Verbrechen scheut das Licht

Sterilisationskampagnen gegen Frauen durch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und das Kinderhilfswerk der UNO (UNICEF).
Die Jahrzehnte nach dem 2. Weltkrieg werden auch als die Epoche der Entkolonialisierung bezeichnet. Es waren vor allem Länder in Afrika und Asien, die damals ihre politische Unabhängigkeit von den Kolonialmächten England, Frankreich, Belgien, den Niederlanden und Portugal bekamen. War damit die Zeit der Abhängigkeit und Unterdrückung für diese Länder vorbei? Keineswegs! Denn diese Länder waren häufig politisch instabil und in ihrer wirtschaftlichen Entwicklung zurückgeblieben. Was sie vielfach hatten, waren wertvolle Rohstoffe und Menschen. Um Wirtschaftshilfe von den Industrieländern zu erhalten, zahlten sie ehemaligen Kolonialmächten einen hohen Preis: Politisches Wohlverhalten und Zugeständnisse für die Ausbeutung der Rohstoffe, manchmal ohne Rücksicht auf Ökologie und Umwelt. Die schlimmste Form des Kolonialismus hat mit den Menschen unmittelbar zu tun, z.B., wenn Wirtschaftshilfen mit Verhütungsauflagen unter dem Tarnbegriff „reproduktive Gesundheit“ gekoppelt werden. Ein besonders schlimmer Fall einer versuchten Massensterilisation an 2 Mio. Frauen, ohne deren Wissen, in Kenia dokumentiert die Zeitschrift „Medizin und Ideologie“ (4/2014, S. 32/33). Die katholische Kirche in Kenia hat dieses Verbrechen aufgedeckt. Die Zeitschrift berichtet:
„WHO und Unicef versuchten geheime Massensterilisierung in Kenia (Nairobi). WHO und UNICEF wollten in Kenia heimlich mehr als zwei Millionen Frauen zwangssterilisieren, ohne dass die betroffenen Frauen etwas davon gewusst hätten. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und das angebliche Kinderhilfswerk Unicef forcierten im ostafrikanischen Land ein Anti-Tetanus-Programm. Unter dem Vorwand, die Frauen gegen die Infektionskrankheit Tetanus zu schützen, sollte der Impfstoff in Wirklichkeit der Sterilisierung der Frauen dienen … Die westlichen Medien schweigen sich über die angeblich harmlose, in Wirklichkeit jedoch barbarische Impfung aus, die Millionen Frauen ohne ihr Wissen um die Möglichkeit bringen sollte, schwanger zu werden. Bereits 1972 und 1992 hatte die WHO mit einem großangelegten Programm Massen¬sterilisierungen versucht. Beide Male waren die Aktionen getarnt worden, wie nun auch 2014. Dieselben Geheimprogramme zur Fertilitätszerstörung wurden in den 90er Jahren von der UNO auf den Philippinen, in Mexiko und Nicaragua durchgeführt. Die ‚Sponsoren‘ waren immer die WHO und UNICEF.“
Unter humanitären Überschriften sammeln WHO und UNICEF Spenden. Wozu diese Gelder verwendet werden können, ersehen wir aus dem oben beschriebenen Beispiel. Es ist Pflicht aller Menschen, denen menschlicher Wert und Würde noch Anliegen sind, solchen Formen des Neokolonialismus und der Ausbeutung von Armut und Hilflosigkeit entgegenzutreten.

Hubert Gindert

Dieser Beitrag erscheint auch in der katholischen Monatszeitschrift “Der Fels” im Märzheft. Probehefte dieser Zeitschrift können angefordert werden unter der Telefonnummer 08191-966744 oder per E-mail: Hubert.Gindert@der-fels.de

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