Caritas im Dienst der Genderideologie – Erklärung des Forums Deutscher Katholiken

Gender bezeichnet das „soziale Geschlecht“, das mit dem biologischen Geschlecht nicht übereinstimmen muss. Durch die Genderpolitik soll die Geschlechterhierarchie, d.h. die tatsächliche oder vermeintliche Herrschaft des Mannes über die Frau durch gesellschaftsverändernde Strategien gebrochen werden. Jede „sexuelle Identität“ soll als gleichwertig anerkannt und rechtlich gleichgestellt werden. Gender ist eine Bedrohung der Familie, der Gesellschaft und der Kultur. Papst Franziskus hat die Genderideologie als „dämonisch“ bezeichnet.
Der Kampf um die „Genderlufthoheit über den Kinderbetten“ ist inzwischen bei der Caritas angelangt. Um diese Ideologie in die Gesellschaft zu bringen wird bei den Kleinsten angesetzt. „Deshalb gehört Gender Mainstreaming schon und gerade in den Bereich der Frühpädagogik“ meint Caritas und wirbt für das Buch von Tanja Dräger mit dem Titel „Gender Mainstreaming im Kindergarten“; denn das Buch „zeige konkrete Ansatzmöglichkeiten zur Umsetzung der Strategien des Gender Mainstreaming“.
kath.net/news/45297
Das „Forum Deutscher Katholiken“ protestiert aufs schärfste gegen die Genderindoktrinierung der Kinder in Einrichtungen der Caritas. Wenn dieses Vorhaben nicht sofort gestoppt wird, müssen wir befürchten, dass viele Katholiken ihre finanzielle Unterstützung der Caritas einstellen werden. Die Leidtragenden werden dann die Hilfsbedürftigen in aller Welt sein, die dringend auf die Hilfe der Caritas angewiesen sind.

Prof. Dr. Hubert Gindert am 20.3.2014

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3 Antworten auf Caritas im Dienst der Genderideologie – Erklärung des Forums Deutscher Katholiken

  1. Mathias Wagener sagt:

    Man müßte eben in diesem Forum auch die Ursachen benennen dürfen, die zu allen Irrwegen führen. Ich meine das Zweite Vatikanische Konzil.

    • Michael Schneider-Flagmeyer sagt:

      Nein, Herr Wagener, es ist nicht das II. Vatikanische Konzil, sondern die Nicht-Annahme und die Nichtbeachtung der Beschlüsse des Konzils. Irrwege gab es auch schon vor dem Konzil. Das haben wir nur heute vergessen.

  2. Hebel sagt:

    Vor allem die Schwächsten, die Kinder, werden möglicherweise ernste Probleme durch Gender Mainstreaming bekommen und damit die Zukunft unseres Volkes (Siehe auch in den hierzulande weitgehend unbekannten Studien z. B. von Prof. Annica Dahlström, Uni Göteborg: Innerhalb der letzten 15 – 20 Jahre einen Anstieg psychischer Erkrankungen bei schwedischen Mädchen um 1000 Prozent (Depressionen um 500 Prozent; Suizidrate finnischer Mädchen ist die höchste in Europa).
    Die einseitig theoretisierende Gender Mainstreaming-Ideologie begeht den fundamentalen Irrtum, die als entscheidende menschliche Gegebenheit vorliegenden neurophysiologischen Unterschiede in den Gehirnen von Frau und Mann völlig auszuklammern bzw. fälschlicherweise zu behaupten, diese festgelegten Gegebenheiten um– bzw. dekonstruieren zu können.
    [Einzelheiten bezüglich unüberbrückbarer Unterschiede in den Gehirnen von Frau und Mann und über „Kinder – Die Gefährdung ihrer normalen (Gehirn-) Entwicklung durch Gender Mainstreaming“ sind in dem Buch: „Vergewaltigung der menschlichen Identität. Über die Irrtümer der Gender-Ideologie, 4. erweiterte Auflage, Verlag Logos Editions, Ansbach, 2014 nachzulesen]

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