Friedlicher Islam?

Im Folgenden veröffentlichen wir einen Leserbrief, den Dr. Eduard Werner aus Andechs an den Münchner Merkur gesendet hat, der aber totz wiederholter Bitte vom Merkur nicht veröffentlicht worden ist. Der Leserbrief ist um den letzten Satz ergänzt.

Herr Berntamer nennt als Beispiel für den angeblich friedlichen Islam die Eroberung Andalusiens durch die Moslems. Die Moslems hätten die Christen 300 Jahre lang toleriert.
Stimmt. Die Christen durften 300 Jahre lang die Arbeitssklaven und die Bordelldamen stellen.
Die so genannten Harems waren riesige Zwangsbordelle der moslemischen Herren.
Weiter behauptet Herr Berntamer, die Christen hätten sich immer als die Intoleranteren beim Zusammentreffen mit den Moslems erwiesen. Stimmt auch. Sie haben sich nämlich immer gewehrt, wenn sie überfallen wurden. Da sie durch die rücksichtslose Eroberung Andalusiens gewarnt waren, haben sie die Eroberer 732 mit Karl Martell in Südfrankreich zurückgeschlagen. Das haben sie auch 883 in Italien getan, nachdem die Moslems das Kloster Monte Cassino niedergebrannt hatten. Im Jahre 1480 haben die Türken die Stadt Otranto in Italien erobert und 800 Männer enthauptet, weil sie sich weigerten, Moslems zu werden. Frauen und Kinder gingen in die Sklaverei. Als eine riesige türkische Flotte 1571 Europa bedrohte, haben sich die angeblich intoleranten Christen mit Don Juan de Austria bei Lepanto siegreich gewehrt. Das haben auch die Österreicher und Polen 1683 bei Wien geschafft. Und das mit schier unvorstellbaren Verteidigungsanstrengungen. Verteidiger sind nur in den Augen der Angreifer intolerant. Oder kennt Herr Berntamer ein christliches Heer, das je ein moslemisches Heiligtum wie Mekka oder Medina erobert hätte? Aber umgekehrt haben Moslems christliche Heiligtümer mit Jerusalem, Bethlehem und Konstantinopel erobert. Was wäre aus Europa geworden, wenn sich die Christen damals nicht gewehrt hätten?
Im Koran ist der Frieden als ein Zustand gekennzeichnet, in dem alle Menschen den Islam angenommen haben oder sich dem Islam unterworfen haben.

Print Friendly
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

5 Antworten auf Friedlicher Islam?

  1. Ben Wilmes sagt:

    Es ist allerhöchste Zeit, dass der Islam endlich ohne Tabus, mit wissenschaftlicher Gründlichkeit und Redlichkeit, ohne falsche „Rücksichtnahme“, aber auch ohne unterschwellige Feindseligkeit gegenüber seinen Anhängern im Ganzen, betrachtet wird.
    Wieviele Terroranschläge im Namen Allahs und Mohammeds braucht es eigentlich noch, bis das passiert ?
    Jeden Tag Schreckensmeldungen der barbarischsten Art ( IS und Boko Haram sind nur die Spitze des Eisbergs), und jeden Tag das Mantra deutscher Politiker: Das hat nichts mit dem Islam zu tun. Da kann man manchmal nur ratlos danebenstehen und den Kopf schütteln.
    Vor allem aber dann, wenn solche Politiker, ohne selbst je den Koran gelesen zu haben, sich über Islamwissenschaftler, Arabisten, Orienthistoriker, Exmuslime, Christen und Juden in islamischen Ländern…..erheben und sich für kompetenter halten. Da paaren sich dann Unwissenheit und gefährliche Appeasementpolitik zu einer brandgefährlichen Mischung.
    Ich will in dem Zusammenhang gar nicht mal von „Schande“, hassenden und kalten Herzen reden. Das ist unchristliches Vokabular von Merkel, Maas und Co., auf dieses Niveau sollten diejenigen, die aus Liebe zum Leben über den Islam aufklären wollen, nicht herabsinken.
    Aber ich gestehe es, manchmal packt mich ein heftiger Zorn wenn ich beobachte, wie unverantwortlich mit diesem Thema oft umgegangen wird.

  2. Mathias Wagener sagt:

    Das ist ein sehr gut fundierter Artikel, der nicht zerredet werden kann. Leider finden sich viel zu viele Entschuldigungen bei Politikern für das Geschehen nicht nur dieser Tage. Es müßten doch Erkenntnisse in dem weiteren Umgang erfolgen. Auch der immer wieder beschworene friedliche Islam müßte sich einmal manifestieren.

  3. KH sagt:

    Ein sehr guter Beitrag. Danke!
    Ich finde, noch schlimmer als die moslemischen Eroberer sind unsere eigenen Leute, die sich, angefüllt mit Haß auf das Christentum, mit aller Macht als Türöffner für diese betätigen. Diese Leute sollten zuallererst Ziel unseres Protestes und Widerstandes sein. Und wir Katholiken sollten einig und kämpferisch sein in diesem Widerstand zusammen mit unseren Bischöfen (ist dies ein frommer Wunsch?)

    Herr Michael Hesemann gibt auf seiner Facebookseite in einem Brief an den OB von Düsseldorf eine gute Zusammenfassung über die moslemische Eroberung Spaniens, in dem er die Lüge von den sogenannten „drei Kulturen“ zurechtrückt.

    https://www.facebook.com/michael.hesemann/posts/10152875897077270

    • backinchurch sagt:

      KH sagt: „… unsere eigenen Leute, …, angefüllt mit Haß auf das Christentum…“
      Dies scheint mir (auch) ein wesentlicher Aspekt des Appeasements der vorherrschenden Politik und Medien gegenüber der sog. Islamisierung der westlichen Gesellschaft zu sein.
      Aber ist es nur Haß? Ist es – These – vielleicht Angst davor, dass Jesus doch auferstanden ist, tatsächlich Gottes Sohn ist, die 10 Gebote doch Gottgegeben sind? Und das am Ende tatsächlich sowas wie ein „jüngstes Gericht“ droht?
      Von „Himmel und Hölle“ hat man ja schon gehört…
      Und wenn es doch einen christlichen Gott geben sollte, müsste der eine oder andere vielleicht sein Leben neu justieren … ?
      Das aber will unsere gottvergessene Gesellschaft nicht wahrhaben bzw. verdrängt die Auseinandersetzung – auch ganz individuell.
      Dann lieber den Islam „hoffieren“, den der dort verkündete „Gott“ ist der westlichen Wertegemeinschaft in der Tat fremd.

  4. Herbert Klupp sagt:

    Eine sehr gute geschichtliche kurze Aufarbeitung der Begegnung mit dem Islam. Dr. Eduard Werner hat das äußerst kompakt und prägnant beschrieben. Ginge man auf die „Theologie“ des Islam ein, auf den Koran usw, würde sich ein ähnlich niederschmetterndes Bild ergeben. Von der Sache her sind sich alle Kenner wohl einig: der Islam ist ein Machtsystem. Die interessanteste Bemerkung findet sich jedoch am Anfang des Artikels. Solche Klarstellungen, Klartext, WERDEN NICHT GEWÜNSCHT in der deutschen (gleichgeschalteten?) Medienlandschaft. Diejenigen, die stets Ausgrenzung anklagen und Diskussionen fordern, betreiben knüppelhart die Ausgrenzung Andersdenkender und verweigern jede Diskussion.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*