Das Kreuz ist Symbol unserer christlich geprägten Kultur!

Unsere Kultur steht auf einem christlich geprägten Fundament. Das Kreuz ist sichtbares Zeichen einer Religion, die Gewaltlosigkeit einfordert, sogar Feindesliebe einschließt und Nächstenliebe fördert. Das Kreuz bedroht niemanden. Es schützt auch den Andersgläubigen und den Nichtglaubenden. Das Kreuz in staatlichen Gebäuden ist Ausdruck dieser Gesinnung und gehört untrennbar zur Geschichte unseres Landes.
Die Initiative der Bayerischen Regierung steht im Einklang mit der Verfassung des Freistaates Bayern, mit den Erziehungszielen unserer Verfassung und ist Ausdruck der Liberalitas Bavariae, dem Leben und Lebenlassen.
Das „Forum Deutscher Katholiken“ dankt dem Bayerischen Ministerpräsidenten für seinen Mut, uns daran zu erinnern!

Prof. Dr. Hubert Gindert
Vorsitzender des Forums Deutscher Katholiken

Print Friendly
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein, Presseerklärungen veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

7 Antworten auf Das Kreuz ist Symbol unserer christlich geprägten Kultur!

  1. Drollig, wie viele Katholiken in dem derzeit aufgeführten Schwank reflexhaft dem tapferen Kreuzaufhänger Markus S. im Kampfe gegen einen sinistren Staatskirchenfunktionär und Kreuzverstecker zur Seite springen. Wie in Ehren ergraute Schlachtrösser beim Trompetensignal „Kreuz=Christentum=CSU“ in rührender Schlichtheit reagieren, geistig fortwährend in der 70er-Jahre-Denkschablone „Freiheit oder Sozialismus!“ lebend.
    Unwillkürlich kommt der Gedanke: Wenn Ihr nicht werdet wie die Kinder… Ganz so infantil sollte man aber Politik nicht rezipieren, sondern sich doch mal den einen oder anderen Gedanken gönnen – klug wie die Tauben, sozusagen…

    Man könnte sich fragen, warum die allerchristlichste bayerische Staatspartei dieses plakative Thema promotet. Und warum gerade jetzt. Letzteres ist bereits durch einen Blick in Wikipedia klar: „Die nächste Landtagswahl findet voraussichtlich am 14. Oktober 2018 statt“ (https://de.wikipedia.org/wiki/Bayerischer_Landtag#Landtagswahl_2018).
    Wäre das auch geklärt.
    Der ganze Pathos wird recht schal, betrachtet man das hinter der Aufführung stehende informelle, aber einheitlich handelnde Parteienkartell (https://kirchfahrter.wordpress.com/2017/09/05/was-bedeutet-denn-eigentlich-systemtransformation/), welches seit einiger Zeit entschlossen Deutschland migrationsaffin und diversitätsorientiert umgestaltet. Mögen dabei zwischen den Einzel-Modulen des Kartells wie Grünen, Linken und SPD auf der einen und CDU/CSU auf der anderen Seite Unterschiede existieren, so doch nur im Tempo und der Intensität, nicht in der Richtung. Folglich sind auch alle Kartellmodule untereinander koalitionsfähig, nicht zufällig wurde in den letzten Wochen das Thema offizieller Koalitionen von CDU und Linkspartei öffentlich ventiliert…
    Haben die offiziell als „links“ geltenden Parteien die Aufgabe, atheistische und muslimische Wählerschichten für den Umgestaltungsprozeß zu gewinnen, so binden und neutralisieren CDU/CSU wertkonservative Wählerschichten samt des verbliebenen Restchristentums, damit von diesen keine ernstlichen Störungen des zielbewußt betriebenen Transformationsprozesses zu befürchten sind. Dem dient u.a. die Kreuz-Aufführung, hier dürfen sich die „Konservativen“ nach Herzenslust austoben, streiten und in-die-Brust-werfen, während natürlich auch unter Bundesinnenminister Seehofer von der CSU der Zustrom kultur- und religionsfremder „Migranten“ ungebremst weiter geht. Wer sich heute so für Herrn Söders CSU stark macht, möge bitte überlegen, wie denn in 20 Jahren – dank tatkräftiger CSU-Unterstützung – die dann hier lebende Wohnbevölkerung wohl aussehen mag? Und wenn nicht die muslimischen Zuwanderer dem Kreuz den Garaus machen, besorgt dies mit Sicherheit die immer offen christenfeindlicher auftretende EU-Bürokratie – übrigens auch wärmstens unterstützt durch… die CSU, richtig.

