Standfestigkeit von Christen unter dem IS-Terror

Trotz Verfolgung und Bedrohung durch den IS-Terror ist im Irak kein Christ zum Islam übergetreten: „Uns ist kein einziger derartiger Fall bekannt“, sagte Erzbischof Martin Alberto Ortega, der den Papst im Irak und in Jordanien vertritt. Martyrium und Verfolgung hätten die Christen der verschiedenen Konfessionen sehr gestärkt. Das ist die Ökumene der verfolgten Christen! Weil sie ihrem Glauben treu blieben, verloren viele Christen in den vom IS besetzten Gebieten ihren Besitz und die Freiheit. Erzbischof Ortega stellte auch fest, dass sich die befreiten Christen nicht über das angetane Unrecht beschwert hätten: „Sie haben sogar Worte der Vergebung und Beten für die Bekehrung jener, die sie vertrieben haben.“ Vom Westen wünschen sich die verfolgten Christen nicht Geld oder Hilfen, „sondern dass wir unseren Glauben leben, da ihnen in Wahrheit das am meisten helfe“. Das ist eine erstaunliche Botschaft und eine Anfrage an uns. (Qu.: Die Tagespost, 17.06.17)

Hubert Gindert

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