokratie? Ein purer Unsinn. Es ist also – wie bei Wulff – ein Fressen für die Wölfe. Und da muss man den Bischof in Schutz nehmen, weil er Dinge angesprochen hatte, die man nicht hören will. Wulff hat das auch gemacht und die Folgen sind heute sichtbar; er hatte recht. Alles, was die Medienmaschinerie jetzt zu bieten hat, wird aufgefahren: Luxus, Kosten für eine Badewanne, einen Türgriff; Kirchliche Diener sollen in Demut und Armut leben usw. usf. Der reinste Schwachsinn, lächerlich und peinlich. Denn es geht vordergründig darum, den Mann zu diskreditiern und hintergründig zu eliminieren für sein ungebührliches Verhalten. Aber: der Mann hat Mut und bekommt hoffentlich vom Papst absolute Rückendeckung. Man schaue auf die politischen Verhaltensweisen unter der Obama-Regierung; es ist, als ob der Teufel aus USA uns hier beglückt.

  10. Verwaltungsratvorsitzender sagt:

    Als Verwaltungsratvorsitzender kann ich ein Lied von der Ungerechtigkeitin in dem Bistum Limburg singen. Unser Bischof ist nicht heilig, sondern scheinheilig. Stellt sich hin und verweigert für notwendige Instandhaltungsmassnahmen an und in den Kirchen- und Gemeinderäumen Geldzuwendungen. Angeblich ist kein Geld vorhanden. Viele Kirchengemeinden im Bistum können sich nur noch mit Fördervereinen über Wasser halten und das findet Ihr alle gut ?
    So wie Bischof Tebartz-van Elst lebt und lügt, hat das mit gelebten Glauben nichts mehr zu tun. Das ist pures feudalistisches, mittelalterliches Denken. Wer einem Bischof bei diesem Lebenswandel noch das Vertrauen ausspricht, trägt Scheuklappen.
    Wo bleiben die Grundprinzipien des Glaubens ?

    • ARoem sagt:

      Das frage ich mich gerade auch: wo bleiben die Grundprinzipien des Glaubens? Die Begeisterung, mit der seitens der Medien und der Menschen, denen sie ihre Mikrofone vor die Nase halten, hier mit Steinen geworfen wird, erschreckt mich. Ich habe nicht eine einzige sachdienliche Information bekommen in den letzten Tagen und ich höre hr-info und lese FAZ. Es steht außer Frage, dass Bischof Tebartz-van Elst so ziemlich alles verkehrt gemacht hat, was man verkehrt machen kann in Sachen Öffentlichkeitsarbeit, aber woher kommen der Hass und die Häme sogar in einem normalerweise gelassenen Medium wie der FAZ? Wir wissen genau, wie Jesus sich in einem ähnlichen Fall verhalten hat, wir können es in Joh 21 nachlesen.

  11. 4 katholiken aus wiesbaden sagt:

