Presseerklärung: Ernennung von Annette Schavan ist eine Fehlentscheidung und ein Affront gegenüber dem Heiligen Stuhl

Annette Schavan, die frühere Ministerin für Bildung und Forschung, soll nach dem Willen der Bundesregierung neue Botschafterin beim Heiligen Stuhl in der Vatikanstadt in Rom werden. Sie ist gefragt worden und hat ihre Bereitschaft dazu erklärt. Die formale Bestätigung aufgrund einer offiziellen Entscheidung der Bundesregierung steht noch aus.
Annette Schavan, über 10 Jahre auch Vizepräsidentin des Zentralkomitees der Deutschen Katholiken, hat in wichtigen Fragen gegen die Lehre der katholischen Kirche Entscheidungen gefällt. Sie ist politisch u. a. dafür verantwortlich, dass trotz zahlreicher inhaltlicher Bedenken und großer Widerstände der Stichtag zum Gebrauch von Embryonen um weitere 5 Jahre in die Gegenwart verschoben wurde.Damit hat sie die Forschungsfreiheit über das Lebensrecht von Embryonen gestellt. Frau Schavan befürwortet „Donum Vitae“ und die pränatale Diagnostik. Als Vizepräsidentin des Zentralkomitees der Deutschen Katholiken hat sie stets den traditionell antirömischen Kurs des Laiengremiums unterstützt.
Im Februar 2013 trat sie als Bundesministerin für Bildung und Forschung zurück,weil in der Öffentlichkeit schwere Plagiatsvorwürfe bei ihrer Dissertation bekannt wurden, nachgewiesen auf 94 von 325 Seiten. Später kamen neue Vorwürfe gegen einen Aufsatz aus dem Jahre 2008 hinzu. Nachdem der ernannte Gutachter ihr bei ihrer Dissertation „leitende Täuschungsabsicht“ attestiert hatte, erklärte nach intensiver Prüfung der Fakultätsrat der Universität Düsseldorf mit 12:2 Stimmen ihre Dissertation für ungültig und entzog ihr den Doktor – Grad. Ihre Klage vor dem Verwaltungsgericht in Düsseldorf ist noch nicht entschieden. Sie selbst gestand lediglich „Flüchtigkeitsfehler“ ein.
Bundeskanzlerin Merkel hatte ihr Rücktrittsangebot als Bundesministerin nur „sehr schweren Herzens“ angenommen. Jetzt nach einem Jahr soll sie wohl dafür belohnt werden, dass sie damals weitere politische Belastungen von Regierung und Partei genommen hat.
Eine Forschungsministerin, der wegen massiver Täuschungen der Doktor – Grad aberkannt worden ist und die sich noch vorher in einem ähnlich gelagerten Fall ihres Kollegen im Ministerium der Verteidigung „nicht nur für sich geschämt“ hatte, wie sie in der Öffentlichkeit erklärte, kann diesen wichtigen Posten als Botschafterin unseres Landes nicht zugeschanzt bekommen. Die katholische Kirche und viele Bürger würden eine solche Entscheidung als Provokation empfinden. Wir wollen keine Belastung in unserer Zusammenarbeit mit dem Hl. Stuhl.

Prof. Dr. Hubert Gindert, Vorsitzender des Forum Deutscher Katholiken

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18 Antworten auf Presseerklärung: Ernennung von Annette Schavan ist eine Fehlentscheidung und ein Affront gegenüber dem Heiligen Stuhl

  1. petra haslbeck sagt:

    Herr Gantenbein,
    bitte reden Sie nicht über Themen, von denen Sie offensichtlich keine Ahnung haben. Welche letzte katholischen Kirche zerfällt, wenn die Kirchensteuer wegfällt? Es gibt die Kirchensteuer nur in den deutschsprachigen Ländern. Die katholische Kirche ist auch kein Verein – Gott sei Dank! Wäre sie das, wäre ich schon längst nicht mehr Mitglied! Die katholische Kirche ist eine Weltkirche, die übrigends wächst, v. a. in Gebieten mit Christenverfolgung. Um diese Kirche mit einem Franziskus als „Chef“ mache ich mir nicht die geringsten Sorgen! Um die Kirche in Deutschland, die immer weiter zu einer politischen Partei oder – da haben Sie recht – einem Verein verkommt, muss man sich tatsächlich sorgen.

