Leserbrief zu Gender in Bayerns Schulen, am 10.12 im Münchner Merkur erschienen.

Leserbrief
An den Münchner Merkur zum Kommentar .Dirk Walter Seite 2 am 8. Dezember und „Klassenkampf um Sexualkunde“ Seite 11.

Dirk Walter bezeichnet die Elternvereinigung und die „Demo für alle“ in diskriminierender Weise als „Missionare“. Das ist eine falsche Anwendung des Begriffes „Missionar.“ Die Eltern wollen ja gar nicht missionieren. Sie haben auch nichts dagegen, was die Schwulen und Lesben sowie Transsexuellen in ihren Wohnungen tun und was sie am Christopher Street-Day machen. Sie können unter sich machen, was sie wollen. Niemand will sie missionieren. Aber wir möchten ihnen unsere wehrlosen Kinder nicht ausliefern. Diese angeblichen Experten für Sexualkunde haben keine wissenschaftliche Lehramtsprüfung abgelegt. Sie können nur ihre Lebensweise von ihrem Standpunkt aus darstellen. Ob sie dabei auf Werbung und Mission verzichten, kann man bezweifeln. Schulfremde Missionare haben in der Schule nichts zu suchen. Das Begehren zur Mission liegt doch auf der anderen Seite. Ist es nicht unlogisch, das Sexualstrafrecht am Arbeitsplatz mit dem Slogan „Nein heißt nein“ zu verschärfen und in der Schule die natürlichen Schranken zu schleifen. Respekt gegenüber Mitmenschen ist selbstverständlich, aber Akzeptanz der Gender-Ideologie und Ausprobieren aller Spielarten ist bei Kindern das falsche Unterrichtsziel. Wenn nun alle Parteien das Sexualverhalten unserer Kinder durch schulfremde Vertreter der Schwulen- , Lesben- und Transsexuellenverbände prägen wollen, dann brauchen wir dringend Neuwahlen.

Dr. Eduard Werner

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