Pressemitteilung zum Kongress „Freude am Glauben“ und der Teilnahme von Bischof Tebartz-van Elst

Das Forum Deutscher Katholiken hat für seinen Kongress „Freude am Glauben“ vom 22.-24. April 2016 in Aschaffenburg das Thema „Was gibt dem Menschen Hoffnung für die Zukunft“? gewählt. Zur Mitwirkung hatte es u.a. auch Bischof Franz P. Tebartz-van Elst aus Rom eingeladen, der als vom Papst ernannter Delegat der Neuevangelisierung zum Thema „Auf der Suche nach einer Verkündigung der Verlässlichkeit“ vortragen wollte. Gerade dieses Thema verlangt eine konstruktive Atmosphäre, die derzeit bedauerlicherweise nicht gegeben scheint.
Bischof Tebartz-van-Elst wird deshalb aus eigenem Entschluss nicht zum Kongress kommen. Aufgrund seines Wunsches und im Einvernehmen mit dem Veranstalter wird deshalb dieser Vortrag verlesen, damit sein wichtiger Inhalt keinem Kongressteilnehmer vorenthalten bleibt.
Mit Schreiben vom 10.November 2015 waren der Würzburger Bischof wie auch allen anderen Diözesanbischöfe in Deutschland vom Veranstalter über den Kongress mit allen seinen Referenten und ihren Themen durch ein beigefügtes Programm unterrichtet worden.

Prof. Dr. Hubert Gindert
Sprecher des „Forums Deutscher Katholiken“

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12 Antworten auf Pressemitteilung zum Kongress „Freude am Glauben“ und der Teilnahme von Bischof Tebartz-van Elst

  1. Jürgen Peter sagt:

    Wegen einer Luxusbadewanne habe ich jeden Morgen ein Austrittsschreiben im Briefkasten, sagte ein Pfarrer in seiner Sonntagspredigt. Das zieht mich jedesmal ganz tief in den Keller. Tebartz van Elst hat der katholischen Kirche -besonders in Deutschland – schwer geschadet. Auch wenn es nur vorgeschobene Argumente sind, die letztlich zum Kirchenaustritt führen, ist der Name des Bischofs bis heute Sinnbild für die Verschwendung in der Kath. Kirche.
    Im Jahr nach bekanntwerden der Vorwürfe die Zahl der Kirchenaustritte deutlich zurückgegangen.

    • Katrin Meinhardt sagt:

      Hört denn diese Lügerei überhaupt nicht mehr auf? Nicht einmal hier? Jürgen Peter, es ist nicht wahr, was Sie hier verbreiten dürfen. Oder soll ich es noch klarer ausdrücken? Rede ich deutlich?
      Der ehrenwerte Tebartz van Elst hat die Ehre dieser Katholischen Kirche GERETTET!!
      Jeder der austreten will möge es tun. Diese Heuchler haben in der Kirche sowieso nichts zu suchen. Wer auszutreten hätte, wäre der Stadtdekan und sein Gefolge. Mit denen wird noch Klartex zu reden sein; denn so kommen die niemals weit.

  2. Herbert Klupp sagt:

    Auch ohne die Interna dieses Falles zu kennen, scheint es mir eindeutig der Fall zu sein, daß es nicht zuerst die (linksgrünen, kirchenfeindlichen) Medien waren, welche die Einladung „aufgespießt“ und skandalisiert haben, sondern die „eigenen Leute“, liberale „Katholiken“, moderne „Katholiken“, Reform“Katholiken“ usw. DAS ist das wahrhaft beschämende. Und es beweist mir einmal mehr, daß alle diese Systemveränderer, die wie Spechte am soliden Bauwerk der katholischen Kirche unentwegt anhacken, längst garnicht mehr katholisch sind, jedenfalls nicht vor Gott.

  3. Ich bin dafür, daß man den Vortrag von Bischof Franz-Peter nicht einfach vorliest, sondern den Bischof per Video-Schaltung zum Kongress zuschaltet und er selbst den Vortrag hält. Der Vortrag könnte z.B. auf Großleinwand übertragen werden.
    So sind ggf. sogar Rückfragen möglich.