  2. Johannes Meister sagt:

    Hallo Herr Dr. Michael Schneider-Flagmeyer, sie schreiben „wenn jemand sich nur bei den säkularen Medien und den amtskatholischen Portalen und Zeitschriften über die Verhältnisse in der Kirche informiert“, der irrt also, hat keine Ahnung. Zum einen unterstellen sie, wo und wie ich mich informiere. Zum anderen gibt es bei ihnen „richtige“ und „falsche“ Medien. Denken sie nicht, dass so eine Sichtweise dass eigene Denken, die Fähigkeit zur Reflexion stark einschränkt? Und glauben sie, das nur ihre Meinung, ihre Sichtweise die richtige ist, weil sie sich in den „richtigen“ Medien informieren? Und vielleicht sind sie so freundlich, eine Liste der nichtsäkularen Medien hier zu veröffentlichen, die ihrer Meinung nach die „richitigen“ Sichtweisen verbreiten.

  3. Gertraud Neldner sagt:

    Frau Schavan vertritt nicht sich selbst, sondern die Bundesrepublik im Vatikan.
    Aber welche Bundesrepublik, bitte?
    Hermann-Josef Kemmer hat schon einiges dazu gesagt. Er schreibt:
    „Frau Schavan ist “genau die richtige Positionsvertreterin am richtigen Ort”, um im Vatikan die deutsche antikatholische Haltung zu vertreten. Genau das ist von der Politik gewollt.“

    Trotz Frau Schavans kritikwürdiger Haltung zur Bio-Ethik, zum Embryonen-Schutz, trotz ihrer klar antirömischen Einstellung in der Zeit Papst Benedikt´s, trotz des Plagiat-Vorwurfs, scheint es doch zu reichen, das Wohlwollen der Kanzlerin zu genießen – und schon darf man auf einem Botschafter-Stuhl Platz nehmen.
    Aber ja, ich hatte es kurz vergessen, sie vertritt ja nicht sich, sondern die BRD.

  4. Friedrich Gantenbein sagt:

    Wenigstens mal ein Hoffnungsschimmer, das diese Regierung eine weise Entscheidung fällt. Man kann nur dafür beten, das Schavan tatsächlich Botschafterin im Vatikan wird. Oder man läßt diesen Posten unbesetzt. Wenn sich einige Gruppen, wie z.B. diese hier, aufführen wollen wie die NSA oder ähnliche, kann man sie machen lassen, bis auch die letzte röm.-kath. Kirche anfängt zu zerfallen, da die Kirchensteuer und das eigene Vermögen nicht mehr für den Erhalt ausreicht.
    Ich bewundere die Katholiken in der röm.-kath. Kirche die noch Hoffnung auf eine Zukunft für diesen Verein haben. Ich selber bin nicht so optimistisch.

  5. Johannes Meister sagt:

    Es handelt sich um einen Versorgungsposten für Frau Schavan. Das kann man kritisieren. Ansonsten wird wohl die Bedeutung des Postens überschätzt. Die Augabe könnte der Botschafter in Italien gut mit erledigen. Niemand wird sich in diesem Land aus Rom etwas „einflüstern“ lassen. Auch wenn es viele Foristen hier schmerzen mag: die römisch-katholische Kirche hat ihre Deutungshohheit und ihre Bedeutung verloren. Wie die Umfrage der deutschen Bischöfe deutlich macht, wollen viele Katholiken den Vorstellungen der Amtskirche nicht mehr folgen. Und den hier oft vertretenen Meinungen noch weniger. Die katholische Zeitung die Tagespost, die ja ähnliche Positionen hat wie hier vertreten, hat eine Auflage von 10.000 Exemplaren.
    Diese dürfte die Größenordnung der Anhängerschaft des hier vertretenen Katholizismus darstellen.

