Auf dem rechten Auge schwachsichtig und auf dem linken schon blind.

Am 17. März hatte Michael Kraske in der Online-Ausgabe des Magazins „Cicero“ eine fatale Toleranz für Neonazis beklagt und gleichzeitig behauptet, dass Pegida den völkischen Rassismus wieder diskursfähig gemacht habe. Ihm wurde im Kommentarbreich zwar heftig widersprochen (auch von mir), aber ganz von der Hand ist es nicht zu weisen, dass man den Neonazis zu zaghaft entgegentritt. Vor zwei Jahren fand auf dem Großen Markt in meiner Stadt Saarlouis direkt vor der Ludwigskirche während der Vorabendmesse eine lautstarke Demonstration der Neonzis statt, während ausgerechnet ein fassungsloser polnischer Priester die Messe zelebrierte. Die Geschmacklosigkeit des Zeitpunktes und des Ortes war verschuldet durch das SPD-geführte Landratsamt, das zu diesem Zeitpunkt an diesem Ort die Nazi-Demo genehmigt hatte, während der SPD-Oberbürgermeister herbeieilte und den polnischen Priester und die Gemeinde um Verzeihung bat.
Zweifellos hat spätestens der NSU-Prozess offengelegt, dass die Behörden auf dem rechten Auge den grauen Star haben. Dem muss aber sofort hinzugefügt werden, dass sie und größte Teile der Politik und Medien auf dem linken Auge den „grünen“ Star haben. Und das ist weitaus schlimmer; denn der grüne Star erhöht den (Augen)Innendruck und führt oft trotz Behandlung zur Erblindung, während der graue Star wesentlich besser zu behandeln ist.
Der geneigte Leser versteht, was hier gemeint ist.
Genau einen Tag nach Erscheinen des Artikels von Kraske im Cicero, wurde sein Artikel in Frankfurt bei der Eröffnung der EZB durch die linksextreme Blockupy ad absurdum geführt und unsere hier gestellte „Augen-Diagnose“ auf im wahrsten Sinne des Wortes verheerende Weise bestätigt, nämlich das, was wir Christen und besonders wir Katholiken schon seit Jahren erdulden müssen: Den immer brutaler werdenden Terror von links, der aus Teilen der SPD, vor allem aber der Partei der Linken sowie von Teilen der Grünen gestützt bzw. mit Sympathie gefördert wird.
Im Cicero-Interview machte der Sprecher von Blockupy dreist die Polizei in Frankfurt verantwortlich und erklärte, dass Autonome und Antifa Teil ihres Bündnisses seien, „und das ist auch gut so“. Siehe das Inerview hier:
http://www.cicero.de/berliner-republik/autonomen-randale-bei-blockupy-sie-sind-teil-des-buendnisses-und-das-ist-auch-gut
Heute am 21.3.2015 schrieb der Philosoph Alexander Grau im Cicero-Online eine gesalzene Philippika gegen die rasant sich terrorartig ausbreitende Gefahr des Linksextremismus. Dieser Gefahr waren gerade heute die Demonstrierenden, 2.400 Menschen darunter Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, in Stuttgart bei ihrem Protest gegen die totalitär aufgedrückten Gender-Pläne der baden-württembergischen rot-grünen Landesregierung zur Sexualisierung der Kinder in den Schulen ausgesetzt. Alexander Grau hat die Gefahr, die wir schon lange sehen und öffentlich machen, in seinem sehr zu empfehlenden Artikel mit drastischen Worten beim Namen genannt und mit intereassanten Informationen versehen und ausgerufen: Es reicht! Wir verlinken diesen wichtigen Beitrag hier:
http://www.cicero.de/berliner-republik/linksextremismus-deutschland-linksextreme-spielen-revolution-die-politik-redet-es
Was sollen wir Christen angesichts dieser zunehmenden Gefahr tun? Man kann es nicht oft genug sagen. Wir müssen viel mehr beten; denn alle wirklich gläubigen Christen sollten doch nun wirklich wissen, dass Gott auf unser Flehen reagiert. Aber wir sollen auch handeln und das tun wir auch. Wir wollen nicht nachlassen und alle Kräfte, die sich dieser verheerenden Entwickelung entgegenstellen, nachhaltig unterstützen durch Gebet und Tat. Dazu gehören nicht zuletzt auch Spenden an die, die in vorderster Linie bei diesem Kampf stehen und die Mittel dazu benötigen.
Nur Mut! Immer mehr Menschen werden wach und erkennen die Gefahr für unsere Familien, für das Leben von der Zeugung bis zum Grabe und vor allen Dingen sehen die Menschen nun immer mehr, was diese linke Politik angerichtet hat; denn die Folgen betreffen uns alle.
Wir wollen alle weiter den guten Kampf für das Leben und die Freiheit in Wahrheit kämpfen mit dem heiligen Paulus in den Worten Paul Gerhardts.
„Ist Gott für mich so trete gleich alles wieder mich. So oft ich ruf und bete, weicht alles hinter sich. Hab ich das Haupt zum Freunde und bin geliebt bei Gott, was kann mir tun der Feinde und Widersacher Rott?“

