PEGIDA – dazu einige politisch unkorrekte Fragen

Als die Demos, zu denen das Bündnis PEGIDA (Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes) aufruft, die 10.000er Marke erreichte, kamen Politiker und Medien des Establishments aus dem Tritt. Sie waren überrascht und fassungslos durch die anschwellende Zahl der Demonstranten, die man nicht pauschal in das Eck rechtsextremer Spinner abschieben konnte. Die Demonstranten schienen die Deutungshoheit der Politiker und Medien über die Vorgänge zu gefährden. Die Fassungslosigkeit der Politiker und Medien bewies, wie weit sie von dem, was die Menschen bewegt, entfernt sind. Nach einer „repräsentativen Umfrage sagen 58% der Befragten, sie hätten Angst vor einem zunehmenden Einfluss des Islam in Deutschland. Dieser Aussage schlossen sich auch 45,7% der Befragten mit Migrationshintergrund an“ (Kath.net 19.12.14).
Mit der PEGIDA-Bewegung stellen sich Fragen an die Politiker, die Medien und auch an die Demonstranten selbst.
Was bewegt Politiker? Die Gefahr des Machtverlusts!
Demos von 5-6000 friedlicher Bürger für das Leben und gegen Abtreibung, z.B. in Berlin oder solche in Stuttgart und Hannover gegen die Genderideologie und die Frühsexualisierung der Kinder in Pflichtschulen, an denen sich auch mehrere Tausende beteiligten, bringen Politiker nicht aus der Ruhe. Die Medien schweigen diese Demos tot, obwohl es im ersten Fall die Auflage des BVG gäbe, die geltende Abtreibungsregelung darauf zu überprüfen, ob sie die Abtreibungsziffern senkt und obwohl im zweiten Fall das vorrangige verfassungsmäßige Recht der Eltern auf Erziehung ihrer Kinder verletzt wird.
Die zunehmende Zahl der Nichtwähler bei Wahlen zum Europäischen Parlament, zum Bundestag und zu den Landtagen bringt die Politiker auch nicht aus der Fassung. Das ist nur dann der Fall, wenn eine neue Partei, wie die AfD auftaucht, die starken Zulauf bekommt und das Machtmonopol der etablierten Parteien gefährden könnte. Zu diesen zählen alle Parteien von der Union bis zur „Die Linke“, nicht aber die AfD, wie die Regierungsbildung in Thüringen zeigt.
Die PEGIDA hat ihre Forderungen in einem Positionspapier mit 19 Punkten aufgelistet. Welche sind davon mit dem Grundgesetz nicht vereinbar?

1. PEGIDA ist FÜR die Aufnahme von Kriegsflüchtlingen und politisch oder religiös Verfolgten. Das ist Menschenpflicht!
2. PEGIDA ist FÜR die Aufnahme des Rechtes auf und die Pflicht zur Integration ins Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland (bis jetzt ist da nur ein Recht auf Asyl verankert)!