    • Dr. Michael Schneider-Flagmeyer sagt:

      Sie irren sich wohl gründlich über die Anhängerschaft der hier vertretenen Meinungen. Dass geschieht gewöhnlich dann, wenn jemand sich nur bei den säkularen Medien und den amtskatholischen Portalen und Zeitschriften über die Verhältnisse in der Kirche informiert.

    • petra haslbeck sagt:

      Herr Meister, leider machen Sie einen schweren Fehler: Sie denken ausschließlich in politischen Kategorien. Die Zahl der gläubigen Katholiken in diesem Land ist gering. Aber wir sind Teil einer Weltkirche. Wir sind keine politische Partei, welche Wahlkampf machen muss. Die Weltkirche wächst. Um Gegensatz dazu schrumpft die CDU, Herr Bundestagsabgeordneter. Deshalb passt sie sich immer stärker der Gesellschaft an und gibt christliche Werte auf. In der Partei der Nichtwähler befinden sich viele Christen, evangelische und katholische.

      • petra haslbeck sagt:

        Nachtrag: Herr Meister, Sie verwechseln außerdem die Katholiken mit den Kirchensteuerzahlern. Hier machen Sie denselben Fehler wie die deutschen Bischöfe. Die weitaus meisten, die im Kirchensteuersystem erfasst sind, haben mit der Kirche keinerlei Kontakt. Hätte man ein repräsentative Umfrage haben wollen, so hätte man die praktizierenden Katholiken fragen müssen. Aber die Fragebögen wurden ins Internet gestellt, so dass jeder sie beantworten konnte. Eigentlich sagt das Ergebnis gar nichts aus.

  6. Es ist 1. traurig dass hier einige nicht mit Klarnamen schreiben, sondern sich hinter feigen Pseudonymen verstecken, aber nun gut. Es ist aber 2. beschämend, was diese Pressemeldung enthält. Nach dieser Logik dürfte Vertreter der Bundesrepublik in Saudi Arabien nur jemand sein der die Unterdrückung von Frauen gut findet. Ein bundesdeutscher diplomatischer Vertreter auch beim Hl Stuhl vertritt die Interessen der Bundesrepublik. Punkt. Alles andere ist Unfug. Es mag hilfreich sein, wenn man die Katholische Kirche gut kennt (und das tut Frau BMin Dr. Schavan, der im Übrigen der Titel nicht rechtskräftig aberkannt wurde), aber es ist sicherlich keine Voraussetzung. Und, last but not least: Das Verfahren gegen Frau Dr. Schavan war und ist hoch umstritten. Das ist Herrn Prof. Gindert natürlich bekannt, es hindert ihn aber nicht, in einem erneuten Versuch einer „character-assassination“ nachzutreten.
    Ich bin gerne Katholik. Aber nicht in dieser Gesellschaft. Herr Gindert möge sich schämen.
    Prof. Dr. Matthias Zimmer, MdB

    • Dr. Michael Schneider-Flagmeyer sagt:

      Es ist durchaus verständlich, Herr Zimmer, dass Sie als langjähriger Fraktionskollege von Frau Schavan und als „altgedienter“ Parteifreund in vielen Ämtern Frau Schavan die Stange halten. Aber auch Honorarprofessoren kann es gelegentlich passieren, das ihre Vergleiche nicht nur hinken, sondern völlig danebenliegen. Das betrifft Ihren Vergleich zum Botschafter in Saudi-Arabien.
      Dass Frau Schavan in der CDU nicht unumstritten ist, müsste Ihnen eigentlich bekannt sein. Die politische und vor allem kirchenpolitische Haltung, die auch Frau Schavan vertritt, hat zahllose Christen – vor allem aber Katholiken – aus der der Wählerschaft der CDU vertrieben. Darüber weiss das Forum Deutscher Katholiken offensichtlich besser Bescheid als Sie.
      Die Partei der Nichtwähler beträgt inzwischen ca. 40 Prozent der Wähler.
      Darunter sind zahllose bitter enttäuschte Wähler der Union. Und jetzt kommen Sie mir bitte nicht mit Statistiken, die in Auftragvergabe erfolgt sind.
      Dass die Union in dieser Stärke die letzte Bundestagswahl gewonnen hat, liegt sicher auch an der Bundeskanzlerin aber ganz besonders an der erbärmlichen Schwäche der SPD und dem Zustand der Grünen. Auch darf ich Sie daran erinnern, was Frau Schavan zur Doktor-Affäre des Barons zu Guttenberg gesagt hat. Und jetzt fragen Sie sich bitte mal, wer sich hier zu schämen hat.
      Als Mandatsträger der CDU im Bundestag kann ich Ihnen nur dringend empfehlen sich etwas intensiver um d i e früheren Parteisympathisanten und Mitglieder der Union zu kümmern, die sich politisch heimatlos fühlen und nicht mehr wissen, wen Sie wählen wollen.
      Aber das könnte ich ja ändern; denn Wolfram Weimer hat schon vor Jahren im Cicero geschrieben, dass rechts von Merkels Union ein riesengroßes Loch entstanden ist. Dieses muss und wird gefüllt werden. Hoffen wir alle, dass es im Geist und Sinn der ersten Christdemokraten unter Adenauer gefüllt wird.

    • petra haslbeck sagt:

      Lieber Herr Prof. Zimmer,
      bitte erklären Sie mir, was das „C“ in ihrem Parteinamen bedeutet?
      Sie sind gerne Katholik? Aufgrund welcher politischen Entscheidung der letzten Jahre, welche aus der CDU kommt, soll ich Ihnen dies glauben? Ihre Partei hat sämtliche christlichen Werte aus Gründen der Machterhaltung in den letzten Jahren aufgegeben. Täuschen Sie sich nicht: Nicht nur Leute, die in diesem Forum posten, sind darüber verärgert. Nicht nur Katholiken wählen die CDU nicht mehr. Vor allem junge Leute, viele von ihnen ungetauft, gehen gar nicht mehr zur Wahl. Sie fühlen sich von den Volksvertretern nicht vertreten und bemängeln den eklatanten Widerspruch zwischen Reden und Handeln. Und dann sehen sie noch, dass derjenige, der sich anstrengt, keine Chance hat, während andere Posten zugeschachert bekommen. Leben wir denn wirklich schon wieder in einer Gesellschaft, in der man derlei Nespotismus für etwas Normales hält?

    • Sigbert Wiesner sagt:

      Last but not least hat Frau Schavan durch ihre Anwälte dafür gesorgt, dass das Verfahren weiterhin hoch umstritten bleiben kann. Weil nämlich außer den unmittelbar Beteiligten niemand wirklich wissen kann, wie dieses Verfahren tatsächlich abgelaufen ist und was die Entscheidungsgrundlage war. Frau Schavan hat der Universität die Veröffentlichung der Unterlagen nämlich ausdrücklich verweigert. Die Universität darf sich nicht äußern, während sich Frau Schavan in jeder gewünschten Weise äußern kann und behaupten darf, was ihr gefällt. Warum wohl hat die eine Seite großes Interesse an Transparenz, während die andere Seite diese Transparenz nicht zulässt? Jeder ziehe seinen eigenen Schluss.

      P.S. Herr zu Guttenberg hat der Veröffentlichung der Unterlagen aus seinem Verfahren damals zugestimmt. Er hat damit der Wissenschaft und der gesellschaftlich-politischen Debatte schließlich doch noch einen weit größeren Dienst erwiesen als die frühere Wissenschaftsministerin.

  7. Marc sagt:

    Der Katholischen Kirche wirft man vor nicht demokratisch zu sein und hier wird einem ein abgefallener Vertreter seiner Religion „vorgesetzt“ vom Staat. Verwirrung ueberall!