Michael Schneider-Flagmeyer

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3 Antworten auf Auf dem rechten Auge schwachsichtig und auf dem linken schon blind.

  1. Eduard Werner sagt:

    Um die „Demo für alle“ gegen eine widernatürliche Beeinflussung der Schulkinder am 21.März 2015 in Stuttgart gab es sehr unfaire Auseinandersetzungen. Einen Tag vorher kündigte das gegnerische Bündnis aus SPD, Grünen, Lesben und Gewerkschaften an, dass sie den Demonstranten, die mit der Bahn kommen, den Aufenthalt in Stuttgart vermiesen wollten. Mein Zug aus München nach Stuttgart mit einer Gruppe von Demonstrationsteilnehmern wurde in Göppingen – etwa 60 km vor Stuttgart angehalten, weil sich laut Durchsage der Bahn Personen auf den Gleisen befinden. Wir kamen daher eine Stunde zu spät. Am Montag erfuhr ich von einer Gruppe aus Freiburg, deren Zug ebenfalls vor Stuttgart so lange angehalten wurden, dass sie nicht mehr zur Veranstaltung kamen. Von dieser Blockade stand nichts im Polizeibericht. Warum wohl? Um 18;oo Uhr brachte das Fernsehen in Stuttgart, dass nur 1000 Teilnehmer zur Demonstration gekommen seien und dass sich die Demonstration gegen die Homosexuellen gerichtet hätte. In Wahrheit haben aber mehrere Redner auf der Kundgebung gesagt: „Wir haben nichts gegen Homosexuelle, aber wir wollen ihnen auf keinen Fall unsere Kinder anvertrauen. Also: Polizeibericht und Fernsehen sind parteigebunden und staatskonform. Eine Muslima als Vertreterin der Moschee-Gemeinde sagte: „Sowohl in der Bibel wie auch im Koran werden Ehe und Familie als heilig dargestellt. Deshalb müssen wir uns gegen diese negative Beeinflussung unserer Kinder zur Wehr setzen.“ Wenn Stuttgart „bunt“ bleiben soll, wie unsere Gegner behaupteten, dann räumt mal diesen Moslems und den Eltern den gebührenden Platz ein!

  2. Gerhard Ley sagt:

    Artikel und Zuschriften sind selbst erklärend !

  3. Evangelischer Mitchrist sagt:

    Ganz herzlichen Dank, Herr Schneider-Flagmeyer! Ich erlaube mir nachstehend, noch einige persönliche Eindrücke hier hinzuzufügen.

    Als evangelischer Christ (und Teilnehmer an der gestrigen „Demo für alle“ in Stuttgart) bin ich von Herzen dankbar für diesen Beitrag mit den vorgetragenen Beobachtungen, Einschätzungen und weiterführenden Links! Das sind Informationen und Sichtweisen wie wir sie brauchen. Denn angesichts eines ideologischen Wahnsinns und dessen, was man zurecht auch Arroganz der Macht bezeichnet hat. komme ich immer mehr zu dem Schluß: Nur Menschen, die hierzulande vor dem 8. Mai 1945 geboren wurden, können sagen, dass in ihre Lebenszeit etwas hineinragt, was an Idiotie, Wahnsinn und ideologischer Versautheit mithalten kann. Grün-Rot in Stuttgart hat mit bisher unerreichter Dreistigkeit den Südwesten der Republik in Richtung Demokratur konditioniert.