3. PEGIDA ist FÜR dezentrale Unterbringung der Kriegsflüchtlinge und Verfolgten, anstatt in teilweise menschenunwürdigen Heimen!
4. PEGIDA ist FÜR einen gesamteuropäischen Verteilungsschlüssel für Flüchtlinge und eine gerechte Verteilung auf die Schultern aller EU-Mitgliedsstaaten! (Zentrale Erfas-sungsbehörde für Flüchtlinge, welche dann ähnlich dem innerdeutschen, Königsteiner Schlüssel die Flüchtlinge auf die EU-Mitgliedsstaaten verteilt) und für dessen konsequente Umsetzung!
5. PEGIDA ist FÜR eine Senkung des Betreuungsschlüssels für Asylsuchende (Anzahl Flüchtlinge je Sozialarbeiter/Betreuer – derzeit ca. 200:1, faktisch keine Betreuung der teils traumatisierten Menschen).
6. PEGIDA ist FÜR ein Asylantragsverfahren in Anlehnung an das holländische bzw. Schweizer Modell und bis zur Einführung dessen, FÜR eine Aufstockung der Mittel für das BAMF (Bundesamt für Migration und Flüchtlinge) um die Verfahrensdauer der Antragstellung und Bearbeitung massiv zu kürzen und eine schnellere Integration zu ermöglichen!
7. PEGIDA ist FÜR die Aufstockung der Mittel für die Polizei und GEGEN den Stellenabbau bei selbiger!
8. PEGIDA ist FÜR die Ausschöpfung und Umsetzung der vorhandenen Gesetze zum Thema Asyl und Abschiebung!
9. PEGIDA ist FÜR eine Null-Toleranz-Politik gegenüber straffällig gewordenen Asylbewerbern und Migranten!
10.PEGIDA ist FÜR den Widerstand gegen eine frauenfeindliche, gewaltbetonte politische Ideologie aber nicht gegen hier lebende, sich integrierende Muslime!
11. PEGIDA ist FÜR eine Zuwanderung nach dem Vorbild der Schweiz, Australiens, Kanadas oder Südafrikas!
12. PEGIDA ist FÜR sexuelle Selbstbestimmung!
13. PEGIDA ist FÜR die Erhaltung und den Schutz unserer christlich-jüdisch geprägten Abendlandkultur!
14. PEGIDA ist FÜR die Einführung von Bürgerentscheidungen nach dem Vorbild der Schweiz!
15. PEGIDA ist GEGEN Waffenlieferungen an verfassungsfeindliche, verbotene Organisationen wie z.B. PKK
16. PEGIDA ist GEGEN das Zulassen von Parallelgesellschaften/Parallelgerichte in unserer Mitte, wie Scharia-Gerichte, Scharia-Polizei, Friedensrichter usw.
17. PEGIDA ist GEGEN dieses wahnwitzige “Gender Main-streaming”, auch oft “Genderisierung” genannt, die nahezu schon zwanghafte, politisch korrekte Geschlechtsneutralisierung unserer Sprache!
18. PEGIDA ist GEGEN Radikalismus egal ob religiös oder politisch motiviert!
19. PEGIDA ist GEGEN Hassprediger, egal welcher Religion zugehörig!
„Wir müssen uns argumentativ mit den Themen der Bewegung auseinandersetzen“ hat der Bayerische Innenminister Joachim Herrmann gemeint (Augsburger Allgemeine Zeitung AZ 16.12.14) und er hat recht damit. Wenn aber der Bundesjustizminister Heiko Maas friedliche Bürgerproteste als „Schande für Deutschland“ bezeichnet und andere Politiker der Grünen, der Linken und der SPD friedliche Demonstranten beschimpfen und herabsetzen, zeigen sie nur, dass sie mit ihrem Latein am Ende sind und selbst Probleme mit den Grundrechten der Bürger, nämlich dem Recht auf freie Meinungsäußerung, auf Demonstrationsfreiheit etc. haben.
Die CSU war da zumindest cleverer. Ihr Generalsekretär Andreas Scheuer äußerte: „Es ist eine ungeheure Verunglimpfung, friedlich demonstrierende Menschen, die ihre Sorgen ausdrücken, als Schande für Deutschland zu bezeichnen“ (AZ 16.12.14). Auch die sonst so vorsichtige Bundeskanzlerin ließ sich zum Satz hinreißen: „In Deutschland gilt zwar die Demonstrationsfreiheit, aber es ist kein Platz für Hetze und Verleumdung von Menschen, die aus anderen Ländern zu uns kommen (AZ 16.12.14). Sie hätte besser das Positionspapier vorher anschauen sollen.

