Standfest wie die seligen Kinder von Fatima

Von den Seherkindern von Fatima ist bekannt, dass ihnen von staatlichen Behörden ein qualvoller Tod angedroht wurde, wenn sie an der Wahrheit festhielten, die Gottesmutter sei ihnen erschienen. Obwohl sie die angedrohte Gefahr als real ansahen, ließen sie sich nicht einschüchtern. Denn sie waren überzeugt, nach einem solchen Karfreitag erwartet sie das Leben bei Jesus. Und danach sehnten sie sich. Hinter diesem Glauben der Kinder von Fatima steckt das Geheimnis der Standfestigkeit, von den ersten Märtyrern bis zu den ermordeten Christen unserer Tage. Die menschliche Kraft allein würde dafür nicht ausreichen.
Die portugiesische Freimaurerregierung hatte das Ziel, den katholischen Glauben im Land auszurotten. Die Marienerscheinungen führten aber zu einer Neubelebung des Glaubens in Portugal.
Wie schwer es die Wahrheit hat, sich durchzusetzen, zeigen viele Beispiele, auch aus unserer Zeit. Eines davon ist der mühsame Kampf von Konrad Löw gegen die Absicht des Dokumentationszentrums in München, diese Stadt als eine antisemitische „Täterstadt“ abzuqualifizieren. Der Fall wird in diesem Felsheft (S.132-135) dargestellt, weil er zeigt, wie eine engagierte Person die Unwahrheit demaskieren kann.
Erinnert sei auch an die Stellungnahme des Historikers Dr. Eduard Werner von der Fels-Redaktion zu diesem Thema, die wir auf diesem Blog brachten. (Die Redaktion)
Wenn die Menschen scheibchenweise von der Korruption in der Wirtschaft erfahren oder politisches Versagen deswegen zugegeben wird, weil kein anderer Ausweg bleibt und weil die Menschen scharenweise weglaufen, dann breiten sich Verdruss und „Stimmungsmilieus“ aus. Zugleich wächst der Wunsch nach einer Zukunftsperspektive, die neue Sicherheit gibt.
Die wurde auch von der 53. Sicherheitskonferenz erwartet, die am 18./19.Febraur in München stattfand. 30 Staats-und Regierungschefs, mehr als 70 Außen- und Verteidigungsminister kamen nach München. Eine Veranstaltung der Superlative. Schon im Vorfeld wurde sie als „historisch“ gefeiert. Was war das Ergebnis? Hat diese Konferenz mehr Sicherheit in die Welt gebracht? Haben sich die Kriegsgegner in Syrien, der Ukraine oder die Israelis und die Palästinenser miteinander versöhnt? Ist Friede in die anderen Krisengebiete eingekehrt? Die Statements der hohen Vertreter waren bekannt. Die Forderungen der Amerikaner nach höhreren Rüstungsausgaben sprechen auch nicht dafür, dass der Frieden als sicherer angesehen wird. Das Resultat erinnert vielmehr an den Kanon:
„Der Globus quietscht
und eiert.
Der Rost sitzt überall.
Bald ist er ausgeleiert,
Der alte Erdenball“
Ein Wort Jesu sagt: „Ohne mich könnt ihr nichts tun“ (Joh.15,5), was Bestand hat, müsste man hinzufügen. Es gibt sie dennoch die Zukunftsperspektive. Sie beginnt, wenn wir uns der Wahrheit des Karfreitags stellen und jeder Form vom Unwahrheit einer Selbsterlösung absagen. Dann kann auch ein Ostermorgen aufscheinen.

Hubert Gindert

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