Leserbrief zu „Höchste Zeit für einen Wandel“

Leserbrief (veröffentlicht)
An den Münchner Merkur zum Kommentar von Claudia Möllers “Höchste Zeit für einen Wandel“ vom 20.02.2019

Claudia Möllers fordert Änderungen in kirchlichen Strukturen, um künftig sexuelle Missbräuche zu vermeiden. Ich sehe dagegen in den Strukturdebatten eher eine Ablenkung von den Ursachen des Missbrauchs. Die Kirchen sollten jetzt die Zehn Gebote und die Sakramente wieder mehr beachten und verkündigen. Zur dieser bedauerlichen Nachahmung der 68er Sexualmoral kam es doch erst, als die Zehn Gebote und die Sieben Sakramente vergessen wurden. Was bedeutet denn eine neue Sexualmoral? Etwa gar die schriftliche Abschaffung der Zehn Gebote? Diese Gebote haben sich doch 2000 Jahre lang bewährt. Nicht bewährt haben sich dagegen die Menschen, die sich nicht daran halten.

Dr. Eduard Werner

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Eine Antwort auf Leserbrief zu „Höchste Zeit für einen Wandel“

  1. Mathias Wagener sagt:

    Die gegenwärtige von Opferverbänden genährte Kampagne wegen pädophiler Verfehlungen dient den Befürwortern des Frauenpriestertums,der Zölibatsabschaffung usw. doch nur als Instrument zur Durchsetzung ihrer Ziele.Mit Recht wurde im Ausgangsartikel der Moralabbau angesprochen.Das ist das Thema.Hier muss dagegen gehalten werden.Ohne die wirklichen und scheinbaren Fälle vor mitunter mehr als dreißig Jahren wäre,die der Kirche angekreidet werden,wäre die Pädophilie doch schon längst aus der ihr gebührenden Schmuddelecke gezogen worden und zumindest halbwegs gesellschaftsfähig geworden.

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