Die Medien: Wie unliebsame Vorgänge, die nicht dem Mainstream entsprechen, totgeschwiegen werden wurde bereits oben gestreift. Die Medien spielen sich gerne als Wächter der Freiheit und der Rechte der Schwachen und der „Kleinen Leute“ auf. Tatsächlich war ihre Berichterstattung von den Sorgen der Menschen abgehoben und staatskonform. Rasch merkten aber einige Medien, dass sie nicht auf der richtigen Woge schwammen. Das zeigt z. B. die AZ. So wechselte die Überschrift von einem Tag zum nächsten von „Schande für Deutschland“ (16.12.14) zu „Wo sich Unzufriedenheit Luft macht“ (17.12.14) und „Die Politik muss die Sorgen der Bürger ernst nehmen“ (17.12.14). Im Sinne von Selbstrechtfertigung der Berichterstattung ging es dann weiter: „Auch das Vertrauen in die Medien hat gelitten“ (20.12.14). Dabei wurde in einem Interview in der gleichen Ausgabe der AZ mit dem Professor für Medienwissenschaft Bernhard Pörksen versucht möglichst viel Boden wieder gut zu machen. Dieser Vorgang erinnert an Friedrich II. von Preußen, der nach einem Rechtsbruch, der ihm vorgehalten wurde, äußerte, ich werde immer genug Professoren finden, die mein Vorgehen rechtfertigen. Worum es in der Berichterstattung vielen Medien geht hat der Medienexperte Prof. Norbert Bolz so ausgedrückt: „Wenn man über Jahrzehnte die Praxis der Massenmedien beobachtet, dann weiß man…dass sie mit Moral gar nichts am Hut haben. Es geht auch nicht so sehr um Aufklärung, sondern um Skandale und Sensationen, um das Empörungspotential von Entscheidungen. Dieses Potential wird ausgebeutet. Das ist die Logik der Massenmedien.“
Fragen an PEGIDA
Das Bündnis PEGIDA tritt u.a. für ein christliches Abendland ein. In Punkt 13 der Forderungen des Positionspapiers, steht: „PEGIDA ist für die Erhaltung und den Schutz unserer christlich-jüdisch geprägten Abendlandkultur!“
Was versteht PEGIDA unter „Christlichem Abendland“? Was heißt das für die Gestaltung der Gesellschaft und auch für die Demonstranten und Organisatoren persönlich und konkret? Ist damit gemeint, dass christliche Wertvorstellungen im öffentlichen Raum, in der Politik und in der Gesetzgebung, z.B. hinsichtlich Familie, Lebensschutz (Abtreibung, Gentechnologie, Euthanasie beachtet werden sollen? Oder sind das nur Parolen, die PEGIDA plakativ vor sich herträgt? Wenn diese Positionen glaubwürdig sein sollen, dann müssen sie auch im persönlichen Bereich Geltung haben. Lassen die Demonstranten, die ein christliches Abendland erhalten wollen, ihre Kinder taufen und sie im christlichen Geist erziehen? Versuchen sie selber einen christlichen Lebensstil zu führen? Peter Scholl-Latour hat einmal geäußert: „Er fürchte nicht die Stärke des Islam sondern die Schwäche des Christentums“.
Die Demonstranten sprechen sich gegen eine Überfremdung unseres Landes durch Einwanderung und Asylanten aus. Hier ist zunächst zwischen Flüchtlingen, die in ihren Heimatländern an Leib und Leben bedroht sind und den Einwanderern, die aus wirtschaftlichem Interesse nach Deutschland gehen und auf Dauer bleiben wollen zu unterscheiden. Im ersten Fall gilt die Asylpolitik. Wenn Asyl missbraucht wird, ist dagegen einzuschreiten. Im zweiten Fall hat die Gemeinschaft das Recht zu fordern, dass die ständig Bleibenden bereit sind, sich zu integrieren. Es kann keinen Staat im Staat geben. Für die, die hier bleiben wollen gilt das Grundgesetz, nicht eine Form der Scharia.
Deutschland ist ein Einwanderungsland geworden. Das hat sich seit Jahrzehnten in den niedrigen Geburtenzahlen abgezeichnet. Dass es dazu kam, ist auch eine Frage an Politiker, an die Medien und an die Demonstranten. Den Politikern und auch den Medien musste die Situation bewusst geworden sein. Der renommierte Bevölkerungswissenschaftler Herwig Birg hat kürzlich in Berlin sein Buch mit dem Titel „Die alternde Republik und das Versagen der Politik“ vorgestellt. Er hat dabei auf die Zusammenhänge von Demographie und ihre gesellschaftliche Auswirkung wegen der Versäumnisse der Politiker hingewiesen. Haben sich die Politiker für die drohende demographische Entwicklung interessiert? Die drei Lehrstühle an deutschen Universitäten für Bevölkerungsforschung und Bevölkerungssoziologie wurden aufgelöst. Dafür haben wir in den letzten Jahren 173 Lehrstühle für Genderpolitik eingerichtet.
Von europäischen Ländern wissen wir, dass sich die Förderung der Familie auch auf die Bereitschaft Kinder aufzunehmen und aufzuziehen auswirkt. In Deutschland haben wir eine forcierte Kitapolitik und ein Abwertung der häuslichen Kindererziehung. Die Auswirkungen der Kinderarmut auf das Rentensystem, die gesetzliche Kranken- und Pflegeversicherung sowie auf die Generationengerechtigkeit zeichnen sich schon heute ab.
Haben sich die Demonstranten, die über eine Überfremdung unseres Landes besorgt sind, schon einmal gefragt, ob sie nicht selber dazu beigetragen haben? Das mag ja politisch völlig unkorrekt sein, aber das Problem der fehlenden Kinder kann nicht durch noch so gut gemeinte Parolen wegdemonstriert werden.

