Stefan Meetschen: Ein Gerader Weg – Der katholische Journalist, Widerstandskämpfer und Märtyrer Fritz Gerlich

Meetschen Stefan: Ein Gerader Weg – Der katholische Journalist, Widerstandskämpfer und Märtyrer Fritz Gerlich, ISBN 978-3-86357-134-4 fe-medienverlag Kisslegg, 176 S., Euro 12,80
An der Person des Archivars, Journalisten, Chefredakteurs und eines der ersten Märtyrer des Nationalsozialismus Fritz Gerlich, stellt Stefan Meetschen dar, was einen verantwortungsbewussten Menschen und Journalisten ausmacht. Der Leser kann das Denken und Tun Fritz Gerlichs in den eigenen Lebensbereich übertragen und in Fritz Gerlich einen Maßstab finden, den er an heutige Journalisten, Politiker, Priester und Bischöfe anlegen kann.
In einem angemessenen Stil präsentiert der Autor eine spannende Lebensgeschichte. Der puritanisch erzogene Gerlich hat mit klarem Verstand und nüchterner Analye die Geschehnisse in Politik und Gesellschaft verfolgt. Mit seinem Wissen aus Geschichte, Philosophie und Bibel konnte er die Ideologie des Nationalsozialismus entlarven. Die Begegnung mit der Mystikerin Resl von Konnersreuth führte ihn, der schon vorher für die Freiheit der katholischen Lehre und Kirche eintrat, zur Konversion zum katholischen Glauben. Seine Arbeit als Journalist sah er im Kampf gegen den Zeitgeist. Mit der Zeitung, „Der Gerade Weg“ hielt er gegen die Hetzblätter der Nazis, bis die Horden und Handlanger Hitlers und seiner Gefolgsleute ihn mundtot machten. Nach unmenschlichen Folterungen wurde Fritz Gerlich Ende Juni 1934 im KZ-Dachau umgebracht. Das uns vorliegende Buch lehrt uns deutlich, dass unsere Gesellschaft mit der Missachtung der Menschenwürde am Anfang und am Ende des Lebens, mit der Gleichschaltung der Medien durch den Kulturmarxismus und mit dem Genderismus, der Zerstörung der Familie und damit der eigenen Zerstörung entgegengeht.
Stefan Meetschens Buch ist sehr lesens- und bedenkenswert.

Gerhard Stumpf

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