    die unterstützungsseiten für unseren bischof könnten ruhig klarer im internet zu finden sein !!!!
    wir 4 katholiken aus wiesbaden möchten unseren bischof auch behalten !!!!
    es ist richtig, darüber zu streiten, ob sein verhalten richtig war. wenn es fehler gab, und jeder macht fehler, dann sollte er die chance haben, sich zu erklären und künftig bescheidener zu handeln.
    wir finden den bischofssitz sehr sehr schön und auch würdig – wir müssen auch aufpassen, die öffentlich wahrnehmbaren wahrzeichen der katholischen kirche nicht totsparen, oder? Wir möchten jedenfalls nicht nur goldene Kuppeln der russischen Kirche wir in Wiesbaden und goldene Kuppeln der Moscheen Richtung Biebrich sehen!!
    Wir möchten schon auch unsere Kirche als starke Kirche in der Öffentlichkeit wahrnehmbar sehen !
    Der Papst hat leicht reden – der Petersdom steht schon und klar kann man sich da in die Mensa setzen und Würstchen essen. Das macht unser Bischof sicher auch !!!
    im übrigen war auch unser Papst Benedikt ein stets bescheidener Mann, aber er würdigte auch die Anstrengungen der Gläubigen, und kam zB in kirchliche Konzerte.
    Aber der neue Papst geht auch nicht mehr in Konzerte – man kann das nachvollziehen, sicher – Jesus ging auch nicht in Konzerte – aber wir leben heute und man muss die Leute auch erreichen und Musik ist sicher nicht die schlechteste Art, die Herzen der Gläubigen und ihre Seelen empfindsamer zu machen…
    Der Papst spart halt an der Kultur, und da fängt es an – man frage mal die Kantoren und bemühten Chorleute vor Ort, was es bedeutet, die Musikprojekte aus den Kirchen zu verbannen, nur weil der jetzige Pabst meint, das hätte keine Berechtigung in der Kirche. Das rechte Maß halt – wie immer ist die Lösung.
    Die Freude an schönen Dingen und die gesteigerte Empfindsamkeit und auch die Dankbarkeit aus solchen erlebten Kunstwerken wie musik oder schöner Architektur führen jedenfalls bei uns durchaus zu tiefen Gedanken und mehr Frömmigkeit – wenn wir die Gotteserfahrung nur im Leid sehen würden, würden wir das wohl nicht lange aushalten. Man muss dem Körper und Geist auch gute Dinge zukommen lassen, damit er gestärkt gegen das Leid kämpfen kann, oder?
    Auch Jesus hat Wein getrunken – nicht nur Wasser. und wir trinken schonmal keinen alkohol:) – wir freuen uns an Kirchenkonzerten – auch für Kinder !! – und an einem schönen Bischofssitz !!!!
    Wir lieben die Weihnachtoratorien unseres Kantors !!
    Wenn wir nur solche Päpste gehabt hätten, hätten wir keinen Petersdom, keine Wieskirche, keinen Dom nirgendwo – nur Hütten – und das wäre wirklich schade…
    Es ist zu kurz gedacht, Bemühungen und Visionen von Leuten, die große Werke anstoßen, die sicherlich über das Leben dieser Personen hinaus stehen, zu verurteilen.
    Im übrigen widert uns der Verriss von unserem Bischof im Fernsehen und in den Medien total an !
    Er hat keine andere Familie als seinen Papst und seine Schäfchen – wir wollen um Gottes Willen nicht, dass er sich total alleine fühlt und vielleicht was antut ! Wenn unser Bischof dann nach Rom in den Flieger steigt, berichten die Medien hämisch, er sei in den Flieger gestiegen, um seinen Anpfiff und Rücktritt zu kassieren …
    Vielleicht sollte der argentische Papst einfach mal in den Flieger steigen und unprätentiös hier einlaufen und sich eine Stunde selbst mit seinem Sohn unterhalten und die Sache anschauen ?! Flieger gehen nicht nur Richtung Rom !
    Wir hoffen, unser Papst liebt seinen Bischof so wie wir das hier tun !!
    Wir hoffen, dass alle in Jesus eine Lösung finden und dass wir unseren Bischof behalten dürfen –
    Unser bischof sollte einfach öfter in den gemeinden vorbeischauen – wir haben uns als eltern sehr über seinen brief an die schulanfänger gefreut – die leute würden ihn lieben, wenn er einfach mehr von der kanzel überall im bistum predigen würde
    Gott mit allen !

    • Brigitte Schneider sagt:

      Danke für die ausgezeichnete Zuschrift an die 4 Katholiken. Bitte schreibt doch dem Bischof, dass er sieht es gibt auch Katholiken, die hinter ihm stehen. Ich habe es gemacht. Und lest auf Kath.Net welch gute Nachrichten für den Bischof von L. dort stehen. Ich habe auch viele „Leserbriefe“ geschrieben. Aber in L. bleiben wünsche ich dem Bischof nicht, er wird dort nur gemobbt und das hält kein Mensch aus. B. Schneider

  12. Stankiewicz Sophie sagt:

    Wir stehen hinter unserem Bischof Tebartz van Elst.Wir bezahlen Kirchensteuer,und zwar für die katholische Kirche und wollen,dass katholische Kirchen und Einrichtungen von diesen Geldern finanziert werden.Wenn man von unseren Einkommensteuern fremde Religionen unterstützt -z.B.Moscheenbauten-und zwar in Milliardenhöhen,stört niemanden.So sieht alles aus,paranoid