  8. Mathias Wagener sagt:

    Ein weiteres trauriges Armutszeichen dieser Regierung. Frau Schavan ist unter Lehrern in Baden-Württemberg, die Kritik an der Rechtschreibreform hatten, besonders negativ aufgefallen. Eine Fernsehsendung mit ihr und Kritikern der sinnlosen Rechtschreibumschreibung ist mir als besonders peinlich in Erinnerung. Die CDU-Mitglieder in Baden-Württemberg wollten sie auch nicht (Mitgliederbefragung) als Regierungschefin. Die Entziehung des Doktorgrads spricht für sich und gegen die Genannte. Als Bundesministerin hat sie ja auch nur Phrasen gedroschen oder ist etwas aus den angekündigten Projekten geworden ? Es reicht wohl aus, von der Kanzlerin geschätzt zu werden. Meines Ermessens ist das als Alleinstellungsmerkmal nicht ausreichend.

  9. Kemmer, Hermann-Josef sagt:

    Kann man von einer Bundesregierung und von dieser Kanzlerin wirklich anderes erwarten? Eine Kanzlerin, die Papst Benedikt öffentlich gerügt hat?
    http://www.welt.de/politik/article3142148/Vatikan-kontert-Angela-Merkels-Papst-Ruege.html
    Selbstverständlich scheint in den Augen aller Politiker das „katholisch“ zu sein, was sich „katholisch“ nennt. Und „katholisch“ in ist hier in Deutschland, gefördert von vielen Bischöfen, Priestern und Laien das, was kritisch- oder sogar antirömisch derherkommt wie zum Beispiel der ZdK. Fortschrittliche Familienpolitik, die sich nicht mehr nach dem Willen Jesu richtet, sondern nach dem Willen der Menschen wie auch zölibatsaufhebungs- und frauenpriestertumsgebetsmühlenartige Thematik, auf Zeitgeist getrimmt, scheint das zu sein, was die kath. Kirche hier auch offiziell zu beschäftigen scheint. Die Christenverfolgungsproblematik in islamischen und kommunistischen Ländern führt hier leider nur ein Schattendasein und wird eher notgedrungen, halt, weil es sein muss, durchgeführt und letzlich aber stiefmütterlich behandelt.
    Frau Schavan ist „genau die richtige Positionsvertreterin am richtigen Ort“, um im Vatikan die deutsche antikatholische Haltung zu vertreten. Genau das ist von der Politik gewollt. Und darum führt kein Weg an Frau Schavan vorbei, ob sie ihren Dr.-Titel nun zu Recht oder zu Unrecht geführt hat, spielt keine Rolle. Als Politikerin ist sie hier nicht mehr tragbar, als Vertreterin beim Vatikan, der bei den Zeitgeistkatholiken eh im Ansehensabwärtstrend ist, gerade gut genug.

    Ein Trauerspiel, aber eines mit politischem Kalkül. Wer ist besser geeignet als Frau Schavan, die familienzerstörerische Genderpolitik dem Papst näher zu bringen?
    Mehr als Frau Schavan hat Deutschland offensichtlich nicht mehr zu bieten.

  10. kaiserin sagt:

    Traurig, traurig! Eine Frau Schwan als Botschafterin beim Heiligen Stuhl in Rom, nun kann wirklich nur noch 1 Minute vor Mitternacht sein!

  11. Archangelus sagt:

    Genau das Gleiche habe ich mir auch gedacht. Jemanden der als Minister nicht mehr zumutbar ist, als Botschafter zu entsenden, ist wirklich ein Zeichen der Geringschätzung des Gastlandes. Ganz abgesehen von den antirömischen Agitationen der Dame. Nebenbei bemerkt:Herr zu Guttenberg wäre meiner Meinung nach ein sehr guter Botschafter unseres Landes, aber den mag Mutti nicht…

  12. Eduard Werner sagt:

    Die Enennung der unehrenhaft aus der Regierung ausgeschiedenen Frau Schavan wäre in der Tat eine Provokation. Eine Geringschätzung des Papstes und der päpstlichen Diplomatie! Damit stellt sich die Bundeskanzlerin selbst ein schlechtes Zeugnis aus.

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