Hubert Gindert

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10 Antworten auf PEGIDA – dazu einige politisch unkorrekte Fragen

  1. Johannes Meister sagt:

    Auf den Demonstrationen von PEGIDA wird ja regelmäßig „Lügenpresse“ skandiert. Die „Staatspresse“ oder auch „Regierungspresse“ sind im Prinzip alle „Lügenpresse“mit Ausnahme von u.a. „Russia Today“. Auf der Mediathek des NDR sind 45 Minuten lang Interviews von einer Pegida-Demonstration zu sehen und zu hören – nicht geschnitten! (http://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2014/PEGIDA-ROH-2,panorama5344.html) Dies anzusehen verschafft einen guten Eindruck, trotz des RTL-Mitarbeiters, der sich als Demonstrant ausgibt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Herr Prof. Gindert vor dem Verfassen seines Artikels diese Interviews gesehen hat! – Und nun schaltet auch noch das Forum deutscher Katholiken in eben dieser „Regierungspresse“ , in diesem Fall in der „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“ vom 28. Dez. eine große Anzeige und wirbt für ihr Anliegen und bittet um Spenden!
    Ist dies Dialektik auf „katholisch“?

    • Michael Schneider-Flagmeyer sagt:

      Der Artikel wurde vor Erscheinen der NDR-Sendung geschrieben. Die NDR-Sendung wurde inzwischen von mir gesehen und ich glaube, dass diese neue Praktik der einmal wirklich objektiven Berichterstattung eine Reaktion auf die letzten Wahlen und die ständig ansteigenden Zahlen bei PEGIDA und AfD zurückzuführen ist. Trotzdem ist es sehr zu begrüßen, zeigt die Sendung doch, dass bei einigen Medien, Politikern und Kirchenleuten ein gewisses Umdenken eingesetzt hat und man sieht, dass man sich mit den angesprochenen Problemen und und den Sorgen der Bürger jenseits von allem Parteidenken und jeder Ideologie auseinandersetzen muss, anstatt zehntausende Demonstranten und hunderttausende Wähler einfach in die rechte Ecke in Nähe des Faschismus zu schieben. Ich hoffe sehr, dass sich das fortsetzt. Jüngere Generationen sind in Deutschland einfach nicht mehr gewöhnt, dass zu einem demokratischen System ein demokratisches Spektrum von konservativ bis links gehört, wie das in den meisten Ländern der EU so ist. Ich selbst habe vor über 20 Jahren (natürlich mit vielen anderen) schon geschrieben, dass uns bei dem fehlenden deutschen Nachwuchs diese Porbleme sozial und politisch einmal um die Ohren fliegen werden. In dem Artikel von Hubert Gindert werden durchaus auch kritische Anfragen an PEGIDA gestellt. Schließlich haben wir in den letzten Jahrzehnten zigmillionenfach unsere Zukunft gesetzwidrig aber starffrei abgetrieben. Gerade hat Hans-Werner Sinn, der zu den „Wirtschaftsweisen“gehörte, eine Zuwanderung von 32 Millionen gefordert. Die sich daraus ergebenen Probleme beginnen gerade erst einem noch kleinen Teil der Bevölkerung bewusst zu werden.
      Was die genannte Annonce in der FAZ betrifft, so ist dem Artikel von Hubert Gindert nicht zu entnehmen, dass das Forum Deutscher Katholiken sich mit allen vorgetragenen Parolen auf den PEGIDA-Demonstrationen identifiziert.
      Aber besonders bemerkenswert, fand ich an dem NDR-Video, dass minutenlang ein Schild mit der Forderung „Stoppt die GEZ“ gezeigt wurde. 🙂

    • Benno sagt:

      Sehr geehrter Herr Meister,

      verzeihen Sie mir das etwas flapsig klingende: Na und ? als Entgegenung auf Ihre Frage nach der „katholischen Dialektik“.
      Selbst wenn auf den Pegida – Demonstrationen „Lügenpresse“ skandiert wird,
      selbst wenn einige der Teilnehmer nicht klar und analytisch artikulieren können warum sie denn nun dort teilnehmen….was sagt das aus ?
      Es wäre ein Kinderspiel, den Spiess einmal umzudrehen und ausgesuchte Gegendemonstranten suggestiv zu befragen, um das Ergebnis zu produzieren, dass dort ahnungslose, linksverblendete Individuen unterwegs sind, für die jeder ein „Nazi“ ist, der sich Sorgen um sein Land macht.
      Warum sollte ich nicht eine Anzeige in der FAZ schalten und gleichzeitig bei der Dämonisierung der Pegida nicht mitmachen ?
      Das erschliesst sich mir nicht.
      ALLE neuen Bewegungen leiden an „Kinderkrankheiten“, bei allen Bewgungen finden sich Menschen, deren Hauptgeschäft nicht die druckreife Analyse von gesellschaftlichen Zuständen ist.
      Ich jedenfalls bin froh, wenn auch Dachdecker und Bäcker, Krankenschwestern und Rentner, Verkäuferinnen und Arbeitslose ihren Unmut äussern dürfen über Dinge die sie täglich sehen und erfahren, ohne dass sie gleich von mehr oder weniger zynischen Journalisten vorgeführt werden.
      WIR dürfen die Pegidabewegung nicht den WIRKLICH Rechtsradikalen überlassen, und über die Probleme, um die es geht, muss ein ernsthafter, seriöser, breiter Diskurs stattfinden.
      Das sollte meiner Meinung nach die Lehre aus den Ereignissen sein.
      Abgrenzung, Ausgrenzung, Schaffen von Fronten….sind nicht zielführend.
      Mit Herz und Verstand die Probleme anpacken, das macht Sinn.
      Persönlich habe ich mir vorgenommen, 2015 mich in der Freiwilligenarbeit für Flüchtlinge zu engagieren, was ich nicht im Gegensatz zu einer wachsamen Beobachtung der Islamisierung sehe, gegen die ich auch demonstrieren würde, wenn das Thema, hoffentlich, von immer mehr „vernünftigen“ Leuten
      in den Blick genommen wird und die „Dumpfbacken“ von links und rechts sich nach und nach zurückziehen, weil sie weder Antworten noch Lösungen haben.

      Ein gutes Neues Jahr und Gottes Segen !

      • Gabriele Czempiel sagt:

        Sehr geehrter Benno,
        Sie sollten nicht warten, bis sich “ “Dumpfbacken” von links und rechts sich nach und nach zurückziehen“ oder gehen Sie auch zu keiner politischen Wahl?
        Bitte bedenken: Politik ist in der (noch teilweisen) Demokratie immer ein Kompromiss. Wenn wir nicht diejenigen unterstützen wollen, mit denen wir am meisten Gemeinsamkeiten haben, müssen wir einen „eigenen Verein“ aufmachen. Wenn wir nur warten, bis jemand 100%-ig das sagt, was ich auch meine, dann werde ich lange warten und unterstütze in der Zeit meine politischen Gegner.
        Freundliche Grüße aus dem leider rot-grünen (gab im Tuschkasten schon immer braun) Berlin

  2. KH sagt:

    Was steckt nur hinter dem Verhalten unserer Politiker, Medien und auch die der Bischöfe?
    Was ist das Ziel ? Wohin wollen sie uns drängen?
    Dieses Verhalten ist doch nicht normal. Von wem werden sie unter Druck gesetzt oder erpresst?

    • Benno sagt:

      Meiner bescheidenen Ansicht nach haben sich Politiker und Medien selbst in eine Falle hineinmanövriert. Seit Jahren gelten die Gesetze der „politischen Korrektheit“, niemand und nichts ( ausser der katholischen Kirche, Israel und allem was rechts von der CDU ist) darf kritisiert werden….und alles und jeder/s
      was „irgendwie anders“ ist wird gefeiert und gepusht ( Schwule, Lesben, Conchita Wurst, Bisexuelle, alles was „bunt“ und „schräg“ ist soll man ganz toll finden, weil man sonst mindestens spiessig, eigentlich aber NAZI ist)
      Wann genau dieser Wahnsinn begonnen hat und wie es ihm gelungen ist so viele Hirne von Entscheidungsträgern zu vergiften, darüber wird es sicher mal soziologische Studien geben. Ich weiss es nicht.
      Da nun der Islam und die Muslime ja auch „anders“ sind und viele Muslime
      ( NEIN; NICHT ALLE !!!!) zu raschem Beleidigtsein und Aggressivität neigen,
      erscheinen sie als besonders schützenswert in den Augen der übereifrigen politisch Korrekten.
      Und wer deren Spiel nicht mitspielt ist ein Nazi, egal ob er italienischer Katholik ist, der Zwangsehen bei türkischen Nachbarn ablehnt, egal ob er russischer Jude ist, der zu Israel steht, egal ob er einfach nur ein Buch vorsichtig kritisiert, in dem unentwegt zum töten aufgefordert wird und in dem die Frau als minderwertiges Wesen herabgewürdigt wird: ALLES NAZIS.
      Ich kenne das Kraut gegen diese Geisteskrankheit nicht, aber es soll bitte ganz rasch wachsen.
      Es ist ja richtig, dass es bei den Pegidaleuten schlichte und tumbe Gemüter gibt, wohl auch Leute, die generell etwas gegen „Ausländer“ haben, aber die überwiegende Mehrheit macht sich berechtigte Sorgen um unser Land.
      Die Art und Weise, wie hier eine breite Bewegung, die ihre demokratischen Rechte nutzt, diskreditiert wird, ist infam und zutiefst demokratiefeindlich.
      Das gehört sich nicht, das ist ganz ganz schlechtes Benehmen und zynische Verachtung des „Wahlviehs“.
      Wer hier und heute allen Ernstes die schleichende Islamisierung Europas leugnet, ist in meinen Augen entweder sehr dumm und uninformiert,
      oder aber Kumpan einer brandgefährlichen, religiös verbrämten Ideologie.
      Vielleicht haben wir Christen die frohe Botschaft nicht laut genug verkündet,
      da fasse ich mir gerne an den eigenen Arsch ( wie man bei uns in Westfalen sagt). Schon der kluge und weitsichtige, in diesem Jahr verstorbene Peter Scholl – Latour meinte einmal, nicht der Islam sei zu stark, sondern das Christentum zu schwach. Eine Aufforderung an uns alle.

    • barbara sagt:

      Leider ist klar, nichts passiert zufällig, alles ist geplant. Was sich heute „Political correctnes“ nennt ist bewusste Gesinnungsdiktatur der Politik.

      Ich fürchte auch einiger Kirchenmänner, vielleicht haben sie Angst, dass die dicken Pfründe der deutschen Kirchensteuer wegbrechen könnten. Diese brechen aber sowieso weg, die „Alten“ sterben aus und die „Jungen“ verdienen nur über befristete Verträge und so wenig, dass sie kaum Kirchensteuer zahlen und die „Mittelalterlichen“ benötigen jeden Cent für die Familie.
      Ich jedenfalls würde meine Kirchensteuer freiwillig nur Priestern wie dem Hl.Pfarrer von Ars geben und Bischöfen, wie Bischof von Galen, Bischof Dyba und Päpsten wie dem Hl. Papst Pius X.
      Auf das wir nie politically correct werden.

  3. Benno sagt:

    Jedem Satz von Herrn Klupp kann ich beipflichten.
    Aus Frankreich sind im Jahre 2013 annähernd 5.000 Juden nach Israel ausgewandert,
    um den permanenten Übergriffen durch Muslime zu entgehen.
    Im Sommer diesen Jahres hörte man auf deutschen Strassen Parolen wie : „Hamas, Hamas, Juden ins Gas“ anlässlich propalästinensischer Demonstrationen.
    Es waren Muslime und keine Neonazis, die sich mitten in Deutschland „trauten“, solche unfassbaren Äusserungen lautstark und ungehindert zu tätigen.
    Jede Woche dürfen Salafisten in deutschen Einkaufszonen ungehindert Propaganda machen, obwohl längst bekannt ist, dass schon etliche Djihadisten für die barbarischen Machenschaften des Islamischen Staates durch eben jene Salafisten rekrutiert wurden. Also Leute, die morden, köpfen, kreuzigen, vergewaltigen, versklaven, rauben, vertreiben im Namen Allahs und seines Propheten.

    Es macht mich fassungslos und traurig, wenn ich ansehen und anhören muss, wie Politiker und Medien die Pegidabewegung kriminalisieren und dämonisieren und gleichzeitig den Islam verharmlosen.