  13. Dr. Michael Schneider-Flagmeyer, Forum Deutscher Katholiken sagt:

    Die Empörung in der Bevölkerung über den Limburger Bischof ist insofern verständlich, weil der größte Teil der Bevölkerung seine Nachrichtenkenntnisse von den Leitmedien bezieht. Das soll kein Vorwurf sein aber wir erlauben uns den Hinweis, dass die katholische Kirche in den Leitmedien – wie eigentlich jeder wissen sollte – so gut wie keinen Bonus mehr hat. Dieses wird noch verstärkt dadurch, „dass offensichtlich bestimmte Kreise der Kirche glauben, sie können die Öffentlichkeit instrumentalisieren.“ Das sagt kein Geringerer als der Guardian der Kapuziner in Frankfurt, der in ganz Deutschland sehr bekannte Br. Paulus Terwitte, der nicht im Verdacht steht, ein „Erzkonservativer“ zu sein.
    Ich bitte sehr darum, gerade auch auf solche Stimmen zu achten. Sein Eintreten für den Bischof von Limburg gegenüber dem Kölner Domradio kann nachgelesen werden auf kath.net/news/43186.
    Ebenso bitte ich zur Kenntnis zu nehmen das Interview mit dem vereidigten Bausachversändigen Hubert Baumeister zum Bau des Limburger Diözesanzentrums
    (fälschlich als Bischofshaus bezeichnet) auf kath.net/news/43203.
    Das Forum Deutscher Katholiken hat nicht leichtsinnig für den Bischof Tebartz-van Elst Stellung genommen, sondern aus jahrzentelanger Kenntnis der Limburger Verhältnisse. Wir sind in Limburg besonders zahlreich und gut vertreten.Auf die eigentlichen Gründe für diesen ganzen“Skandal“ hat Kardinal Lajolo, der als früherer Nuntius die Verhältnisse in Deutschland besonders gut kennt, hingewiesen: Der Konflikt besteht seit Jahrzehnten.
    Unser Forum hat nachdrücklich gegen heftige Kritik auch aus amtskirchlichen Kreisen die von Papst Benedikt XVI. in Freiburg geforderte Entweltlichung immer wieder angemahnt. Diese gilt nicht nur für Limburg, sondern für die ganze Kirche, besonders aber für die deutsche Teilkirche. Auch sollten sich Gremien, die von der Kirchensteuern hoch dotiert werden und in Luxus tagen, sehr zurückhalten mit Kritik am Bischof von Limburg. So erhielt das ZdK bereits vor der Einführung des Euro JÄHRLICH 25 Millionen DM aus Kirchensteuermitteln.
    Wir sind dankbar, dass Papst Franziskus den Ruf seines Vorgängers nach Entweltlichung jetzt entschieden aufnimmt und offensichtlich von einer breiten Mehrheit gehört wird. Dabei müssen sich alle katholischen Einrichtungen an die eigene Nase fassen, wie ja hier von Kommentatoren auch gefordert wird.
    Wir hoffen, dass die Überprüfung der Limburger Baumaßnahmen jetzt schnell und ohne Verzögerung erfolgt und die Verantwortlichkeiten eindeutig geklärt werden.
    Das Forum Deutscher Katholiken vertraut uneingeschränkt der Entscheidung von Papst Franziskus in Sachen Limbrug und wird diese vorbehaltlos unterstützen.
    Erinnert sei aber daran, dass der Papst bereits vor der Ankunft von Kardinal Lajolo dem Bischof das Vertrauen in seine Amtsführung und Lebensführung ausgesprochen hat. Das Dokument darüber wurde veröffentlicht, allerdings bezeichnenderweise nicht in den Leitmedien.
    Wir rufen alle Katholiken zum Gebet für den Bischof von Limburg auf, der unabhängig von Fehlern, die er gemacht hat, jetzt in der Öffentlichkeit mit Hilfe von Personen, denen er eigentlich müsste vertrauen können, in einer Weise persönlich sozial „hingerichtet“ wird, die tief erschrecken muss.