    Noch gebietet es die taktische Klugheit angesichts des verbliebenen christlich-orientierten Wählerpotentials, dieses etwa durch angekündigte Klagen gegen den Rechtsbruch der unbewachten Grenzen sowie der (von Kanzlerin Merkel auf den Weg gebrachten) „Ehe für alle“ zu verschleiern – es blieb bezeichnenderweise bei der Ankündigung… Abseits solcher pompösen Inszenierungen vermietet Herr Hammer, CSU-Bezirksschatzmeister in München, seine Immobilie weiterhin lukrativ an einen Abtreibungsarzt, die CSU wäscht ihre Hände in Unschuld, bekennt sich aber wählerwirksam weiterhin zum Lebensschutz. In München nahmen CSU-Funktionäre übrigens offen am sog. „Christopher-Street-Day“ teil (www.sueddeutsche.de/muenchen/csd-die-muenchner-csu-ist-ein-bisschen-schwul-1.3026853). Und diese Partei will ernsthaft für die christliche Prägung Bayerns eintreten? Es darf gelacht werden…

    • Herbert Klupp sagt:

      Eine gute Tat zu kritisieren und abzulehnen, weil sie aus „schlechten“ Motiven heraus erfolgt ist, oder weil der Verursacher auch anderer, schlechter Taten „schuldig“ ist, ist sinnlos und falsch. Das Kreuz als kürzestmöglichen staatlichen Ausdruck der hiesigen Leitkultur offensiv zu zeigen ist IN SICH GUT UND WERTVOLL und sollte nicht relativiert werden.

      • Es geht mir darum, nicht an der Oberfläche stehen zu bleiben, sondern wach und überlegt die Gegenwart zu analysieren. Lösen wir uns von tradierten Denkschablonen aus der Vergangenheit und nehmen wir die Realität in den Blick: besagter Erlaß ist keinesfalls „staatlicher Ausdruck der hiesigen Leitkultur“, sondern lediglich der durchschaubare Versuch sich „christlich“ bezeichnender Politiker, Stimmen für die nächste Wahl zu generieren. Eine „christliche Leitkultur“ dieses Gemeinwesens vermag ich z.B. weder in ihrem Ehe- noch im Abtreibungsrecht zu sehen. Das BVerfG kreiert ein „drittes Geschlecht“, christliche Symbole dürfen – unter Bezugnahme auf „künstlerische Freiheit“ – rechtlich ungehindert verspottet werden.
        Aufwachen…

        • Herbert Klupp sagt:

          Ich teile die meisten – auch harten – Kritiken an Herrn Söder und seinen CSU-Motiven, nicht aber die Kritik am Kreuz in der staatlichen Öffentlichkeit. Dort gehört es hin, unser Kreuz, und diese eine Dienstanweisung war und ist in sich gut.

  2. Herbert Klupp sagt:

    Die nüchterne Stellungnahme des Forums ist wunderbar punktgenau formuliert. Ich erlaube mir zu ergänzen: das Kreuz ist auch das konzentrierteste und inhaltlich stärkste Zeichen unser Leitkultur. Eine Leitkultur, die immer wieder reklamiert wird. Damit Fremde wissen, „wo hinein“ sie sich integrieren sollen oder müssen. Eine Leitkultur, die von linken und grünen Stimmen völlig nebulös und verwaschen auf „das Grundgesetz“ reduziert wird, wobei sie die Genese des Grundgesetztes zu 100% aus christlichem Geist verleugnen. Nein, wir müssen Ministerpräsident Söder sehr sehr dankbar sein !

  3. Mathias Wagener sagt:

    In welchem Absurdistan leben wir denn eigentlich als untertane Steuerzahler und Mülltrenner ? Dem Karl Marx, überall demoliert und abgebaut als Denkmal und Ideologie, wird in Trier ein Denkmal gesetzt, gestiftet von Chinesen, die Millionen Tote kommunistischer Gewaltherrschaft zu beklagen haben.
    Ministerpräsident Söder wird von Kreuzabnehmer Kardinal Marx kritisiert wegen seines Erlasses. Was ist das für ein Bundeshirte, der kein Zweigstellenleiter sein will ?

  4. Wolfgang Westenfeld sagt:

    Wenn der christliche Glaube in unserem Land deutlich im Schwinden begriffen ist, wundert es niemanden, wenn die Vertreter der christlichen Gegnerschaft protestieren, dass das Kreuz in öffentlichen Gebäuden angebracht wird.Nicht vergessen: Das Kreuz ist nicht in erster Linie ein „kulturelles Zeichen“. Es erinnert vielmehr an denjenigen, der durch sein „heiliges Kreuz die ganze Welt erlöst hat.“ WennChristen seit Jahrhunderten das Kreuz verehrt haben – eben auch Menschen in heute noch mehrheitlich katholischen Ländern, dann ist das in erster Linie ein Zeichen der Dankbarkeit gegnüber diesem Herrn.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*