Reden ist nicht immer Silber und Schweigen nicht Gold!

„Reden ist Silber und Schweigen ist Gold.“ Wir alle kennen dieses Sprichwort, das meint, dass Schweigen dem Reden vorzuziehen ist. Scheinbar ist dieses alte Sprichwort die Handlungsmaxime der Mehrheit der Deutschen Bischofskonferenz und ihres „allmächtigen“ Sekretariates. Aber es ist eben nur scheinbar so, denn geredet wird, wo man lieber schweigen sollte und geschwiegen, wo geredet werden muss und zwar nach dem Wort Jesu: „Eure Rede sei Ja,Ja und Nein, Nein; alles andere ist vom Bösen.“ Damit wollte Jesus seine Jünger verpflichten in ihren Aussagen klar und unmissverständlich zu sein, die Botschaft zu verkündigen, “ ob gelegen oder ungelegen“ und nicht der „Welt“ angepasst zu sein. Und es kann nicht sein, dass alle deutschen Bischöfe nicht wissen, wo sie der „Welt“ mit dem „Schwert des Wortes“ entgegentreten müssen wohl wissend, dass sie damit wider den Stachel löcken. Das verbietet das Schweigen zu bestimmten Problemen oder das Herumeiern um die Probleme, um dem Zorn aus Medien, Politik und Gesellschaft zu entgehen; denn das harte Wort des Täufers an die Pharisäer und Schriftgelehrten: „Ihr Schlangen, wer hat denn euch gesagt, dass ihr dem kommenden Zorn entgehen werdet“ steht über dem Schweigen und Reden eines jeden von uns. Und das steht geschrieben, weil es nach der Schrift einen Tag des Zorns geben wird, wie es in der Offenbarung des Johannes heißt: „Die Völker gerieten in Zorn. Da kam Dein Zorn, (Herr der Heerscharen) und die Zeit, die Toten zu richten, die Zeit deine Knechte zu belohnen, die Propheten und die Heiligen und alle, die deinen Namen fürchten, die Kleinen und die Großen, die Zeit DIE ZU VERDERBEN; DIE DIE ERDE VERDERBEN.“ (Offenb.11,18).
Und hat nicht Jesus gesagt, dass wir nicht die fürchten sollen, die den Leib töten können, sondern den, der Leib und Seele in die Hölle werfen kann? Warum spricht wohl der Papst so oft von der Hölle? Und weiter steht über der Kirche das Wort Jesu, dass die Kleinen mit Nachsicht behandelt werden, aber von den Großen – und dazu gehören alle Hirten – streng Rechenschaft gefordert wird. War es nicht Bischof Warnke, der gesagt hat, dass der Herr mit seinem Gericht bei seiner Kirche beginnen wird?
Der Papst Franziskus wird von so vielen Pharisäern und „Schriftgelehrten“ ständig missbraucht für ihre Feigheit und ihr Angepasstsein an die Welt und ihren Zeitgeist. Haben sie nicht zugehört oder wollen sie nicht wahr haben, was er unmissverständlich sagt?
So sagt er unmissverständlich, dass die Gender-Ideologie dämonsich sei und damit von der Kirche abzulehnen sei. Erst gerade hat Kardinal Sarah in seinem Statement auf der Familiensynode davon gesprochen, das Gender und IS die beiden großen Gegenpole zur Familie seien.
http://www.kath.net/news/52430
Während fast alle Sprachgruppen auf der Synode sich gegen Gender aussprachen, schwieg die deutsche Sprachgruppe dazu, weil die Mehrheit sich nicht gegen den Zeitgeist und seine mächtigen Vertreter positionieren wollte.
Dabei gibt es in Deutschland wohl Bischöfe, die Gender als das erkennen, was es ist und sich klar dagegen mit deutlichen Worten aussprechen. So z.B. Bischof Algermissen von Fulda, der sich schon immer in Lebensrechtsfragen sehr klar und mutig aus dem Fenster gelehnt hat und auf dem Kongress „Freude am Glauben“ 2015 in Fulda sowie in der „Tagespost“ sich ebenso mutig und mit scharfen Worte gegen die gefährliche Gender-Ideologie wandte.
Schweigen herrscht auch bei den Hirten in der Bischofskonferenz über die immer deutlicher werdende Tatsache, dass in den Flüchtlingslagern die Christen immer häufiger von den Muslimen attakiert werden, was sogar von den Leitmedien wie ARD „Report München“, „Welt am Sonntag“, ZDF „heute-Nachrichten und „Stern TV“ berichtet und belegt wird.
http://www.kath.net/news/52427
Das ist eine wirkliche Schande! Und man wird an das Wort Bischof Warnkes erinnert, dass der Herr in seiner Kirche mit seinem Gericht beginnen werde.
Es gibt Leute in der Kirche, die sagen, dass die Bischofskonferenz in ihrer Mehrheit mit ihrem großen, alles bestimmenden Sekretariat nur noch zur Konkursverwaltung und Abwickelung fähig sei und man nur noch von einzelnen Oberhirten etwas erwarten könne.
Dem möchten wir klar entgegentreten in der Gewissheit, dass der Heilige Geist auch alle Hirten erwecken wird und ihnen sozusagen Stahlstäbe in ihr Korsett einziehen wird, damit sie aufrecht mit dem Schwert des Wortes Christi der Zeit und ihrem falschen Geist entgegentreten können. Dafür beten und kämpfen wir.

Michael Schneider-Flagmeyer

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