    • Angelika Höller sagt:

      Sehr geehrte Forumsmitglieder,
      ich bin eine praktizierende Katholikin und kann ihre Stellungnahmen nicht nachvollziehen. Auch das Gespräch heute im Deutschlandfunk ist nicht zu verstehen. Bischof van Elst sollte zurücktreten und noch mehr Schaden von der Kath. Kirche fernzuhalten. Ich spende gerne für kirchliche und soziale Projekte und verzichte damit auf Einiges. Wenn jedoch hier Geld
      verschwendet wird ist dass nicht tragbar. Ich bin froh, dass viele Kirchenvertreter die Botschaft Gottes anders weitergeben und in Bescheidenheit leben und Barmherzifkeit fordern. Der Bischof sollte nicht vorverurteilt werden, aber der Schaden, den seine Verhalten und seine Verlust an Realität angerichtet haben ist schlimm. Ich bete für eine bescheidene und barmherzige Kirche, wie Jesus Christus sie vorgelebt hat.

  14. Edoardo Belafatti sagt:

    Guten tag,
    möchte mich an den Unterschriften für Bischof Tebartz-van Elst beteiligen.
    man könnte eine Unterschrift Sammlung bei Facebook starten. nur als Tipp.
    Gott segne Bischof Franz Tebartz

  15. Jasmin aus Berlin sagt:

    1.Chronik 22, 19: „So richtet nun euer Herz und eure Seele, den HERRN, euren Gott, zu suchen. Und macht euch auf und bauet Gott dem HERRN ein Heiligtum, daß man die Lade des Bundes des HERRN und die heiligen Gefäße Gottes in das Haus bringe, das dem Namen des HERRN gebaut soll werden.“

    Meinem Gott ist keinesfalls entgangen, dass dieser tolle Bischof Tebartz van Elst Gott selbst ein Haus bauen will und zwar so schön und kostbar, wie nur irgendmöglich. Ist denn der Staatsanwaltschaft und Dienerin Gottes entgangen, dass das alles aus LIEBE zu Gott geschah? Ja, Gott sieht ein Glück das Herz an und nicht nur, was vor Augen ist. Wenn sie das an dem grünen Holz tun (einem Gesalbten des HERRN), was werden sie dann erst mit dem Dürren tun (mit der Welt)?

    Sollen die Menschen jetzt etwa dem LICHT DER WELT fernbleiben und einem so schönen Tempel of GOD?

    Wer sich an den Gesalbten vergreift, hat selber Schuld hmm…
    Was willst du sagen, wenn du eines Tages ganz allein und für dich vor KÖNIG JESUS stehst und dir anmaßt, gerechter zu sein als ein Bischof bzw. Gesalbter des HERRN?!
    Wenn du genau dafür Rechenschaft ablegen musst? Was würdest du dann JETZT tun?

    • Theo S. sagt:

      Mag sein dass der Bischof den Bau zur Ehre Gottes geschaffen hat. Wenn die Berichte stimmen, ist aber auch der Privatbereich des Bischofs üppig ausgestattet.
      Die Staatsanwaltschaft befasst sich hingegen mit der Frage ob der Bischof den 1.Klasse-Flug geleugnet hat. Wenn dem tatsächlich so ist, sollte Bischof Tebartz van Elst wenigstens den Fehler zugeben, alles andere verschlimmert die ganze Angelegenheit für ihn persönlich aber auch für die katholische Kirche.

    • Gregor Nöcker sagt:

      Zum Lobe Gottes durch einen Einzelnen braucht es keine aufwändige Luxus-Privatkapelle, sondern lediglich einen Betstuhl vor einem Kreuz an der Wand. Ich hoffe, beide lassen sich kostengünstig im Umfeld des Bischofs finden.

      Besser noch: Warum geht dieser Geistliche nicht wie jeder andere Gläubige einfach in den Dom um zu beten?

      • Agnes sagt:

        „Warum geht dieser Geistliche nicht wie jeder andere Gläubige einfach in den Dom um zu beten?“
        Einfach weil er ein Bischof ist. Genauso wie ein Lehrer eine Tafel braucht, so braucht ein Bischof eine Kapelle.

  16. claudia rowghani sagt:

    unsere heutige Gesellschaft ist unsäglich

  17. Ulrike Scharnagl sagt:

    Was den Flug angeht, so verstehe ich die ganze Aufregung nicht. Ich möchte die Person sehen, die sagt „nein danke, das steht mir nicht zu“, wenn ihm ohne höhere Kosten ein Flug in der 1. Klasse angeboten wird. Wenn der Platz frei ist und es nicht mehr kostet, warum denn nicht?