    Man stelle sich mal eine einzige Minute lang vor, es gäbe irgendwo auf der Welt eine
    Bewegung namens „Christlicher Staat“, deren Anhänger so agieren würden wie der ( oder die) IS. Und man stelle sich vor, der Papst und die Bischöfe würden dazu schweigen, oder hin und wieder lapidar sagen: „Das hat mit dem Christentum nichts zu tun“.
    Nein, das wäre , Gott sei Dank, undenkbar.

    Warum werden alle Pegidademonstranten pauschal beleidigt und ausgegrenzt, sogar von Bischöfen ?! Welche Angst muss den Spitzen in Politik und Gesellschaft im Nacken sitzen, dass sie eine Bewegung in den Dreck zu ziehen, in der sich sicher auch zwielichtige Typen tummeln, deren Gros aber auf ganz reale, nachweisbare, täglich zu beobachtende Probleme hinweist ?!

    Was ist los im Land ?!

    • barbara sagt:

      Nun, die Medien werden schlicht überflüssig gemacht, denn eine „Lügenpresse“ will niemand lesen und auch nicht bezahlen. Deshalb wehren sich die Medien so.
      Ich habe mein Abo der Lügenpresse schon vor über 10 Jahren gekündigt,denn die Informationen, die ich suche fehlen, die Berichtertstattung über alle möglichen Dekadenzen in Deutschland finde ich abstoßend und der Rest ist einseitig und verdreht.
      Und viele Kirchenmänner,ja? Manche glauben, dass die Bürger dumm sind und nach und nach nach Aufklärung schon „richtig verstehen würden“.
      Für den Überblick muss man sehen, dass einfach ein großer geistlicher Kampf herrscht zwischen der Seite des Lichts und der Seite der Finsternis, dies zeigt sich dann auch in der Welt.
      Beten hilft immer

  4. Herbert Klupp sagt:

    Der Schlüssel zu allen Fehlentwicklungen ist die Tabuisierung jedweder Islamkritik. Seit 2001 verharmlosen die großen Medien, vereint mit medial auftretenden Politikern, unisono den Islam. Je mehr es sich herumspricht, daß der Koran brandgefährliche Aufforderungen zum Töten enthält, desto konsequenter unterbinden sie diesbezügliche Diskussionen. Je öfter tiefgläubige Muslime unter Anrufung Allahs morden, sich sogar in der gläubigen Hoffnung auf das versprochene Paradies selber in die Luft sprengen, desto intensiver verbreiten sie die Stereotype „das hat mit dem Islam nichts zu tun“ und „Islam ist Frieden“. Je deutlicher die kriegerischen Aktionen der Islamisten dem Vorbild des Propheten Mohamed nacheifern, desto manipulativer reagieren die Medien und tabuisieren jede Kritik am Religionsgründer und am Koran. Sie lassen Islamkritik konsequent nicht zu. Einen ehrlichen öffentlichen Diskurs auf diesem Gebiet gibt es nicht. Wer dennoch Islamkritik übt, wird nicht als „Kritiker“ dargestellt, sondern als „Islamfeind“ denunziert, und dann auch, in einer abgestuften Verleumdungsorgie, als „Islamhasser“, „Menschenfeind“, „gewaltbereiter Rechtsextremist“, „Ausländerhasser“, sodann als „Rassist“ und schließlich – die finale Keule – als „Nazi“ verunglimpft. In den großen öffentlich-rechtlichen Medien kommt das Wort „Islamkritik“ praktisch nicht vor, weil sie die Menschen glauben machen wollen, daß man den Islam garnicht kritisieren kann. Auf jeden Islamkritiker, der es dennoch einmal kurz in die großen Medien geschafft hat – das ist in der Regel nur möglich, wenn er persönlich einen Migrationshintergrund hat, und er bezahlt es oft genug mit Morddrohungen und einem Leben unter Polizeischutz – kommen hundert Islambefürworter und -hofierer, die dann ausführlichst ihre Schönfärbereien darlegen dürfen. Aber langsam wachen die Menschen auf. Sie erkennen die verlogene mediale Systematik der Islamverharmlosung. Sie erkennen, wie unsere großen Medien gleichsam zum Paten des Islam geworden sind, und zum Biedermann, der dem Brandstifter immer nur hündisch schmeichelt, und wie sie mit Methoden von „1984“ alle Kritik niederhalten wollen. Deshalb war jetzt PEGIDA notwendig geworden. Die große Lüge „das hat alles nichts mit dem Islam zu tun“ wird überführt werden, einfach, weil am Ende die Wahrheit siegt. Siehe „1989“.

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