Resolution: Zum Jahr des Glaubens

Mit dem Motu Proprio „Porta fidei“ hat der Hl. Vater uns, die Katholiken weltweit, eingeladen, vom 11. Oktober 2012 bis zum 24. November 2013 ein Jahr des Glaubens zu begehen.

Wir, die Teilnehmer des Kongresses „Freude am Glauben“ rufen alle Katholiken in unserem Land auf, dieser Einladung mit frohem Herzen Folge zu leisten. Es möge jeder nach seiner Kraft und seinen Fähigkeiten danach trachten, sich in diesem Jahr ganz besonders um die Vertiefung des eigenen Glaubens zu mühen.

Alle Verantwortlichen für Katechese und Religionsunterricht rufen wir auf, auch den jungen Menschen in unserem Land das Jahr des Glaubens nahe zu bringen.

Im Einklang mit unserem Hl. Vater wünschen wir, „dass dieses Jahr in jedem Gläubigen das Verlangen wecke, den Glauben vollständig und mit erneuerter Überzeugung, mit Vertrauen und Hoffnung zu bekennen“ (Porta fidei 9).

Eine umfangreiche Kenntnis des eigenen Glaubens ist unabdingbar, um ihn kraftvoll leben und bezeugen zu können.

Dem wachsenden gesellschaftlichen und politischen Druck auf die Kirche, sich dem Zeitgeist anzupassen, kann nur mit einem starken Glauben und kaftvoller Überzeugung begegnet werden. Das Jahr des Glaubens bietet jedem einzelnen, aber auch der Kirche in ihrer Gesamtheit die Chance, zu neuer Glaubenskraft zu gelangen. Als Werkzeuge empfiehlt der Hl. Vater das Studium des Katechismus der Katholischen Kirche und der Texte des II. Vatikanischen Konzils.

Das Erbe der Konzilsväter zu achten und zu wahren, d. h. die Texte auf sachgemäße Weise zu lesen und aufzunehmen ist der ausdrückliche Auftrag unseres Hl. Vaters Papst Benedikt XVI. (vgl. Porta fidei 5).

Nicht um seiner selbst willen oder gar um der Kirche willen ist uns dies aufgetragen. Es geht darum, in der Wahrheit Zeugnis für die Liebe Christi zu geben. Das ist unser Auftrag. Wir laden alle Christen ein, ihn in Freude anzunehmen.

Print Friendly
Dieser Beitrag wurde unter Presseerklärungen veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

3 Antworten auf Resolution: Zum Jahr des Glaubens

  1. Michael Lieb sagt:

    Ich weiß nicht, wo ich mein Thema unterbringen soll. Jedoch könnte man sich schon wieder einmal über die CDU aufregen. Warum soll es nun eine Lockerung vor stillen Tagen geben? Warum sollen Menschen beispielsweise vor dem Karfreitag bis 2 Uhr nachts tanzen können? Ist denn unsere Welt noch in Ordnung? Dieses Beispiel ist für mich keine Förderung zum Jahr des Glaubens. Warum greift denn die Kirche nicht ein und sagt „nein“ zur Lockerung vor stillen Tagen. Wo ist denn da noch Gott? Liebe Grüße von Michael Lieb aus Würzburg

  2. Michael Lieb sagt:

    Als nichtsehender Teilnehmer des Glaubenskongresses in Aschaffenburg bin ich gerade dabei, die Freude am Glauben meinen blinden Glaubensbrüdern und -schwestern weiterzugeben. Ich habe einen kleinen telefonischen Beitrag für die allmonatlich erscheinende Zeitschrift „Trierische Tonpost“ gemacht, welche im November auf einer Cd veröffentlicht wird. Vielleicht kann ich den einen oder anderen blinden Menschen dazu gewinnen, im nächsten Jahr am Glaubenskongress in Augsburg teilzunehmen, vorausgesetzt, diese Person hat eine Begleitperson, denn ohne diese geht es leider nicht. Bitte beten Sie darum, dass es mir gelingt. Danke..

    • Dr. Michael Schneider-Flagmeyer sagt:

      Lieber Michael Lieb,

      danke für Ihr schönes Zeugnis vom Kongress „Freude am Glauben“ in Aschaffenburg und danke für Ihre Aktivitäten.
      Ihre Bitte um Gebet ist angekommen und wird befolgt.
      Sie haben ein wahrhaftiges Zeugnis dafür gegeben, daß Blinde oft besser sehen als viele Menschen mit gesunden Augen, weil Sie mit dem Herzen sehen.
      Der „kleine Prinz“ sagt: „Nur mit dem Herzen sieht man gut“
      Ihnen und allen Blinden Gottes reichen Segen. Möge der Herr ihnen und uns allen den Blick des Herzens immer mehr schärfen und klären, damit wir alle mehr und besser Seine Wirklichkeit sehen.
      Danke noch einmal für Ihr wichtiges Apostolat, daß nun mit Gebet begleitet wird.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *