Warum brauchte man so viele Wochen, die Terrormiliz IS in Deutschland zu verbieten?

Der Bundesinnenminister Thomas de Maiziere (CDU) hat am Freitag dem 12.9.2014 die Betätigung der Terrormiliz „Islamischer Staat“ IS in Deutschland verboten. Das kann jeder Bürger nur begrüßen. Denn wer diese Terrorgruppe ist, die sich nicht einmal scheut Kinder zu köpfen, weiss hierzulande nun wirklich jeder. Bereits im August hatten Anhänger von IS in Herford Jesiden mit Messern bedroht und in Berlin Marienfelde hatten teilweise bewaffnete IS-Anhänger ein Asylheim überfallen und einige Menschen schwer verletzt. siehe:
http://www.kath.net/news/47519
In Saarbrücken konnte allzulange die IS-Fahne ungehindert von einem Hause wehen. Viele Bürger, die den Beschluß des Bundesinnenministers durchaus willkommen heissen, fragen sich nun, warum es so viele Woche dauerte, bis man dieses Treiben hier in Deutschland endlich verboten hat. Müssen die demokratischen Mühlen wirklich so langsam mahlen angesichts der unbeschreiblichen Greueltaten dieser Terroristen, die den Namen Gottes für ihr möderisches Treiben missbrauchen und vor nichts zurückschrecken?
Und was wird nun geschehen, um diese Menschen schnell aus unserem Land zu entfernen? Und was wird mit den deutschen Mitläufern? Müssen wir nun damit rechnen, dass bis zum Ende der Legislaturperiode im Parlament über die rechtlichen Grundlage, die dieser neuen Situation gerecht werden, diskutiert wird, während IS in unserem Lande weiter intensiv im Untergrund seine „Mission“ betreibt und die geistesverwandten Salafisten mit ihrer Scharia-Polizei deutsche Strassen kontrollieren und eifrig „missionieren“? Wird man endlich statt des schulterklopfenden Dialogs sich wirksam damit beschäftigen, was in manchen Moscheen hierzulande so betrieben wird?
Gewiss besteht die überwiegende Mehrheit der Muslime in Deutschland aus friedlichen und rechtstreuen Bürgern, die in der überwiegenden Mehrzahl der Moscheen friedlich ihren Glauben bekennen aber auch hier muss man die Frage stellen, warum ihre Sprecher so lange gebraucht haben, sich laut und eindeutig von dieser inzwischen internationalen Miliz des Schreckens zu distanzieren.
Eines haben die ganzen Vorgänge allerdings bewirkt, nämlich dass viele Vertreter der Politik, der Medien und der Kirchen langsam wach werden und anfangen, sich mit den Inhalten der islamischen Religion zu beschäftigen und sehr viel gründlicher die Frage nach der Gewalt in ihr stellen. Papst Benedikt hat vor Jahren unter der Entrüstung der Medien diese Fragen zuerst angesprochen in seiner berühmten Regensburger akademischen Rede. Uns alle müssen wir fragen, warum wir so lange dazu gebraucht haben, uns mit dem Islam gründlicher zu beschäftigen. Wir werden uns hier an dieser Stelle noch öfter mit dem Islam auseinandersetzten, damit viele Inhalte dieser Religion mehr bekannt werden.
Was wir jetzt brauchen ist schnelles und entschlossenes Vorgehen aller Organe der Rechtspflege und der Legislative gegen die sich immer mehr ausbreitenden Aktivitäten islamistischer Gruppen sowie eine gründliche Aufklärung der Bevölkerung. Und von einer christlich geführten Bundesregierung, darf man wohl erwarten, dass sie sich mehr für die orientalischen Christen ins Zeug legt und für sie die Türen bei uns öffnet. Schließlich pfeiffen es die Spatzen von den Dächern, dass die Christen die meistverfolgte Religionsgruppe in der Welt ist.

Michael Schneider-Flagmeyer

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