Das Kreuz muss bleiben!

Erklärung des Forums Deutscher Katholiken zur Wahl zum europäischen Parlament

Das Kreuz, Zeichen der Nächstenliebe und Feindesliebe, hat in der Geschichte Europas Völker zusammengeführt, Menschen und Familien Lebenssinn und Hoffnung gegeben.
Das Kreuz ist das zentrale Symbol unserer christlich geprägten europäischen Kultur.
Wer das Kreuz in politischer Überheblichkeit aus der Öffentlichkeit verbannen will,
will einen Atheismus zur Staatsreligion erheben, der Feld- und Gipfelkreuze abmontiert,
der die Kreuze von den Kirchen und Kapellen stürzt, der die sakralen Prozessionen verbietet, der die Christen diskriminiert und verfolgt, schließlich sogar christliche Gräber schändet.
Wer die Kreuze aus dem öffentlichen Leben verbannt, stellt sich in die Reihe der Ideologen, die seit der Französischen Revolution bis heute die Christen bekämpfen und
die Menschenrechte missachtet haben und es immer noch tun.
Als Christen wollen wir nach den Grundrechten und den Werten der Verfassung,
vor allem mit den Geboten Gottes und mit christlichen Symbolen
an der Gestaltung des öffentlichen Lebens zum Wohl aller Bürger mitwirken.

Wir bitten unsere Mitbürger, ihre Stimme den Kandidaten zu geben,
die sich für die allgemeingültigen christlichen Werte einsetzen.

Prof. Dr. Hubert Gindert
Vors. des Forums Deutscher Katholiken

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6 Antworten auf Das Kreuz muss bleiben!

  1. Marc sagt:

    Sicher werden viele Katholiken Schulz aus Unkenntnis wählen!
    Schade.

  2. Eduard Werner sagt:

    Bis jetzt habe ich weder von der Bischofskonferenz noch vom Zentralkomitee der deutschen Katholiken eine Stellungnahme zur Forderung des Präsidenten des Euroäischen Parlaments, Herrn Martin Schulz Schulz, gehört. Wenn Schulz das Kreuz aus den öffentlichen Räumen entfernen will, möchte man dorch gerne wissen, wie Bischöfe und ZdK das sehen. Sind sie einverstanden oder protestieren sie? Wenn sie sich jetzt nicht äußern, müssen später einmal die Historiker darüber rätseln, warum die Herren Bischöfe und die Damen und Herren des ZdK in einer so grundlegenden Frage geschwiegen haben. Unsere Vorfahren sind für den Verbleib der Kreuze in den Schulen noch ins KZ gegangen.

  3. Hermann-Josef Kemmer sagt:

    Sozialisten, der Islam und Atheisten wittern zunehmend ihre Chance, dem Kreuz den Garaus zu machen. Die haben Chancen, weil die Kirchen hierzulande ihre Ausstrahlungskraft, die aus Jesus Chrstus kommt, zunehmend verloren haben. Zu viele verbrüdern sich mit dem Islam und setzen so ihre urchristliche Identität aufs Spiel, denn jede Religion soll ja gleichwertig sein. Wir beten alle denselben Gott an. Das Kreuz ist dann nur noch ein Symbol unter vielen.
    Dem Autor des Artikels ist uneingeschränkt Recht zu geben und ich kann jedes Wort unterschreiben.
    Aber Sozialisten haben es heute einfacher als je zuvor. Der Kernglaube des Christentums in der europäischen Gesellschaft ist zu einer marginalen Größe verkommen. Es gibt Kirchengruppen, die den grün-sozialistischen Wertvorstellungen ja förmlich hinterherlaufen, nicht nur evangelische Kirchengruppen. Schwammige Glaubensinhalte sind auf Dauer nicht tragfähig. Sie helfen nicht in Notsituationen. Denn Christentum muss regelmäßig gepflegt werden, religiöses christliches Leben muss täglich bewusst stattfinden, nicht nur sonntags oder wenn überhaupt zu Weihnachten oder Ostern, wenn aus dem Christentum in Jesus Christus eine identitäre Lebenseinstellung werden soll. Christentum ist nicht für lau zu haben. Aber genau diesen Eindruck hinterlässt so manche Predigt. Das Auto wird Woche für Woche aufs Feinste gepflegt. Unsere Seele jedoch wird vernachlässigt aus Sattheit und Gleichgültigkeit. Diese Pflege fehlt und sorgt für leere Kirchen. Leere Kirchen sind aber letztlich der Abgesang einer ehemals tragenden gesellschaftlichen Größe. Darum fällt es Sozialisten vom Schlage eines Herrn Schulz selbst in gehobener Position immer leichter, solche Forderungen zu stellen. Diese Forderung ist ja letztlich nur der Todesstoß für eine Religion, deren manche Vertreter und Gläubige sich mit der Sündenschuld als von Gottes Liebe aufgesogen keine Sorgen mehr um das Seelenheil machen müssen, die sich letztlich mit Abtreibung, Genderpolitik irgendwie arrangiert haben und arrangieren und immer weniger Kante zeigen, dafür aber alles mit dem Mantel der gleichmacherischen Liebe, die zudem noch Gott in den Mund geschoben wird, zudecken. Diese Forderung müssen wir im Zusammenhang mit den politischen Gegebenheiten sehen, die eben nicht mehr auf christlichen Wertvorstellungen beruhen. Diese Forderung nach Abschaffung des Kreuzes kommt nicht aus heiterem Himmel und überraschend. Nicht Herr Schulz oder der Islam oder sonstwer sind schuld. Viele Christen haben sich von Jesus und seiner Strahlkraft immer mehr zurückgezogen und sind die breite Straße gegangen; denn mit weniger Gott im Leben lebt es sich scheinbar auch für viele, die sich Christen nennen, leichter; denn wir alle kommen ja in den Himmel, so wird uns vielfach gesagt. Warum also dann noch christliche Pflege der Seele?
    Schulz ist nur ein kleiner Teil des antichristlichen Gesamtpakets, welchen den Christen auch in Europa das Leben zunehmend schwerer macht! Christliche Werte sind mittlerweile rechtsradikal. Wer sich für die Famlie ausspricht, diskriminiert laut Mainstream andere Lebensweisen. Wer sich für Atreibung ausspricht und frei über Leben und Tod entscheiden will, greift auch die Freiheit und die seelische und körperliche Gesundheit der Frau an. Wer Kritisches zu einigen Islaminhalten sagt, gilt als islamophob, wer die Genderideologie insgesamt verwirft, hat politisch und gesellschaftlich ausgespielt. Ersatzreligionen wie Atheismus, Sozialismus, Gender- und Klimaideologie, drohen das Christentum abzulösen und die Anhänger dieser Ersatzreligionen haben keinerlei Skrupel, alte Symbole der Vergangenheit angehören zu lassen. Die Gegner der christlichen Lehre sind leider auch in den Kirchen und kochen da ihr politisches Meinungssüppchen in dem Bewusstsein, politisch richtig zu handeln und Jesus wird das schon verstehen.
    Aber es muss offensichtlich erst das Kind in den Brunnen fallen, bevor wir uns auf unsere christlichen Urwerte besinnen. Verlieren wir nicht die Hoffnung und den Mut. Das ist das Wichtigste in dieser Situation. Bauen wir auf den Dreieinen Gott und pflegen die Beziehung zu ihm. Wenige sind besser als keine.

  4. Eduard WErner sagt:

    Dass der SPD-Kandidat Schulz die Kreuze abhängen will, ist keine Überraschung. Hat er sich doch in Brüssel schon für die Gender-Ideologie ausgesprochen. Dazu passt nun die Entfernung der Kreuze aus allen öffentlichen Räumen. Das haben schon die Nationalsozialisten und die Kommunisten versucht und sind damit gescheitert. Wegen des Eintretens für das Kreuz wurden ungezählte Christen in Konzentrationslager und in den Archipel Gulag verschleppt. Und mit ihrem Opfertod haben viele von ihnen Zeugnis abgelegt für das letzlich unbesiegbare Kreuz. Herr Schulz, das Kreuz bleibt auf unseren Bergen, auf unseren Friedhöfen und auch in unseren Herzen – auch dann noch, wenn Ihre Ideologie längst vergessen sein wird.

  5. Helena sagt:

    Danke für ihr Statement, Herr Prof. Dr. Gindert. Sie sprechen mir ganz aus der Seele. Sie haben die Bedeutung des christlichen Kreuzes und die Bedeutung der christlichen Kultur für ein gedeihliches Europa vollkommen richtig erläutert. Dem gegenüber muss man sich vor Augen halten was die Ideologien des radikalen Atheismus, die wie sie schreiben seit der franz. Revolution derart gegen das Christentum vorgehen, an Verbrechen an der Menschheit mit ihren Ideologien zu verantworten haben. Das sollte man so an alle Mitbürger weitervermitteln, wenn mal wieder diskutiert wird über das christliche Kreuz, christliche Symbole und das Christentum.

    Die aus „moderner“ antichristlicher Stimmungsmache resultierende Aufhetzung zeigt auch schon in der Provinz ihre üblen Früchte, wenn wiederholt Kirchen,Kapellen, Gräber, Wegkreuze geschändet werden, sich gegenüber Christen bei Prozessionen oder Wallfahrten rücksichtslos verhalten wird.

    Das ist auch ein Ergebnis solcher „Demokraten“ und „Staatsbürger“ wie dieser Martin Schulz.

  6. kaiserin sagt:

    Christus wendet uns immer noch geduldig seine ganze Liebe , seine Güte, sein Heil und seine Herrlichkeit zu, aber das auch immer noch unter dem Zeichen des Kreuzes: Denn allein dieses Zeichen kann und wird die gesundeste Wurzel in Europa bleiben. Europa soll wieder „christlich“ gepflegt werden, um wieder aufblühen zu können…Die umwälzenden, revolutionären Gedanken anderer Gottesbilder sollten wir „Europäer“ friedlich und entschieden unbedingt aus unseren Seelen und Köpfen ( vor allem aus unserem so gut durch Märtyrerblut eingepflanzten christlichen Weinberg!) fernhalten…Denn IN HOC SIGNO VINCES!

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