  4. Ralf Vormbaum sagt:

    Sehr geehrter Herr Schneider-Flagmeyer,
    man kann es drehen und wenden wie man will, Bischof Tebartz-van Elst hat wieder einmal die Barmherzigkeit eines Teils der deutschen Katholiken zu spüren bekommen. Wie man in einem Forum einer bekannten katholischen Online Zeitschrift lesen konnte, werden ja sogar in kecker Manier Parallelen zu Volker Becks Drogenbesitz gezogen. Was allerdings da an Gemeinsamkeit zu erkennen sein soll, dürfte dem unbefangen Betrachter wohl nicht eingängig sein.

    Für den Würzburger Bischof scheint der „Fall“ zumindest so gravierend, dass er das Erscheinen Bischof Tebartz-van Elsts beim Forum deutscher Katholiken für nicht zumutbar hält. Erlaubt sei hier die Frage, für wen eigentlich nicht zumutbar?

    Wenn man beabsichtigt, die Intention des Papstes offensichtlich zu konterkarieren, so durch Interventionen, wie nun in Würzburg gesehen.

  5. Gerhard Ley sagt:

    Ich verstehe die Welt nicht mehr ! Im Jahr der Barmherzigkeit wird ein Bischof, der sein Amt nach einer unerträglichen Hetze und Jagd aufgegeben hat, wegen Fehlern, die in keinem Verhältnis zu dem Vernichtungsfeldzug gegen ihn stehen, nach drei Jahren von „Katholiken“ einschließlich gewisser „Mitbrüder“ gemobbt, weil er eine Einladung zu einem öffentlichen Vortrag zur Neuevangelisierung – sein jetziges Amt – angenommen hatte.

  6. Gertraud Neldner sagt:

    Ja, die „Liberal“-Katholiken mal wieder!
    Wer von ihnen verurteilt wird, darf wohl nicht auf „vorzeitige Entlassung“ hoffen.
    Auch wenn es traurig ist, ich finde es dennoch gut, dass Bischof Tebartz-van-Elst abgesagt hat. Er beweist dadurch, dass ihm nicht an Eskalation gelegen ist, auch dass er das Forum nicht in eine Zwickmühle bringen will und dass er darüberhinaus noch über genügend Selbstachtung verfügt.
    Die Liberalen haben gesiegt – aber was ist das für ein fragwürdiger Sieg!
    Stolz können sie darüber nicht sein.
    Und Bischof Hoffmann – wie mag er sich jetzt fühlen? Zufrieden oder doch eher beschämt?

  7. Michael Schneider-Flagmeyer sagt:

    Das Forum hat keinerlei Druck auf den hochwürdigsten päpstlichen Delegaten genommen. Wir hatten ihn eingeladen und er wäre auch herzlich willkommen geheißen worden. Aber im Vorfeld ist, wie den katholischen und säkularen Medien zu entnehmen ist, sehr viel gelaufen bis hin zu einer Drohung mit Protesten und Störungen auf unserem Kongress ; und das von „katholischer“ Seite!
    Wir bitten alle Leser die freiwillige Entstscheidung des hochwürdigsten Bischof Tebartz-van Elst zu respektieren.
    Seine so wichtigen Gedanken zum Thema werden auf dem Kongress verlesen und im „Fels“ , hier auf dem Blog und auf unserer Facebookseite veröffentlicht.

  8. „Eigener Entschluss“, nachdem er durch eine Petition fortgegrault wurde? Das ich nicht lache.
    Ich finde es beschämend, daß einem Bischof wegen eines von der Öffentlichkeit boshaft aufgebauschten Fehlers (und nebenbei: wegen des Errichtens eines architektonischen Meisterwerkes, denn das ist und bleibt die Residenz) vermittelt wird, er dürfe nichts über die Freude am Glauben sagen. Das ist eine spießige und unbarmherzige Haltung, die mit der einen, heiligen, katholischen und apostolischen Kirche nicht zusammenpasst.

    • Johannes Friedrich sagt:

      Ich frage mich, wie lang diese ablehnende Haltung gewisser Kreise, gegen den Bischof noch anhalten wird. Ständig ist die Rede von Barmherzigkeit, und wir sind nun auch im Heiligen Jahr der Barmherzigkeit. Wieso wird die Barmherigkeit diesem Bischof, von verschiedenen Seiten verwehrt? Dazu ein Zitat von Papst Franziskus: „Wenn in unserem Herzen keine Barmherzigkeit ist und Freude der Vergebung, sind wir nicht in Gemeinschaft mit Gott.“

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