    Dagegen ist der Bau schon schwer vereinbar mit der Armut, die uns Jesus immer vorgelebt hat. Sollten wir nicht die kurze Zeit die wir in der Welt haben dazu nutzen Gutes mit dem Geld zu tun, den Armen zu helfen – wovon es ja genug gibt – und unsere Räume mit den Fotos lachender Kinder schmücken, statt mit irgendwelchen teuren Möbeln, oder Kunstgegenständen? Wieso sollen denn die Diener besser leben als ihr Herr? Ich denke, da müssen wir alle etwas umdenken, nicht nur ein Bischof, sondern auch jeder Einzelne von uns. Haben wir denn ein Recht darauf, einen Bischof zu verurteilen, wenn wir selbst das Geld für unser Vergnügen mit vollen Händen ausgeben (braucht man z. B. ein Handy für mehrere Hundert Euro, oder unser Kind eine Schultasche für 300 €?) und dann keine 10 € mehr übrig haben wollen, um es für Arme zu geben, die nicht mal was zu Essen haben. Oder brauchen wir eine dicke Spareinlage, spekulieren an der Börse um schnell an nicht mit der eigenen Arbeit erlangtes Geld zu kommen, welches wir dann auch noch alleine für uns behalten? Haben wir ein Recht jemanden zu verurteilen, oder sollten wir nicht von der Barmherzigkeit die uns Gott immer wieder zuteilwerden lässt auch etwas weitergeben.
    Egal ob und/oder wie viel Schuld Bischof Tebartz van Elst trifft, die Attacken und Hinrichtungsversuche durch Presse und Öffentlichkeit sind Strafe und Lehre genug. WIR sind Kirche, dann müssen wir auch zusammenhalten, in guten und in schlechten Zeiten. Ich bete, dass Bischof Tebartz nicht abgesetzt wird, sondern sich selbst hinterfragend und gestärkt seinen Weg mit uns geht, nach diesem Drama.

    Gott schütze Sie!

    • Hatto von Hatzfeld sagt:

      Um die Sache mit dem Erste-Klasse-Flug klarzustellen: Dass TvE erster Klasse zum Slum nach Indien geflogen ist, ist „nur“ ein äußeres Zeichen, das wenig von dem Zeugnischarakter hat, den sein Vorgänger Franz Kamphaus und Papst Franziskus mit ihrem Lebensstil beweisen. Seine Behauptung, er sei nur Business-Class geflogen, kann man bei wohlwollender Betrachtung noch als eine wegen der hektischen Situation des Spontan-Interviews verzeihliche Lüge sehen. Dass er dem Spiegel die Aussage untersagen ließ, er habe diese Behauptung geäußert, und dafür eine nachweislich falsche eidesstattliche Erklärung abgab, zeugt von mangelnder Fähigkeit, über seine Taten nachzudenken und/oder sich kompetent beraten zu lassen. Nun wird er die juristischen Konsequenzen tragen müssen, und ich kann mir nicht vorstellen, dass er das dadurch und durch den Millionenbau beschädigte Vertrauen bei seinen Diözesanen jemals wieder zurückgewinnen kann. Bei Pfarrern wäre das nach Can. 1741, Nr. 3, ein Grund zur Amtsenthebung, ebenso wie eine schlechte Vermögensverwaltung (Can. 1741, Nr. 5). Je länger TvE damit wartet, den Papst um Entbindung vom Amt zu bitten, desto größer wird der Schaden.

    • ARoem sagt:

      Sind denn da Kunstgegenstände und teure Möbel? am Besichtigungstag wurde davon jedenfalls nichts berichtet. Es scheint doch – wenn man denn mal informiert würde , und zwar von Sachverständigen und nicht von Leuten auf der Straße – dass die Sprengungen in den Fels so teuer waren. Das Bild vom prunksüchtigen Bischof in der Badewanne mit goldenen Hähnen ist von Medien entworfen worden, denen ich nicht weiter trauen würde, als ich sie werfen könnte.

  18. boni sagt:

    Wichtig ist, dass ein Bischof keinen Dialog mit Glaubensfeinden führt. Zu Bekehrungszwecken kann man sich ja mit einem Spiegel-Journalisten unterhalten, aber um ihm seine Wahl der Fortbewegungsmittel zu erläutern? Die Heilige Römische Kirche kann als die einzige Kirche Gottes auf Erden gar nicht großartig genug bauen, um die Herrlichkeit Christi zu preisen.

