„Woher kommt mir Hilfe? Meine Hilfe kommt von dem Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat.“ (Psalm 121) Ein Aufruf!

Jesus selbst hat uns gesagt: „Betet ohne Unterlass!“ Das bedeutet, dass wir niemals die Verbindung zu Gott abreißen lassen sollen, weil in dieser Verbindung unser Heil und unsere Hoffnung, ja sogar unsere Gewissheit liegt. Ohne Gebet, d.h. ohne diese nicht abreißende Verbindung zu unserem Erlöser gehen wir in die Irre. Unsere feste Überzeugung ist, dass die Kirche in unseren Breitengraden so am Boden liegt, weil die Christen dieser intensiven Verbindung zu dem Dreifaltigen, der sich uns leibhaftig gezeigt hat und zeigt in Jesus Christus, in weiten Kreisen müde geworden sind. Dahinter steht ein großer Mangel an Vertrauen: also etwas, das Gott besonders beleidigt. Vielleicht steht bei manchen auch die Ansicht dahinter, dass Gott sofort und „aber bitte mit Tempo“ unsere Wünschen nicht so erfüllt, wie wir das wünschen. Wir beten und SCHEINBAR geschieht nichts. Uns ist ein wenig das Bewusstsein dafür verloren gegangen, dass Gott, der einen größeren Kopf hat als wir,  seinen Kairos,  seine Zeit hat.
Jesus hat auch gesagt: „Bittet, so wird euch gegeben, suchet, so werdet ihr finden, klopfet an, so wird euch aufgetan.“ Der Psalmist (121) sagt, „… der dich behütet, schläft nicht.“ Glauben wir das wirklich noch?
Wir vom Forum haben in einer wichtigen Sache – der Angelegenheit Weltbild-Verlag – 10 Jahre lang intensiv hinter den Kulissen gearbeitet: ohne wirklichen Erfolg, bis wir verstanden hatten, dass das Wort Jesu „ohne mich könnt ihr nichts tun“ (Joh. 15,5) wörtlich zu nehmen ist. Als nichts mehr zu tun war, haben wir begonnen eine Gebetsaktion für diese, die Kirche in Deutschland so schwer belastende Angelegenheit, ins Leben zu rufen. Und nun löste sie sich durch Gebet relativ schnell.
Wenn nun in einer solchen, die Welt nicht erschütternden Sache, Gott auf unser Gebet hört und reagiert, wieviel mehr wird er dann auf die Gebete hören, die wir in großer Zahl an ihn richten für den Frieden in der Welt und für die Lösung eines die Welt bedrohenden SCHEINBAR unlösbaren Konfliktes mit unsäglichem Leid.
Das FORUM DEUTSCHER KATHOLIKEN ruft alle Christen auf, ab sofort – soweit sie es nicht schon tun – jeden Tag ein Gebet mit dem Herzen für Aleppo und die furchtbare Situation in Syrien zu beten; denn „DER ERLÖSER HAT DIE LÖSUNG“ (Sr. M. Bernardis Weschenfelder).
Es gibt keinen Menschen, dem dafür 2-3 Minuten Zeit fehlen!
Der 121. Psalm (ein Wallfahrtslied) endet mit dem Segenswunsch: “ Der Herr behüte Dich vor allem Bösen. Der Herr behüte dich, wenn du fortgehst und wiederkommst, von nun an bis in Ewigkeit.“
Das Forum Deutscher Katholiken gedenkt auch Ihrer im Gebet.

Das Leitungsteam des Forums Deutscher Katholiken.

Bild vom zerstörten Aleppo via kath.net

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2 Antworten auf „Woher kommt mir Hilfe? Meine Hilfe kommt von dem Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat.“ (Psalm 121) Ein Aufruf!

  1. Eduard Werner sagt:

    Lieber Herr Klupp, herzlichen Dank für die Erinnerung an diese Bibelstelle! Diese Lektüre macht Mut!

  2. Herbert Klupp sagt:

    Sehr richtig ! Ohne Gebet geht es nicht ! Aber es heißt: Ora ET labora. Das Arbeiten kann auch der tägliche Kampf gegen bösartige Ideologien sein, die in Deutschland Raum greifen. Mit dem „geistlichen Schwert“, dem Wort. Im AT ist das illustriert, indem Josua mit „scharfem Schwert“ kämpft und nur solange vorankommt, solange Moses oben auf dem Berg mit erhobenen Händen betet. Mit dem Stab aus Ägypten. Der ist bei vielen von uns wohl ersetzt durch den Rosenkranz. Ich finde es ergreifend, das im Original zu lesen ( in Exodus 17,8ff)
    8 Als Amalek kam und in Refidim den Kampf mit Israel suchte,
    9 sagte Mose zu Josua: Wähl uns Männer aus und zieh in den Kampf gegen Amalek! Ich selbst werde mich morgen auf den Gipfel des Hügels stellen und den Gottesstab mitnehmen.
    10 Josua tat, was ihm Mose aufgetragen hatte, und kämpfte gegen Amalek, während Mose, Aaron und Hur auf den Gipfel des Hügels stiegen.
    11 Solange Mose seine Hand erhoben hielt, war Israel stärker; sooft er aber die Hand sinken ließ, war Amalek stärker.
    12 Als dem Mose die Hände schwer wurden, holten sie einen Steinbrocken, schoben ihn unter Mose und er setzte sich darauf. Aaron und Hur stützten seine Arme, der eine rechts, der andere links, sodass seine Hände erhoben blieben, bis die Sonne unterging.
    13 So besiegte Josua mit scharfem Schwert Amalek und sein Heer.

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