Lasst uns nach Betlehem gehn und schauen

„Als die Engel sie verlassen hatten und in den Himmel zurückgekehrt waren, sagten die Hirten zueinander: Kommt, wir gehen nach Betlehem um das Ereignis zu sehen, das uns der Herr verkündigen ließ. So eilten sie hin und fanden Maria und Josef und das Kind, das in der Krippe lag.“ (Luk 2,15-17).
Als der Kirchenvater Hieronymus, der im Jahre 420 n.Chr. in Betlehem starb, zum ersten mal die Geburtsgrotte betrat, kniete er nieder und sagte: „O göttliches Kind in der Krippe, was kann ich Armer Dir nur geben?“ Da hörte er ein leises Kinderstimmchen sagen: „Gib mir deine Sünden.“
Und dieses göttliche Kind wird als Mann den Menschen sagen: „Kommt her zu mir, die ihre euch plagt und schwere Lasten tragt. Ich will euch Frieden verschaffen.“
Lasst uns in dieser Heiligen Nacht und alle Tage unseres Lebens mit den Augen unseres Herzens das Kind in der Krippe anschauen und in seine großen strahlenden Kinderaugen blicken und ihm alles sagen, was uns belastet. Würde man das mit einem unserer Kinder machen, würde es sicher anfangen zu weinen. Nicht so das göttliche Kind von Betlehem. Aus seinen großen Kinderaugen schaut uns der Ewige Vater voll Liebe an. So sehr hat er die Welt geliebt, dass er seinen eigenen Sohn dahin gab, der von sich sagte: „Ich bin nicht gekommen, die Welt zu richten sondern zu retten, zu erlösen.“
Er ist der wahre Friedensfürst. In diesen unruhigen Tagen, in denen vielen Menschen klar wird, in welcher Gefahr Kirche und Welt stehen, blicken wir voll Freude, Erwartung und Hoffnung in die Augen des Kindes in der Krippe von Betlehem und lassen die Worte des Engels für immer in uns nachklingen: „Euch ist heute in der Stadt Davids der Retter geboren; ER ist der Messias, der Herr.“

Allen unseren Freunden und Lesern und allen Menschen der ganzen Erde wünschen wir ein gesegnetes frohes Weihnachtsfest voll Hoffnung, mit viel Licht von der Krippe im Stall von Betlehem.

Hubert Gindert und das gesamte Team des Forums Deutscher Katholiken.

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