Leserbrief An den Münchner Merkur zu Leserbrief „Gipfel ohne Kreuze“ vom 14.09,16 , der veröffentlicht wurde.

Wie einige andere Leserbriefschreiber wendet sich auch Klaus Karg gegen die Gipfelkreuze. Wir sollten aber bedenken, dass die Zeiten, in denen Kreuze gewaltsam gegen den Willen des Volkes entfernt wurden, nicht die besten waren. Als die Nationalsozialisten 1942 in Gestratz bei Lindau das Kreuz aus der Dorfschule holten, schrieben das die Eltern Kitzelmann an ihren Sohn an die Front in der Sowjetunion. Dieser, Leutnant Michael Kitzelmann, sagte dann voll Bitterkeit vor Kameraden: „Uns macht man hier vor, wir würden gegen den gottlosen Bolschewismus kämpfen und daheim reißen sie die Kreuze aus den Schule raus.“ Diese Äußerung Kitzelmanns wurde verraten. Daraufhin wurde er vor das Kriegsgericht gestellt und wegen „Wehrkraftzersetzung zum Tode verurteilt“ und dann bei Orel erschossen. (Quelle Martyrologium „Zeugen für Christus“ I Seite 75) Wenn man das Kreuz entfernt, dann bleibt der Platz nicht lange leer. Ein Vakuum ist immer nur kurz. Es folgen dann entweder bald Hakenkreuz oder Hammer und Sichel, oder buddhistische Gebetsfahnen oder der Halbmond. Ich ziehe das Kreuz vor.

Dr. Eduard Werner

Wir veröffentlichen diesen Leserbrief, um zu ermutigen sich auf diese Weise zu Wort zu melden. Ein Leserbrief wird für 2000 Stimmen gerechnet. (Die Redaktion)

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Eine Antwort auf Leserbrief An den Münchner Merkur zu Leserbrief „Gipfel ohne Kreuze“ vom 14.09,16 , der veröffentlicht wurde.

  1. Jana Sobieska sagt:

    Christen haben nicht nur das Recht, sondern auch die Pflicht, diesem – auch im historischen Kontext Europas nur als grobem Unfug zu klassifizierenden Treiben – vehement zu widersprechen. Das Verschwinden christlicher Symbole aus dem Alltag geht einher mit der Verbreitung anderer Ideologien, zB konsumistischer Leere, islamistischer Gewalt,satanistischer Praktiken u.ä. Das in der Gesellschaft durch die Abschaffung der Symbole Christi entstehende faktische und geistige Vakuum füllt sich in der Tat, mit Werbetafeln, Burkas, Halloween-Kürbissen udgl. und führt letzlich zu einer terrorgeplagten, ritalinabhängigen, Pokemon-jagenden Nonsens-Gesellschaft, die sich selbst abschafft.

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