Aufruf zur Demonstration in Stuttgart

Am Samstag den 1. Februar 2014 findet eine Demonstration „Gegen die Indoktrination unserer Kinder – Stoppt den Bildungsplan 2015“ in der Stuttgarter Innenstadt statt, die um 14:00 Uhr am Schlossplatz in Stuttgart startet und von dort aus zum Staatstheater geht.
Am Montag den 27. Januar 2014 endete um 24:00 Uhr die Zeichnungsmöglichkeit der Petition gegen das Vorhaben der grün-roten Regierungskoalition in Baden-Württemberg, den Bildungsplan 2015 durchzusetzen. Wir haben darüber berichtet.
192.367 Bürger haben sich gegen den Bildungsplan ausgesprochen, darunter 81.971 aus Baden-Württemberg. Wir betonen auch hier nochmals, dass es darum geht zu verhindern, dass den noch mit der eigenen sexuellen Identität ringenden Kindern eine völlige Gleichwertigkeit der verschiedenen sexuellen Präferenzen und Veranlagungen gleichsam per Lehrplan übergestülpt wird. Das hat nichts mit Intoleranz zu tun. Es ist richtig die Heranwachsenden auch in der Schule zur Toleranz gegen die homosexuelle Minderheit anzuregen. Das tut der katholische Katechismus auch. Wir fordern aber hier ein behutsame und geduldige Pädagogik, die nicht einseitig in die Entwickelung der Kinder eingreift.
Wir bitten besonders die Katholiken an der Demonstration in Stuttgart zahlreich teilzunehmen. Informieren Sie sich bitte ausführlich hier:
http://www.familien-schutz.de/protest-geht-weiter-demo-gegen-bildungsplan-2015-am-samstag-in-stuttgart/

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3 Antworten auf Aufruf zur Demonstration in Stuttgart

  1. MamaMia sagt:

    Bin ich ganz anderer Meinung als Sie, Fernandez!
    Ich fand den Aufruf des Forum Deutscher Katholiken sehr gut!
    In Frankreich waren am 02.02. mit manif pour tous 500.000 Menschen auf der Straße! In Frankreich boykottieren mittlerweile die Eltern landesweit gegen einen ähnlichen Bildungsplan indem sie ihre Kinder an einem Tag im Monat nicht mehr in die Schule schicken. So muss das in Deutschland auch werden.
    Zu der Demo haben neben besorgten Eltern die Initiative Familienschutz und der DVCK e.V. aufgerufen, beide leisten sind in diesem Bereich die einzigen nennenswerten Institutionen, die hier was tun! Schon lange vor Herrn Stängele und Mitstreitern. Auch die AfD war auf der Demo vertreten! Ebenso haben die Pius-Brüder auf die Demonstration hingewiesen, wollen wir als Katholiken den Pius-Brüdern das Feld überlassen als die einzigen, die ihre Stimme erheben? Will Herr Stängele all diesen Leuten verschreiben, wie Sie sich äußern sollen?!! Das was Herr Stängele gemacht hat, ist aller Ehren wert, aber er sollte auch daran denken, von welchen Institutionen er so unterstützt worden ist, dass es erst zu diesen vielen Unterschriften kam! Die Initiative Familienschutz, FreieWelt, DVCK e.V., PI-news, medrum.de, idea, kath.net, Forum Deutscher Katholiken, die Pius-Bruderschaft, die Junge Freiheit, AfD Baden-Württemberg, viele Gemeindemitglieder, die in den Gemeinden gesammelt haben sie alle haben die ganze Zeit über für die Petition geworben! Deshalb kam es zu diesen vielen Unterschriften! Und die Menschen waren alle der Meinung, der Prostest muss auf die Straße! Von Hedwig v. Beverfoerde wurde ein Grußwort vorgelesen und Matthias von Gersdorff (DVCK e.V.) hat gesprochen!

    Wie in Frankreich, da waren am 02.02. wieder 500.000 Menschen nur in Paris zum demonstrieren! Es sind mittlerweile Grenzen überschritten, die einen Protest auf der Straße absolut notwendig machen! In Italien und Spanien gibt es mittlerweile auch schon manif pour tous Demonstrationen, in Rom haben letztes Jahr noch 10.000 demonstriert. Das brauchen wir in Deutschland auch!

  2. Ferdinandez sagt:

    Eine absolute Schnapsidee, als Teilgruppe innerhalb großen Zahl an Bildungsplan-Kritikern zu einer Demo aufzurufen – und damit den frischen Wind und Zahlenerfolg der Original-Petition zu konterkarieren!!! Vom Zeitpunkt – direkt nach dem Ende der Petitionsübergabe – völlig fehl platziert.

    Ein Auftritt von 700 Leuten verlagert ferner in der allgemeinen Wahrnehmung die mühsam erworbene Zahl von 192.000 Unterzeichnern auf das Niveau einer Kleinkunstbühne.

    Es war im Vorfeld abzusehen, dass das nicht gut geht und unnötige negative Schlagzeilen produziert.

    Man hat der Presse – ohne Not – damit die beste Gelegenheit geliefert, ab sofort von einer misslungenen und zahlenmäßig ärmlichen Demonstration zu berichten – statt sich weiterhin mit dem Bildungsplan als solchem und seinen Gegenargumenten auseinanderzusetzen. Das ist das Gebot der Stunde! Alles andere muss warten, denn der Ball liegt vorerst – mühsam dort hinein getragen – im Feld des Landesregierung, die nun den schwarzen Peter hat. Das genügt völlig vorerst.

    Es ist von zentraler Wichtigkeit, sich hinter die Initiatoren der Original-Petition „Zukunft – Verantwortung – Lernen“ zu stellen und dort einzureihen und deren Aktionensaufrufe mit eigenen Aufrufen zu unterstützen. Nur gemeinsam – und nicht in Einzelaktionen und einem dadurch zersplitterten Außenbild – kann dieses Vorhaben Erfolg haben und funktionieren.

    Demonstrationen und Pressewirkung laufen nach einem ganz anderen Muster ab, wie Mahn- oder Gebetswachen. Das bitte ich zu bedenken.

    Spart Euch Eure Energie also für später, denn es geht nicht um spezifisch katholische, ja nicht einmal christliche Befindlichkeiten – sondern, welch Glück, um für alle Landesbürger relevante Änderungen im Bildungsplan.

    • Marc sagt:

      Ich kann Sie verstehen. Die französische Bischofskonferenz müsste zunächst ihren Druck auf die Deutsche Bischofkonferenz erhöhen, damit die sich solidarisch erklärt. Vorher tut sich in unserem Land nichts. Mit 700 Leuten zu demonstrieren ist ein Witz.

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