Eine durchsichtige Medienkampagne – Erklärung des Forums Deutscher Katholiken

Was ist eine Medienkampagne? Wenn Meldungen über Vorgänge, die schon mehrmals gebracht wurden, immer wieder aufgewärmt werden, um eine Institution oder eine Person, die dafür steht, zu diskreditieren.
Gegenwärtig geht es um die katholische Kirche und um den Bischof von Eichstätt, Gregor Maria Hanke.
Die Kampagne zeigt sich darin, dass mit einem Geschehen, wie mit Finanzen oder dem sexuellen Missbrauch alle Themen verbunden werden, die schon lange auf der Agenda des Zeitgeistes stehen:
Priesterbild, hierarchische Verfassung der Kirche, Zölibat, Frauenpriestertum.
Um das „System“ aufzubrechen“, wird die katholische Kirche als „Männerbund“, denunziert und durch Begriffe wie wie „Machtmissbrauch“, „Klerikalismus“, „systemische Defizite“, Machtcliquen etc. charakterisiert“..
Bischof Gregor Maria Hanke hat lange seinen Mitarbeitern in der Finanzverwaltung vertraut. Als sich der Verdacht des finanziellen Missbrauchs bestätigte, hat er von sich aus den gesamten Vorgang der Staatsanwaltschaft übergeben und eine Transparenzoffensive eingeleitet, um alles offenzulegen.
Bischof Hanke ist nicht Täter, sondern Opfer des Finanzskandals, dessen gerichtliche Klärung im Gange ist.
Wenn Bischof Hanke jetzt unter Druck gesetzt wird, zurückzutreten, dann wegen eines anderen „Makels“:
Er gilt als ein profilierter Verteidiger des katholischen Glaubens.
Dafür sind ihm die lehramtstreuen Katholiken dankbar!

Prof. Dr. Hubert Gindert, 1.Vors. des Forums Deutscher Katholiken

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2 Antworten auf Eine durchsichtige Medienkampagne – Erklärung des Forums Deutscher Katholiken

  1. Mathias Wagener sagt:

    Die Ächtung der Phädophilie stand doch schon auf der Abschußliste des linksinitiierten Zeitgeistes,wenn sie nicht im Kampf gegen die Kirche instrumentalisiert worden wäre.Finanzskandale sind bundesrepublikanischer Alltag,nicht der Rede wert.Durch Angleichung an die Protestanten wird diese Republik auch nicht besser.Ein Quotenevangelium verschafft uns auch nicht den Himmel.Nur im Kampf gegen die Kirche spielen gerade die,die es nötig haben,sich als Moralapostel und Gesetzesverteidiger auf.

  2. Es werden aber die kritischen Aussagen von Bischof Hanke über die Kirchensteuer mit der Medienkampagne doch sicherlich nichts zu tun haben? Zwar würde damit dem überdimensionierten Kirchen-Apparat „der Stecker gezogen“, aber dies hat doch die dortigen Funktionäre nicht bewogen, den Bischof bei befreundeten Medien „zum Abschuß frei“ zu geben, um anderen eine Warnung zukommen zu lassen?
    Kann ich mir einfach nicht vorstellen…

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