    Ich bin bei meiner Beschäftigung mit dem Thema übrigens auf ein Faltblatt des „LSBTTIQ-Netzwerkes Baden-Württemberg“ gestossen. Darin fand ich eine Aussage, die ich bei normal gebliebenen Menschen nun wirklich nicht als stolze Selbstbeschreibung vermutet, sondern eher als gegnerische Polemik einsortiert hätte: Nach dem einführenden Satz „Unsere Arbeit ist gekennzeichnet von …“ nennt LSBTTIQ insgesamt 4 Punkte; und der vierte Punkt lautet doch tatsächlich allen Ernstes: „[Unsere Arbeit ist gekennzeichnet von …] gezügelter Weisheit und ungezügelter Wut“. Ja, diese hochpeinliche Selbstbeschreibung kommt der Realität verdammt nahe – wie neben den Teilnehmern der „Demo für alle“ ganz sicher auch die Hundertschaften der Polizei in Stuttgart bestätigen können. Insbesondere bei der Mehrzahl der hofberichterstattenden Medien jedoch scheint das noch nicht im Blick.

    Doch damit nicht genug: Während man bei Queer.de bestreitet, dass es eine „lobbyistische Einflußnahme […] auf das Kultusministerium“ gegeben habe, verkündet o.g. Faltblatt vom LSBTTIQ-Netzwerk: „In den Beirat zum Aktionsplan ‚Für Akzeptanz und gleiche Rechte‘ der baden-württembergischen Landesregierung hat unser Netzwerk 13 Delegierte entsandt.“ [wiederum wörtliches Zitat].

    Aha! Da liegt also der Hase im Pfeffer. Das ist wohl einer vergifteten Brunnen – oder sogar die Hauptquelle? -, woher die b.-w. Landesregierung ihr ideologisches Gesöff bezieht. Von dort kommt also maßgeblich der oversexed Bölkstoff, der diese Landesregierung so bekifft hat. (Oder um mit Kabarettist Volker Pispers zu sprechen: „Da stößt doch Alkohol an die Grenzen seiner Möglichkeiten.“)

    Der Schlüssel zum Verständis des geistigen Zustandes von Grün-Rot in Baden-Württemberg dürfte daher maßgeblich zu finden sein bei der trostlosen Lobby-Clique namens LSBTTIQ – den vermutlich bedeutendsten Dealern für jenen ideologischen „Stoff“, welchen diese politische Chaos-Truppe um Revolutionsführer Kretschmann zu ihrem Hauptnahrungsmittel erkoren hat. Oder wie viele normal gebliebene Menschen würden sich wohl von solchen Pseudo-Experten beraten lassen? – wenn die doch tatsächlich „gezügelte Weisheit“ (also die unzureichende intellektuelle Ausrüstung und mehr oder weniger schwere mentale Dysfunktion) sowie „ungezügelte Wut“ (anders ausgedrückt: unverhohlene Aggression in Wort und Tat) als eines ihrer Hauptmerkmale bezeichnen?

    Wundern wir uns also nicht mehr so sehr über Unvernunft und Wahnsinn in der Farbe grün – das ist wohl maßgeblich bedingt durch den privilegierten Hoflieferanten. („Du bist, was Du ißt!“) Das Wissen um diese Quelle kann uns helfen beim Verstehen des hierzulande grassierenden Irrsinns dergestalt, dass in einer von LSBTTIQ-Sex dominierten Regierung kaum noch intellektuelle Ressourcen für normale Politik übrig sind.

    Fazit:
    Das Stuttgarter Landesparlament ist seit 2014 noch beschleunigt zur ideologischen Gifmülldemoponie und zur Zwischenlagerstätte für politisch und moralisch abgebrannte Elemente geworden. Medizinischer Befund: infaust und moribund; zu erwartender Exitus: vermutlich Frühjahr 2016 mit der nächsten Landtagswahl; Auferstehungshoffnung: hoffentlich nicht mehr im 21. Jahrhundert.

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