    • Dorothee sagt:

      Dieses Argument wäre stichhaltig, wenn das Geld in die Erhaltung und Ausschmückung des Doms geflossen wäre, und nicht in die Badewanne des Bischofs.

    • Henny Ruthenbeck sagt:

      Wie soll ein Gemeindemitglied eine solche Aussage verstehen? Diese Arroganz schmerzt ja schon körperlich. Im Erzbistum Köln gibt es einen kompletten Baustopp, ein denkmalgeschütztes Pfarrhaus steht leer und kann nicht instandgesetzt werden weil die Bereitstellung von U3Kindergartenplätzen jetzt vorrangig sei, vor 2015 läuft da nichts mehr, und es gibt sicherlich noch mehr Gemeinden die kein Geld haben ihre Gebäude in Ordnung zu halten,
      und der Bischof von Limburg verorasst willkürlich Kirchensteuergelder. Bin aber überzeugt, dass es in den anderen Bistümer ähnliche Vorfälle gibt, die nur noch nicht öffentlich sind.

      • ARoem sagt:

        Das waren keine Kirchensteuergelder, das war Vermögen des Bistums, das bei dessen gründung angelegt wurde. Ob es natürlich jetzt gut angelegt wurde, kann man diskutieren, aber Kirchenstsuer wurde dafür m.W. nicht verwendet

  19. Theo S. sagt:

    Natürlich freuen sich die Medien den Finger in die Wunde zu legen. Aber eine Lüge ist eines Bischofs, der sich der Lehre der Kirche verpflichtet fühlt, unwürdig. Inwieweit bei den Bauten auch Andere Verantwortung tragen, kann ich nicht beurteilen. Die Hauptverantwortung liegt aber beim Bischof und einen Hang zum Luxus lässt sich wohl auch nicht leugnen, siehe auch 1.Klasse-Flug.
    Jeder von uns kann Fehler machen, sollte aber auch die Größe besitzen, diese zuzugeben. Das hat auch Margot Käßmann erkannt, was ihr viel Respekt eingebracht hat.

    • Thuja sagt:

      Nun, das Upgrade hat ja nichts zusätzlich gekostet, es wurde durch private Bonusmeilen des mitreisenden Generalvikars ermöglicht. Da sehe ich keinen Hang zum Luxus, er hatte ja Business Class gebucht und auch bezahlt. Mehrkosten entstanden durch den 1. Klasse Flug der Diözese nicht. Ob es klug war, ist eine andere Frage.

      Zu Margot Käsmann, diese dachte garnicht daran zurückzutreten, bis zum Mittwoch, als die Bildzeitung auf der ersten Seite schrieb: „Sie war nicht allein…“ Da bekam sie es mit der Angst, die Bild könnte von ihrem Beifahrer berichten und sie trat zurück. Daraufhin schwieg die BILD sich über das Thema aus… Respekt kann mir diese Handlungsweise nicht abringen.

  20. Josef Junginger sagt:

    Zeig mir deine Freunde, und ich sag dir wer du bist.
    Bischof Tebartz van Elst hat gelogen, und das unter Eid und vor Gericht. Das „Forum deutscher Katholiken“ steht solidarisch hinter diesem Mann, wieso und wozu ?? Was hätte wohl Jesus über diesen Bischof gesagt ?!?

    Schade, dass dieser Kommentar nicht erscheinen wird, er würde sicher zu vielen weiteren Bemerkungen und zu interessantem Gedankenaustausch führen.

