Leserbrief an die Redaktion des Münchner Merkur von Hans Schwanzl

Leserbrief an die Redaktion des Münchner Merkur.
Der Kultusminister in der Gender-Falle von Dirk Walter
Leserbrief von Alfred Fischer vom 17.09.2016
Im Gespräch mit Dirk Walter vom 15.09.2016 sagte Kultusminister Spaenle, dass er die Richtlinien zur „Modernisierung des Sexualunterrichts zu gegebener Zeit durch seine Unterschrift in Kraft setzen werde.“ Diese Unterschrift könnte manchen bisherigen CSU-Wähler zur Wahlenthaltung oder zur Wahl der AfD bzw. der Freien Wähler veranlassen. Ob Spaenle das beabsichtigt, ist nicht sicher. Bis jetzt ist ihm allerdings der „Marsch durch die Institutionen“ gelungen. In der CSU ist er eigentlich ein Fremdkörper. Alfred Fischer behauptet heute in seinem Leserbrief, die Kinderschützer wie Birgit Kelle seien eine Art Rest aus Neandertal. Das ist unsachlich und macht ihn insgesamt unglaubwürdig. Es stimmt auch nicht, dass die Kinderschützer eine Phobie gegen Homos, Lesben und Transsexuelle verbreiten würden. Auf keiner der „Demos für alle“ wurden die Lebensformen der sexuellen Minderheiten angesprochen. Uns geht es um den Schutz unserer Kinder. Ihnen soll ja leider weisgemacht werden, dass natürliche und unnatürliche Sexualpraktiken absolut gleichwertig seien. Spaenle will offenbar die Akzeptanz dieser nicht natürlichen Sexualpraktiken. Die Toleranz genügt ihm wohl nicht. Diese Praktiken sollten sogar durch schulfremde Interessenvertreter propagiert werden. Soll der verantwortliche Klassenlehrer wirklich durch die Homo-Lobby vertreten werden? Und das in einer Lebensphase, in der die Kinder noch nicht gefestigt sind. Das verstößt auch gegen das in der Verfassung garantierte Elternrecht.

Wir fahren mit diesem Leserbrief und seiner Veröffentlichung auf diesem Blog fort in unserer Absicht unseren geschätzten Lesern eine Anregung zu eigenen Leserbriefen zu geben. Auch wenn sie nicht veröffentlicht werden, so werden sie doch sehr genau in den Redaktionen zur Kenntnis genommen.

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