    • Eduard Werner sagt:

      Der BIschof von LImburg hat nicht gelogen. Er hat einen Flug zweiter Klasse bestellt und bezahlt. Dass er nachträglich wegen der Bonusmeilen seines Begleiters in die erste Klasse gebeten wurde, ist nicht ungewöhnlich und ist mir auch schon passiert. Er wurde durch raffinierte Journalisten in eine Falle gelockt. Der Bischof wird jetzt abgeschossen, weil er einen Pfarrer abgesetzt hat, der eine nicht natürliche „Ehe“ amtlich besiegelt hatte. Außerdem hat er aufmüpfigen Pastoralreferentinnen den Ehrentitel „Seelsorgerinnen“ verweigert. Das verzeihen ihm die Kirchenrevoluzzerinnen und Kirchenrevoluzzer nie. Sie morden jetzt den Bischof gnadenlos in seinem sozialem Umfeld und in den Medien. Das Netzwerk der Angreifer lässt eine Verteidigung nicht zu. Das Bistumshaus in Rottenburg-Stuttgart kostet 41 Millionen Euro, also zehn Millionen mehr. Danach kräht aber kein Hahn, weil der dortige Bischof keinen der abweichenden Pfarrer zur Rechenschaft zieht, also wird er toleriert. Das ist Diktatur der linken Medien. Es gibt leider keine objektive Berichterstattung, sondern eine erbarmungslose Hatz auf einen guten Bischof.

      • aus Liebe zu GOTT sagt:

        Genauso schaut´s aus – Danke für Ihre ehrlichen Worte. Meine Solidarität hat der Bischof Tebartz jedenfalls. Und alle die den linksgerichteten Medien nachäffen und sich somit am Kirchen Bashing beteiligen, sei gesagt: „nur der Satan klagt Tag und Nacht unsere Brüder vor GOTT an … „.

    • aus Liebe zu GOTT sagt:

      Was Jesus dazu gesagt hätte? Die Bibel GOTTES Wort drückt sich sehr deutlich dazu aus:

      Vom Richten.
      1 Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet!
      2 Denn wie ihr richtet, so werdet ihr gerichtet werden, und nach dem Maß, mit dem ihr meßt und zuteilt, wird euch zugeteilt werden.
      3 Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht?
      4 Wie kannst du zu deinem Bruder sagen: Lass mich den Splitter aus deinem Auge herausziehen! – und dabei steckt in deinem Auge ein Balken?
      5 Du Heuchler! Zieh zuerst den Balken aus deinem Auge, dann kannst du versuchen, den Splitter aus dem Auge deines Bruders herauszuziehen.
      (Matthäus7,1-5)

      • Gregor Nöcker sagt:

        Ich finde Ihre Liste mehr als gut und stimme selbstverständlich den Worten des Herrn zu.

        Aber bitte: Übertragen Sie dies mal auf den Bischof von Limburg: Du sollst nicht richten, Du sollst nicht sehen den Splitter … Mit welchem Maß hat er denn gemessen und zugeteilt?

        Was in Ihrer Aufzählung leider fehlt (ich füge es der Vollständigkeit halber hinzu): Du sollst kein falsches Zeugnis ablegen.

    • ARoem sagt:

      oops, er ist doch erschienen. Irgenjemand tut hier seine PFlicht nicht!!!!

  21. Mathias Wagener sagt:

    Was dem Bischof wegen der Bautätigkeit vorgeworfen wird, ist völlig grotesk. Keiner will etwas gewußt haben. Da rebelliert der gesunde Menschenverstand. Nennen wir die Dinge beim Namen: Kleriker und ihre Helfer betreiben Mobbing. So heißt der Begriff, der hier zu trifft. Bruder Paulus Terwitte hat kürzlich zu den Vorwürfen wegen der Baukosten sich sehr zutreffend geäußert.

    • Hatto von Hatzfeld sagt:

      Matthias Wagener schrieb zum Bau des Diözesanzentrums: „Keiner will etwas gewusst haben.“ Das stimmt nicht; in Limburg haben die Spatzen es schon lange von den Dächern gepfiffen, dass da auf dem Domberg das Geld verdächtig großzügig ausgegeben wird. Nur wurden offensichtlich vom Bischof die Beratungs- und Kontrollstrukturen gezielt außer Gefecht gesetzt und kritische Fragen nicht beantwortet. Die weitgehenden Vollmachten eines Bischofs erleichtern so etwas, und die Möglichkeiten eines Mitarbeiters, auf den der Bischof partout nicht hören will, sind begrenzt.

  22. hudsfh ooshfdh sagt:

    Ich spreche meinem Bischof Tebartz van Elst mein Vertrauen aus. Die Täter
    mit den vollen Taschen glauben sich sicher, wenn sie einfach behaupten
    eine Krankheit stecke dahinter.

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